Nahost: Netanjahu deutet Bereitschaft zu Zugeständnissen an
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Zugeständnisse in den Friedensgesprächen mit den Palästinensern andeutet.
Seinen Verhandlungspartner, den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas, forderte er am Donnerstag in Washington auf, den Israelis im Gegenzug ebenfalls entgegenzukommen.
Echter Frieden werde nur mit schmerzhaften, einvernehmlichen Zugeständnissen erreicht.
„Von meiner Seite und von ihrer Seite“, sagte Netanjahu in Richtung Abbas, den er bei der Eröffnung er ersten direkten Gespräche seit fast zwei Jahren einen „Partner für den Frieden“ nannte.
Beide Seiten hätten trotz aller Unstimmigkeiten nun die Aufgabe, für die Völker „eine historische Zukunft“ zu schaffen und den Konflikt zu beenden. Man müsse jeden der Streitpunkte einzeln abhaken.