Werbung - Redaktion - Mittwoch, 23. Mai 2012
11. Februar 2011
Sven Knoll © 2011 Sven Knoll Sven Knoll © 2011 D Sven Knoll
Lokal

Knoll: Napolitano beleidigt die Südtiroler

Als „Respektlosigkeit und politische Beleidigung“ bezeichnet der Landtagsabgeordnete der Südtiroler Freiheit, Sven Knoll, die Aussagen des italienischen Staatspräsidenten Napolitano

„Von Ihnen lassen wir uns nicht sagen, dass wir Italiener zu sein hätten“, so der Landtagsabgeordnete. „Den Südtirolern ihre Identität in Abrede zu stellen und ihnen eine italienische Identität aufzuzwingen, ist Ausdruck von politischem Kulturimperialismus.“

Die Aussagen Napolitanos zeigten sehr deutlich, dass das offizielle Italien bis heute nicht die sprachlich kulturelle Eigenheit der Südtiroler anerkenne und das Ziel der Italienisierung somit noch immer nicht aufgegeben habe.

„Die Südtiroler sind ebenso wenig Italiener, wie die Tibeter Chinesen, die Basken Spanier, oder die Italiener in Istrien Kroaten sind“, so Knoll.

An diesem Beispiel lasse sich aber gut erkennen, wie wichtig für die Südtiroler und den Schutz ihrer Autonomie eine doppelte Staatsbürgerschaft wäre.

„Die Selbstherrlichkeit mit der Napolitano seine Aussagen auch noch damit rechtfertigt, dass sich die meisten Südtiroler als Italiener fühlen würden, ist nicht nur eine politische Frechheit, sondern geht auch völlig an der Realität vorbei“, betont Knoll.

Wenn Napolitano und seine römischen Konsorten davon überzeugt seien, dass die Südtiroler so gerne Italiener seien und es ihrem sehnlichsten Wunsch entspreche, zu diesem korrupten Staat zu gehören, dann solle Napolitano selbst dafür sorgen, dass in Südtirol eine Volksabstimmung durchgeführt werde.

„Dann wird man ja sehen, ob die Südtiroler zu Italien gehören wollen“, so der Landtagsabgeordnete der Südtiroler Freiheit in einer Aussendung.




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