Michael Jacksons früherer Leibarzt, Conrad Murray, wird nach Informationen des Internetdienstes „Tmz.com“ vor Gericht auf „nicht schuldig“ plädieren.
Die Anklageerhebung gegen den Kardiologen im Zusammenhang mit dem Tod des Popstars sollte am Montagnachmittag erfolgen. Murray hat stets seine Unschuld beteuert.
Ursprünglich war das schon für Freitag geplant, wurde dann aber kurzfristig verschoben. „Tmz.com“ zufolge war es in letzter Minute offensichtlich zu einem Streit über das Prozedere gekommen.
Bei einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung drohen dem Arzt im Falle eines Schuldspruchs bis zu vier Jahre Haft. Nach dem überraschenden Tod Jacksons im vergangenen Juni hatte Murray eingeräumt, den Popstar mit starken Medikamenten - darunter das Narkosemittel Propofol - behandelt zu haben.
Dem Totenschein zufolge starb der „King of Pop“ an einer „akuten Vergiftung“ mit Propofol. Murray hatte dem 50 Jahre alten Jackson in der Früh des 25. Juni etliche Beruhigungsmittel gegeben, die dem Star zum Verhängnis wurden.
apa/dpa
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