Bastian Schweinsteiger will das Image des fröhlich-unbeschwerten Flügelspielers loswerden.
„Die Leute sehen immer noch in mir den jungen, frechen Schweini, der nach innen dribbelt und abzieht. Sie haben noch nicht begriffen, dass ich nun einen anderen Wert für die Mannschaft habe“, sagte der Nationalspieler des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München dem Magazin „kicker“ (Montag).
Bayern-Coach Louis van Gaal habe seine Stärken erkannt, sagte Schweinsteiger: „Seit ich in der Zentrale spiele, läuft es.“ Auf dem Flügel sei man immer abhängig von den zentral positionierten Mitspielern, erklärte Schweinsteiger. „Das mag ich nicht. Jetzt kann ich ein Spiel mittaktieren, weil ich immer in der Nähe des Balles bin.“
Er habe sich fußballerisch weiterentwickelt. „Ich bin nicht mehr wie vor vier, fünf Jahren. Vielleicht habe ich noch eine gewisse Frechheit in meinem Spiel, aber ich weiß viel mehr, wie ein Spiel läuft, wie man es zu steuern hat“, betonte der 25-Jährige und ergänzte: „Ich denke, den Schweini gibt es nicht mehr.“
Seine langfristige Zukunftsplanung als Fußball-Profi lässt Schweinsteiger noch offen. „Ich kann nicht versprechen, dass ich hier noch zehn Jahre spiele. Ich finde es auch interessant, eine andere Mentalität kennenzulernen.“ Andererseits sei der FC Bayern „ein gesunder Verein, der ganz nach oben will.
Diese Entwicklung zu spüren, ist für mich entscheidend. Wenn sie immer nach oben geht, kann ich mir vorstellen, noch lange zu bleiben. Das Stadion ist toll, die Spieler sind sehr gut. Wir können etwas erreichen“.
dpa
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