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Artikel vom 30. Juni 2012

JG: "Schluss mit öffentlichen Diskussionen"

Die Junge Generation in SVP kritisiert die öffentlichen Diskussionen über die Nachbesetzung bzw. Umverteilung der Ressorts in der Landesregierung.

Manuel Raffin

Manuel Raffin - Foto: D

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"Es darf und kann nicht sein, dass wir als Regierungspartei uns mit der Postenschacherei beschäftigen, anstatt sich mit Bedürfnissen und Problemen der Bevölkerung auseinanderzusetzen. Die Diskussion soll intern geführt und nicht in den Medien ausgetragen werden", so die Führung der Jungen Generation in der SVP.

Es sei offensichtlich, dass der Wahlkampf für 2013 bereits eröffnet worden sei, doch schade dies dem Edelweiß enorm.

"Die Selbstbeschäftigungspolitik sollte schnell zu Ende geführt werden. Genau dies sind die Kritikpunkte, die uns die jungen Leute vorwerfen und dadurch verlieren wir wieder an Glaubwürdigkeit bei den Menschen. Da ist unsere ehrenamtliche Tätigkeit für die Jugend Südtirols umsonst", so der SVP-Landesjugendreferent Manuel Raffin.

"Wir brauchen junge Visionen für ein junges Südtirol. Die Jugend wünscht sich, dass neue Köpfe in der Politik ihren Platz finden und hält gar nichts von den Machtkämpfen zwischen den einzelnen Mandataren und schon gar nichts davon, dass ein Verband sich in die Debatte einmischt und die Linie vorgeben will."

Das Bezirksdenken müsse ein Ende haben. "Es müssen wieder neue Gesichter in der SVP Platz finden und dabei muss vor allem die Kompetenz im Vordergrund stehen", unterstreicht die Junge Generation in der SVP abschließend.