Startseite » Politik im Überblick » Lokal

Artikel vom 12. Juli 2012

Brugger: „Wenn Rom nicht hören will, muss es fühlen“

Harte Zeiten für Sonderautonomien, das staatliche Sparen geht vor: Man habe es bei der SVP schon bei Montis Antritt als Regierungschef befürchtet. Nun fordert SVP-Kammerabgeordneter Siegfried Brugger härtere Bandagen.

Brugger erklärt sich mit Fini solidarisch
weitersagen drucken

„Wenn Rom nicht hören will, muss es fühlen und das heißt für uns schärfere Opposition“, stellt Brugger in einer Presseaussendung eindeutig klar.

Denn die Sorge der SVP, Monti könne das gesamtstaatliche Sparen als oberste Priorität über alles stellen, habe sich bewahrheitet: Die Regierung plane finanzielle Einschnitte losgelöst von jedem Kriterium und mische sich zudem in Kompetenzen ein, die nichts mit dem Staat zu tun haben, so Brugger.

Brugger: Konsequent und in Abstimmung handeln

„Konsequentes politisches Handeln“ sei nun gefragt, betont Brugger. Die gemeinsame Sitzung der Landesregierungen von Südtirol und des Trentino sowie der Regionalregierung am Mittwoch sieht der Parlamentarier deshalb als „gutes Signal“.

Für die „gut koordinierte Gruppe“, die Brugger nun fordert, sei die Abstimmung mit den Parlamentariern der beiden Provinzen „extrem wichtig“.

Die gemeinsame Linie könne laut Brugger nur eine sein: die unvoreingenommene Haltung ablegen und klar in Opposition zu Rom gehen.

„Wenn Rom weiterhin so vorgeht, dürfen auch wir uns nicht mehr an Abmachungen gebunden fühlen“, stellt Brugger fest und kündigt abschließend an: „Wir werden unsere eigenen Weg in Absprache mit Österreich gehen.“

stol