Landeshauptmann Arno Kompatscher habe Ulli Mair im Oktober vergangenen Jahres in einer Anfrage geantwortet, dass man eine bessere Koordinierung der Sicherheitskräfte erzielen will."Was wurde daraus?", fragt Mair. "Auch von den angekündigten präventiven Aktionen ist wenig bis nichts erkennbar. Die Forderungen, die über einem halben Jahr später im Raum stehen sind nach wie vor dieselben. Das kann und darf es doch nicht sein. Anstatt dem Staat freiwillig 1,3 Milliarden Euro zu schenken sollten sich Kompatscher und Achammer vielleicht einmal ernsthaft überlegen, ob sie nicht doch als Gegenleistung die Zuständigkeit in der Einwanderung und Sicherheit verlangen sollten."Ein Sicherheitsgipfel, "der nur dann einberufen wird, wenn es den Menschen wieder einmal reicht und der nach wie vor nicht den Mut hat, die Dinge auch beim Namen zu nennen, ist überflüssig", findet Ulli Mair. Durch Tabus und das Nichtansprechen von Fakten werde niemandem geholfen, weder den Opfern, noch der verängstigen und besorgten Bevölkerung oder dem eigentlichen Ansinnen, Südtirol wieder sicherer zu machen. Im Gegenteil. Man werde niemandem gerecht.Abschließend schreibt Mair: "Ich erwarte mir von diesem Sicherheitsgipfel endlich ein klares Konzept und von der Landesregierung konkrete Schritte."stol