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Artikel vom 26. Juni 2012

Safety Park wird Inhouse-Gesellschaft des Landes: Grüne üben Kritik

Seit Montag ist das Fahrsicherheitszentrum „Safety Park“ in Pfatten eine Inhouse-Gesellschaft des Landes. Wie bereits die Flughafen-Gesellschaft ABD wird nun auch der „Safety Park“ zu einer direkt vom Land kontrollierten Einrichtung. Die Grünen üben daran Kritik.

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Das Fahrsicherheitszentrum komme in den Genuss der Vorteile öffentlicher Finanzierung. „Dazu gehört nun auch die direkte Abdeckung von Kosten und Verluste, die gegen alle Erklärungen der Landesregierung, dass der ‚Safety Park‘ 2011 schwarze Zahlen schreiben würde, auch 2011 eingetreten und auch für 2012 absehbar sind“, betonen die beiden Landtagsabgeordneten der Grünen, Hans Heiss und Riccardo Dello Sbarba in einer Aussendung.

Dementsprechend seien im Haushalt 2012 bereits 346.000 Euro zugunsten des ‚Safety Parkes‘ zweckgebunden worden. „Ob es zielführend und erst rechtlich zulässig ist, dass ein nunmehr faktischer Landesbetrieb neben Fahrsicherheitskursen auch Freizeitaktivitäten für Vereine zu seinem Angebot rechnet, ist mehr als fraglich“, so die beiden Abgeordneten.

Mit dieser Offerte verstoße der „Safety Park“ gegen den Gründungszweck der Fahrsicherheit und steige mit Landesbeihilfe in kommerzielle Aktivitäten ein. Das Fazit von Heiss und Dello Sbarba: „Südtirol verfügt nun jedenfalls über seine erste Landes-Eventgesellschaft“.

stol