Werbung - Redaktion - Mittwoch, 23. Mai 2012
11. November 2011
Manuel Raffin © 2011 D Manuel Raffin
Lokal

JG fordert radikale Neubesetzung der SEL-Spitze - „Jetzt ist das Maß voll“

„Das Volk fordert von der Politik eine ehrliche und transparente Politik. In den letzten Wochen war dies leider nicht mehr der Fall“, kritisiert die Junge Generation in der SVP.

„So langsam aber sicher reicht es. Jeden Tag gibt es neue Informationen und Hiobsbotschaften zum Fall SEL“, betonen Manuel Raffin, Tanja Rainer, Stefan Franceschini und Sebastian Überbacher.

In Ländern wie Österreich und Deutschland würde ein Verwaltungsrat, nach allem was vorgefallen sei, nicht mehr das Vertrauen genießen.

„Um einen wirklichen Neustart bei der SEL AG zu haben, muss der gesamte Verwaltungsrat zurücktreten. Es braucht eine radikale Neubesetzung der Spitze. Der Rücktritt soll auch für alle Gremien gelten, an denen die SEL beteiligt ist. So soll Stocker auch von seinem Verwaltungsratsposten bei der ENEL zurücktreten, der sehr gut dotiert ist. Nur so kann die Glaubwürdigkeit wiederhergestellt werden. Die Verwaltungsräte müssen sich nämlich auch die Frage stellen, wie es soweit kommen konnte“, so JG-Landesjugendreferent Raffin.

Die Junge Generation in der SVP sei klar gegen einen Sonderauftrag für die zurückgetretene SEL-Spitze.

Auch die bereits begonnene Nachfolgediskussion solle eingestellt werden.

„Es darf keinen erneuten Postenschacher geben. Christoph Perathoner ist bereits SAD-Präsident und Arno Kompatscher Präsident des Gemeindenverbandes. In diesen beiden Gremien haben sie mit Sicherheit genügend zu tun“, so Raffin.

„Bei der Neubesetzung der Ämter sollen junge neue und kompetente Leute eingesetzt werden und nicht immer dieselben Personen mit bereits mehreren Ämter zum Zug kommen“, so die JG abschließend.




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