Werbung - Redaktion - Mittwoch, 23. Mai 2012
06. Februar 2012
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Politik

Weitere Erholung für Italien bei Staatsanleihe-Zinsen

Eine deutlich positive Entwicklung gab es Montag für die Zinsen auf zehnjährige Staatsanleihen in den meisten Euro-Ländern.

Die Renditen für italienische Papiere gingen auf einen Tiefwert von 5,723 im Sekundärmarkthandel zurück, vor knapp einem Monat waren es noch 7,106 Prozent.

Auch spanische Zinsen sanken auf nunmehr 5,023 Prozent, belgische notierten mit 3,552 Prozent so tief wie seit Monaten nicht mehr.

Auch für österreichische und französische Renditen war die Entwicklung erfreulich.

Beide lagen unter der Drei-Prozent-Marke. Österreichische Zinsen gingen auf 2,953 Prozent zurück, französische sogar auf 2,870 Prozent. Deutsche Renditen lagen mit 1,878 Prozent nahezu unverändert.

Lediglich für Griechenland blieb die Lage mit 34,263 Prozent illusorisch hoch, Portugal entspannte sich in der Zwischenzeit wieder auf 13,434 Prozent.

Die Entwicklung am Anleihemarkt hat in den vergangenen zwei Monaten gezeigt, dass Herabstufungen durch Ratingagenturen für zahlreiche Euro-Länder nicht nur keine negativen Auswirkungen zeitigten, sondern es sogar im Gegenteil zu einem Sinken der Zinsen gekommen ist.

Zuletzt hatte Fitch die Bonitätsnoten von fünf Euro-Staaten – Italien, Spanien, Slowenien, Belgien und Zypern – gesenkt.




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