Sonntag, 12. Februar 2012
30. Oktober 2009
Johannes Hahn © 2009 Johannes Hahn © 2009 Johannes Hahn © 2009 APA Johannes Hahn © 2009 APA
Politik

Nach Protesten: Hahn macht Geld locker

Der österreichische Wissenschaftsminister Johannes Hahn macht anlässlich der Studentenproteste Teile der im Uni-Budget vorgesehenen Notfalls-Reserve in der Höhe von 34 Mio. Euro locker.

Zusammen mit dem im Konjunkturpaket für die Jahre 2009 und 2010 für Uni-Infrastruktur vorgesehenen je 17 Mio. Euro sollen damit insgesamt 68 Mio. Euro an die Unis fließen. Voraussetzung: „Das Geld muss in den Hörsälen ankommen“, so Hahn im Ö1-„Mittagsjournal“.

Über die Vergabe der 34 Mio. Euro sollen die Uni-Leitungen mit den lokalen Hochschülerschaften entscheiden. Wenn diese bald zu Ergebnissen kommen, könne das Geld noch heuer fließen, so Hahn.

Außerdem will sich Hahn mit allen, die an der Weiterentwicklung der Unis ein Interesse haben, an einen Runden Tisch setzen. Er hofft auf eine erste Sitzung in zwei bis drei Wochen.

In Richtung Bundeskanzler Werner Faymann meinte Hahn, dass er „direkt froh“ sei, dass dieser sich nun auch einbringe. Der Kanzler solle sich insofern einmischen, indem er die Verantwortlichen in der SPÖ unterstütze, den Dialog zu führen.

Es sei wichtig, dass die Regierung an einem Strang ziehe. Derzeit vermisst Hahn einen breiten gesellschaftlichen Grundkonsens über die Rolle der Universitäten.

apa




Hier können Sie den Artikel bewerten
 
On-Tour Fotos zum den Archiv