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Artikel vom 19. Juli 2012
Die Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin laute, dass es für den UNO-Sicherheitsrat an der Zeit sei, klare und harte Sanktionen zu verhängen, sagte Cameron am Donnerstag in Kabul.
Russland und China haben mit ihrem Veto im Sicherheitsrat bereits mehrere Syrien-Resolutionen zu Fall gebracht.
Der UNO-Sicherheitsrat wird am Donnerstag erneut über die Lage in Syrien beraten. Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte als Konsequenz aus dem Anschlag von Damaskus wirksame Schritte gegen die Gewalt.
Bei dem Attentat waren am Mittwoch drei der wichtigsten Stützen von Präsident Bashar al-Assad getötet worden, darunter Verteidigungsminister Daoud Rajha und Assads Schwager Assef Shawkat.
Westerwelle sagte in der ARD, Russland müsse davon überzeugt werden, dass seine strategischen Interessen nicht in Gefahr seien, wenn es seine schützende Hand vom syrischen Staatschef Assad zurückziehe.
Da es noch keine UNO-Sanktionen gegen die Führung in Damaskus gebe, seien die diplomatischen Möglichkeiten noch nicht am Ende. „Die Gewalt kehrt an den Ausgangsort zurück, nämlich zum Regime von Assad“, kommentierte Westerwelle den Anschlag.
apa/reuters