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Artikel vom 16. Juli 2012
Die Freie Universität Bozen verdanke ihren Rang im Spitzenfeld vor allen Dingen den guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt (siehe eigenen Artikel).
Diese guten Chancen ergäben sich vorwiegend aber „aus der Tatsache, dass Südtirol, Norditalien und die deutsch-österreichischen Nachbarregionen einen anhaltend positiven Arbeitsmarkt stellen“, zeigen sich die Landtagsabgeordneten Hans Heiss und Riccardo Dello Sbarba überzeugt.
Wolle man die Südtiroler Hochschule kritisch beleuchten, müsse man auch andere Kriterien berücksichtigen – dort rangiere die Uni Bozen nämlich auf den hinteren Plätzen: In Sachen Übertritt in das zweite Studienjahr blieben immerhin 8,4 Prozent auf der Strecke, schreiben die Grünen in einer Presseaussendung.
Bei den Forschungsmitteln hätte die Südtiroler Uni ebenso nur eine „mäßige Position“ inne.
Und Studierende aus anderen Regionen oder Hochbegabte würde die Universität nur begrenzt anziehen.
Bozen hätte so zwar einen nominellen Spitzenrang, doch „die eigene Leistung müsse 15 Jahre nach der Eröffnung noch deutlich ausgebaut werden“, stellen die Grünen abschließend fest.
stol
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