Sarah Palin, Galionsfigur der US-Konservativen, hat sich mit Hilfsnotizen auf der Handfläche bei einem politischen Auftritt zum Gespött gemacht.
Fotos von der Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner bei einer Rede vor der konservativen Bewegung „Tea Party“ zeigten, dass sie Wörter wie „Energie“, „Steuern“, und „Amerikaner aufmuntern“ als Gedächtnisstützen in die Hand geschrieben hatte.
Als sie nach einer umjubelten Rede nach den drei wichtigsten Zielen der Republikaner gefragt wurde, warf sie einen kurzen Blick in ihre Hand.
Nachdem die Fotos von Palin auf dem Blog der Website Huffingtonpost.com veröffentlicht wurden, hagelte es böse Kommentare. Einer der Kritiker wies auch darauf hin, dass Palin den US-Präsidenten Barack Obama oft wegen seiner Nutzung von Telepromptern kritisiere und selbst jetzt offenbar eine andere Methode gefunden habe.
Palin war Gouverneurin von Alaska und Vize-Kandidatin des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers John McCain. Im vergangenen Juli trat sie von ihrem Gouverneursposten zurück.
Seither steht sie weiterhin im Rampenlicht, ihre Memoiren wurden ein Bestseller, sie hält Reden im ganzen Land, schreibt Kommentare und will in den kommenden Monaten republikanische Kandidaten bei diversen Wahlen unterstützen.
apa/afp

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