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Artikel vom 05. Februar 2012

Russland verteidigt Nein zur Syrien-Resolution

Russland hat seine umstrittene Blockade einer Syrien-Resolution im Weltsicherheitsrat verteidigt. Moskau verlangt nach Angaben seines Botschafters bei den Vereinten Nationen weiterhin, dass das Papier deutlich eine militärische Einmischung ausschließe.

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In der Einleitung der Resolution habe es eine Formulierung gegeben, die die Anwendung von Gewalt erlaube, sagte Moskaus UN-Botschafter Witali Tschurkin in einem am Sonntag im russischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview.

Russland hatte am Vortag trotz internationaler Kritik als Vetomacht im Sicherheitsrat die Annahme der Resolution verhindert.

Moskau sei weiter an einer ausgewogenen Entschließung interessiert, die eine Chance für ein Ende der Gewalt in Syrien gebe. Das russische Außenministerium lehnt eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens ab und fordert die Machthaber sowie die Opposition zum Dialog auf.

Zudem verlangt Moskau, dass die syrische Opposition sich von gewaltbereiten Extremisten distanziere.

Russland gilt als Verbündeter und treuer Waffenlieferant Syriens. Der russische Außenminister Sergej Lawrow will den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad an diesem Dienstag in Damaskus treffen. Auch der Chef des Auslandsgeheimdienstes SWR, Michail Fradkow, nehme auf Anordnung von Kremlchef Dmitri Medwedew an der Reise teil, sagte Lawrow am Samstag nach Angaben der Agentur Interfax am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.