Die im Jemen aktive Extremistengruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) hat die Muslime der Region zum Heiligen Krieg aufgerufen.
Muslime im Jemen und im Rest der Arabischen Halbinsel müssten sich zusammenschließen, hieß es in einer Audiobotschaft der Nummer Zwei des Netzwerks, Said al-Chehri, nach Angaben des auf die Auswertung islamistischer Websites spezialisierten US-Unternehmens SITE vom Montag.
Die auf einer islamistischen Internetseite verbreitete Botschaft trug den Titel „Antwort auf die christliche Aggression“.
„Ruft den Jihad (Heiligen Krieg) aus. Die amerikanischen und christlichen Interessen sind überall“, hieß es in der Botschaft, deren Authentizität zunächst nicht bestätigt werden konnte. „Greift sie an und vernichtet so viele Feinde wie möglich“, sagte Chehri demnach an die Anhänger des regionalen Ablegers des Terrornetzwerks Al-Kaida gerichtet. Er kündigte zudem an, Al-Kaida wolle die Kontrolle über die strategische Meerenge von Bab al-Mandeb im südlichen Roten Meer übernehmen.
Die Nummer Zwei von AQAP wandte sich in der Botschaft auch an die USA. Er könne das, was Al-Kaida-Chef Osama bin Laden gesagt habe, nur wiederholen, sagte Chehri. Es werde so lange keine Sicherheit geben, „bis diese in Palästina realisiert ist“.
Bin Laden hatte sich Ende Jänner in einer Botschaft geäußert und dabei unter anderem den Nigerianer, der am ersten Weihnachtstag einen Anschlag auf eine US-Passagiermaschine versucht hatte, als „Helden“ gelobt.
apa/afp

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