Freitag, 10. Februar 2012
21. Dezember 2009
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Lokal

Freiheitliche für DNA-Test zur „Immigrationskontrolle“

Aufhorchen lassen die Freiheitlichen mit einer Anfrage an die Landesregierung. Darin sprechen sie sich für DNA-Tests zur so genannten „Immigrationskontrolle“ aus.

„Im Asyl- und Fremdenwesen wird leider von manchen fremden Antragsstellern gelogen und betrogen. Die Papiere werden vernichtet, das Alter ändert sich, die Namen ebenso und die Herkunftsländer wechseln nach Bedarf“, schreiben die Freiheitlichen in ihrer Anfrage.

Außerdem stelle sich manchmal heraus, dass einige der Kinder nicht die Eigenen seien, sondern aus anderen Familien stammen.

Dies wollen die Freiheitlichen nun mit einer umstrittenen Methode, den DNA-Tests, unterbinden. Ein Beispiel ist ihnen Frankreich, wo seit geraumer Zeit über den Einsatz solcher Tests als Verwandtschaftsnachweis zur „Immigrationskontrolle“ diskutiert wird.

Der französische Senat hat den DNA-Tests bereits zugestimmt und damit genehmigt, die DNA-Analyse in Zukunft als generelle Voraussetzung für den Familiennachzug einzuführen.

Ähnliches fordern die Freiheitlichen nun für Südtirol. In einer Anfrage an die Landesregierung wollen die Freiheitlichen wissen, ob die Landesregierung darüber nachdenke, die DNA-Analyse als generelle Voraussetzung für den Familiennachzug einzuführen und ob sie sich gegebenenfalls bei der Regierung dafür verwenden wolle.

Des Weiteren wollen die Freiheitlichen wissen, welche anderen Möglichkeiten die Landesregierung zur Bekämpfung des „Missbrauchs“ plant.




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