Werbung - Redaktion - Mittwoch, 23. Mai 2012
22. Februar 2012
© 2012 APA/EPA
Politik

Syrien: USA deuten Möglichkeit von Bewaffnung Aufständischer an

Die US-Regierung hat erstmals die Möglichkeit einer militärischen Unterstützung für die syrische Opposition angedeutet.

US-Präsidialamtssprecher Jay Carney sagte am Dienstag (Ortszeit) in Washington: „Wir denken immer noch, dass eine politische Lösung das ist, was wir brauchen“.

Die USA wollten keine Maßnahmen ergreifen, die zu einer weiteren Militarisierung Syriens beitrügen. Dies könnte das Land auf einen gefährlichen Pfad bringen. „Wir können jedoch keine zusätzlichen Schritte ausschließen“, fügte Carney hinzu.

Rotes Kreuz: Kämpfe aus humanitären Gründen aussetzen

„Die gegenwärtige Situation macht eine sofortige Entscheidung nötig, die Kämpfe aus humanitären Gründen auszusetzen“, erklärte der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, am Mittwoch in Genf.

In der umkämpften Stadt Homs und anderen Gebieten Syriens „sitzen ganze Familien seit Tagen in ihren Häusern fest, ohne nach draußen zu können, um Brot, andere Nahrung oder Wasser besorgen oder medizinische Hilfe bekommen zu können“, sagte Kellenberger laut einer IKRK-Mitteilung.

Das Rote Kreuz appelliere deshalb dringend an die syrischen Behörden sowie „alle anderen, die an der anhaltenden Gewalt beteiligt sind“, eine tägliche Waffenruhe von mindestens zwei Stunden zu akzeptieren.




Hier können Sie den Artikel bewerten
 
On-Tour Fotos zum den Archiv