Werbung - Redaktion - Mittwoch, 23. Mai 2012
23. Februar 2012
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Lokal

Laimer: „Beweis für massive Einmischung “

Bei der ersten Anhörung durch den Leitenden Staatsanwalt Guido Rispoli war es nur ein Verdacht. „Jetzt habe ich es schwarz auf weiß: Die ganze Aktion um die Konzession des Kraftwerks St. Anton war von langer Hand vorbereitet“, sagt Landesrat Michl Laimer.

Inzwischen könne er aber beweisen, dass er keine Wettbewerbsverzerrung begangen, sondern sogar eine verhindert habe. Den entsprechenden Beweis werde er dem Leitenden Staatsanwalt bald übergeben.

Ein Termin für die neuerliche Anhörung soll schon in Kürze festgelegt werden. Schon nach der erster Einvernahme Ende Dezember hatte Laimer erklärt, er habe von Anfang an den Verdacht gehegt, dass bei dem Verfahren etwas nicht stimme.

Der Vorwurf, er habe verwaltungsinterne Dokumente an die SEL weiter gegeben, sei haltlos – vielmehr hätten „andere Interessierte Informationen gehabt, die sie damals eigentlich nicht hätten haben können.“Diesen Verdacht habe er dem Leitenden Staatsanwalt auch mitgeteilt, so Laimer.

Aber erst vor Tagen habe er Dokumente erhalten, die beweisen würden, „dass ich nicht Wettbewerbsverzerrung begangen, sondern eine verhindert habe. Ich habe es jetzt schwarz auf weiß, dass da ein perfides System dahinter steckte: Man hat die Sache gezielt geplant und vorbereitet“, ist Laimer sicher.

Es habe eine „massive Einmischung in das Vergabeverfahren“ gegeben. Der ermittelnde Staatsanwalt werde sich anhand der Unterlagen ein Bild machen.

D/rc

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