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Artikel vom 10. August 2012

Europäische Minderheitenvertreter treffen sich 2013 in Südtirol

Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) wird im nächsten Jahr in Südtirol zusammentreffen. Dabei würden vor allem unterschiedliche Autonomiereformen in Europa und ihre Absicherungen besprochen werden, so FUEV-Vizepräsidentin Martha Stocker.

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Martha Stocker mit FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen

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Bei der heurigen Tagung in München sei es unter anderem um die Fußballmeisterschaft „Europeada“ gegangen, bei der Südtirol seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte.

„Zudem standen russische Minderheiten auf dem Programm, deren Sprachen vom russischen Staat mehr anerkannt werden sollen“, erklärt Stocker. „Hierfür haben wir beschlossen, eine Erklärung an den russischen Präsidenten Putin zu senden.“

Ein wesentlicher Beschluss sei es auch gewesen, an einer sogenannten „fact finding mission“ (Untersuchungsauftrag) bei den Westthrakein-Türken in Griechenland teilzunehmen, so die Vizepräsidentin.

Griechenland zählt laut Stocker zu jenen Staaten, welche die Existenz von Minderheiten negiert und diese dementsprechend schlecht behandelt.

Auch über die Finanzierung der FUEV sei in München diskutiert worden: „Die Europäische Union finanziert Projekte zwar mit, jedoch fehlt es an einer finanziellen Grundausstattung. Wir müssen nun schleunigst neue Geld-Quellen ausfindig machen, um laufende Tätigkeiten nicht zurückschrauben zu müssen“, sagt Stocker.