Werbung - Redaktion - Mittwoch, 23. Mai 2012
12. Februar 2012
Mitt Romney © 2012 APA/EPA Mitt Romney
Politik

Romney gewinnt Republikaner-Vorwahl im US-Staat Maine

Nach Niederlagen in gleich drei US-Bundedsstaaten hat Mitt Romney mit dem Erfolg in Maine in der Kandidaten-Kür der Republikaner wieder knapp die Nase vorn. Das Rennen um die Kandidatur für das Weiße Haus wird wieder spannend.

Mit einem knappen Erfolg im US-Bundesstaat Maine hat Multimillionär Mitt Romney im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur seine Favoritenrolle unterstrichen.

Das Ergebnis der Vorwahlen fiel jedoch nur knapp zugunsten des Ex-Gouverneurs von Massachusetts aus: Romney kam auf 39 Prozent der Stimmen, der radikalliberale Kongressabgeordnete Ron Paul auf 36 Prozent.

Die Mitbewerber Rick Santorum und Newt Gingrich hatten in dem bevölkerungsmäßig kleinen Bundesstaat kaum Wahlkampf betrieben. Santorum kam auf 18 Prozent, Gingrich auf 6 Prozent, wie der Chef der republikanischen Partei in Maine, Charlie Webster, am Samstagabend (Ortszeit) mitteilte.

Die nächsten Abstimmungen um den späteren Herausforderer von US-Präsident Barack Obama sind am 28. Februar in den Bundesstaaten Arizona und Michigan geplant. Mit Spannung wird danach der „Super Tuesday“ am 6. März erwartet. Dann wird auf einen Schlag in zehn Bundesstaaten gewählt.

Romneys Wahlkampf war zuletzt erheblich unter Druck geraten, nachdem er erst am vergangenen Dienstag in gleich drei Bundesstaaten die Vorwahlen verloren hatte. In Colorado, Minnesota und Missouri war der ultrakonservative Ex-Senator Santorum überraschend als Sieger hervorgegangen. Vor Wählern in Maine hatte Romney derweil abermals unterstrichen, dass er am besten geeignet sei, im November Präsident Obama zu schlagen.

Mit seinem Sieg in Maine ganz im Nordosten der USA kann der Ex-Gouverneur nun auf insgesamt vier Siege in den bisherigen Vorwahlen blicken, darunter im wichtigen Staat Florida. Santorum gewann ebenfalls viermal. Gingrich heimste im konservativen Südstaat South Carolina seinen bisher einzigen Triumph ein, Ron Paul ging bis dato leer aus.

dpa




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