Mitglieder der Bewegung „Südtiroler Freiheit“ haben am heutigen Mittwoch Vormittag auf dem Landhausplatz in Bozen den 14. Dalai Lama begrüßt und ihm dabei ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk erklärt.
Einige Mitglieder der Bewegung hielten dabei ein Transparent, auf dem die Tibet-Fahne und der Spruch: „Tibet ist nicht China“ aufgedruckt sind.
Zudem verteilten Vertreter der Bewegung unter den Passanten auch einige gleich lautende Aufkleber.
Der Dalai Lama nahm sich die Zeit, die Mitglieder der „Südtiroler Freiheit“ persönlich zu begrüßen und zeigte sich über die Solidaritätsbekundung sehr erfreut.
Als besonderes Geschenk wurde dem Dalai Lama dabei ein traditioneller Tiroler-Bauern-Schurz mit dem Aufdruck „Tibet ist nicht China“ überreicht.
„Es ist eine moralische Verpflichtung, auf das Leid dieses unterdrückten Volkes hinzuweisen und mit derselben Inbrunst das Recht auf Selbstbestimmung für Tibet einzufordern, so wie dies auch für Südtirol geltend gemacht wird“, so Eva Klotz.
Kein Staat habe das Recht, sich Gebiete gegen den Willen der angestammten Bevölkerung einzuverleiben.
Aufkleber verfügbar
Die „Südtiroler Freiheit“ wird den kommenden Wochen und Monaten 2.000 Aufkleber mit der Aufschrift „Tibet ist nicht China“ im Land, sowie über das Internet verteilen.

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