Donnerstag, 02. September 2010
21. Dezember 2009
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Eishockey

Eisbären siegen weiter - DEG kommt zu spät und verliert

Die Eisbären Berlin sind in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) derzeit nicht zu bremsen.

Der deutsche Meister und überlegene Spitzenreiter gewann am Sonntag trotz 0:2-Rückstand 3:2 beim Tabellen-Letzten Hamburg Freezers. Die Berliner schafften bereits den sechsten Sieg in Folge.

Verfolger Frankfurt Lions stoppte daheim mit dem 4:3 nach Penaltyschießen die Hannover Scorpions nach zuletzt sieben Erfolgen.

Die DEG Metro Stars verpassten den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz durch eine 1:3-Niederlage beim EHC Wolfsburg.

Die Partie begann 1:45 Stunden später als geplant, weil die Düsseldorfer bei der Anreise in einer Vollsperrung auf der Autobahn steckengeblieben waren. Die fast achtstündige Busfahrt hatte Spuren bei den Metro-Stars hinterlassen.

Mannheim kassierte in Ingolstadt vor 3.700 Zuschauern eine 1:6- Niederlage. Auch hier lief nicht alles nach Plan, nachdem die Lichtanlage in der 56. Minute für eine knappe Viertelstunde ausgefallen war. Die Kölner Haie feierten beim 7:2 über die Augsburger Panther ihren höchsten Saisonsieg.

Die Eisbären verschliefen in Hamburg die Startphase im Duell der beiden Clubs des US-Millardärs Philip Anschutz. Clarke Wilm (2.) und Jason King (11.) nutzten das für die Hausherren.

Danach legten die Berliner zu und schafften durch André Rankel (31.), Tyson Mulock (34.) und Richie Regehr (48.) die Wende.

Bei den Eisbären kam Florian Busch erneut als Verteidiger zum Einsatz: Besetzungsprobleme waren der Grund dafür. Nachdem eine Sperre wegen der verweigerten Dopingprobe vom März 2008 endgültig vom Tisch ist, könnte der Stürmer auch für Olympia 2010 wieder infrage kommen. „Auf jeden Fall“ habe er Hoffnung, sagte Busch am Sonntag.

Freezers-Kapitän Alexander Barta war sich nach der siebten Niederlage in Folge frustriert. „Wenn man gegen Berlin 2:0 führt, sollte man wenigstens einen Punkt holen“, sagte Barta, der sich vor kurzem gegen eine Rückkehr zu den Eisbären entschied.

Der neue Freezers-Geschäftsführer Michael Pfad kündigte einen harten Schnitt an und klagte: „Wir sind in ein unerklärliches Loch gefallen. Was wir erreicht haben ist zu wenig, bei dem Anspruch, den wir an das Team haben.“

Ex-Meister Frankfurt stoppte in einer abwechslungsreichen und spannenden Partie den Lauf von Hannover. Die derzeit erstaunlich auftrumpfende Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach musste sich aber erst nach dem Penalty von Joey Tenute geschlagen geben.

Die Kölner Haie kehrten nach der ersten Niederlage unter dem neuen Trainer Bill Stewart in die Erfolgsspur zurück.

Jason Jaspers nach nur 44 Sekunden, Neuzugang Marc Chouinard (5.) und Marcel Müller sorgten mit ihren drei schnellen Toren dafür, dass Nationaltorhüter Dennis Endras bereits nach gut sechs Minuten das Eis verließ.

dpa

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