Erstmals seit dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il sind am Donnerstag Unterhändler des weitgehend abgeschotteten, stalinistisch geführten Landes und der USA zu bilateralen Gesprächen zusammengekommen.
Im Mittelpunkt des Treffens in Peking stehen die Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm.
Teilnehmer an diesen seit drei Jahren ausgesetzten Verhandlungen sind außer Nordkorea und den USA auch China, Südkorea, Japan und Russland.
Die US-Delegation wird vom Sonderbeauftragten Glyn Davies geleitet, während auf nordkoreanischer Seite der Vizeaußenminister Kim Kye-gwan verhandelt.
Nach dem Übergang der Macht auf Kim Jong-un, dem noch unerfahrenen und jungen Sohn des Mitte Dezember gestorbenen Diktators, wollen die USA herausfinden, was die neue Führung in Pjöngjang jetzt vor hat.
Die USA und Nordkorea hatten im Juli in New York und im Oktober in Genf zuletzt solche bilateralen Gespräche geführt.