Sonntag, 12. Februar 2012
28. September 2010
Sakineh Mohammadi-Ashtiani © 2010 Sakineh Mohammadi-Ashtiani Sakineh Mohammadi-Ashtiani © 2010 Sakineh Mohammadi-Ashtiani Sakineh Mohammadi-Ashtiani © 2010 APA/AP Sakineh Mohammadi-Ashtiani Sakineh Mohammadi-Ashtiani © 2010 APA/AP Sakineh Mohammadi-Ashtiani
Politik

Iran: Sakineh wird erhängt, nicht gesteinigt

Die zum Tode verurteilte Iranerin Sakineh Mohammadi-Ashtiani wird gehängt.

Das hat der iranische Staatsanwalt Gholam-Hossein Mohseni-Ejei am Dienstag angekündigt.

Damit wird das Todesurteil gegen die 43-jährige Iranerin, die wegen Ehebruchs verurteilt worden war, bestätigt. Auf Ehebruch steht im Iran die Todesstrafe durch Steinigen.

Sakineh wird aber nicht wegen des Ehebruchs zum Tode verurteilt, sondern weil sie am Mord an ihrem Mann beteiligt gewesen sein soll.

Darauf steht im Iran die Todesstrafe durch Erhängen.

Das Steinigungsurteil gegen Sakineh Mohammadi-Ashtiani hatte Proteste zahlreicher Regierungen und Menschenrechtsorganisationen weltweit ausgelöst.
Im Juli und Anfang September hatte Teheran deshalb die Steinigung vorerst ausgesetzt.

stol




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