Schützenbund: "Bei Autonomie nicht im Heute verharren"
Der Südtiroler Schützenbund fordert anlässlich des 64. Jahrtages des Gruber-Degasperi-Abkommens Bevölkerung und Politiker dazu auf, sich Gedanken über die weitere Entwicklung Südtirols zu machen.
„Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert“, so Landeskommandant Paul Bacher in einer Aussendung.
Es sei aktueller denn je, öffentlich die Weiterentwicklung der Südtirol-Autonomie bis hin zu einer völligen Abnabelung von Italien und zur Wiedervereinigung aller Tiroler Landesteile zu diskutieren.
„Relativer Wohlstand, Fortschritt und Eigenständigkeit kann naturgemäß nur durch Veränderung bewahrt werden. Jene, die sich geistig nur mit den Lorbeeren von gestern beschäftigen, werden am Ende mit leeren Händen dastehen. Es dürfe, wenn es um die Entwicklung der Tiroler Landesteile und insbesondere um Südtirol geht, keine Denkverbote geben“, so Bacher.