Sonntag, 12. Februar 2012
30. Juli 2010
Die Mannschaft des FC Südtirol bei der Präsentation am Karerpass - Foto: FCS/Max Pattis © 2010 Die Mannschaft des FC Südtirol bei der Präsentation am Karerpass - Foto: FCS/Max Pattis Die Mannschaft des FC Südtirol bei der Präsentation am Karerpass - Foto: FCS/Max Pattis © 2010 Die Mannschaft des FC Südtirol bei der Präsentation am Karerpass - Foto: FCS/Max Pattis
Fußball

FC Südtirol startet ins „Abenteuer 1. Division“

Der Kader hat „Qualität und Charakter“, beim Trainingslager herrschen beste Bedingungen, die Testspiele waren vielversprechend - mit viel Optimismus startet der FC Südtirol in das „Abenteuer 1. Division“.

Am Freitag präsentierten die Weiß-Roten am Karerpass die Mannschaft und ihre Ziele für die kommende Spielzeit.

Die erste Saison in der dritthöchsten italienischen Spielklasse (1. Division) stellt für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar, sowohl in sportlicher, als auch in finanzieller Hinsicht.

Der sportliche Leiter Luca Piazzi ist von der Qualität des Kaders überzeugt: „Wir konnten das Grundgerüst des Kaders der vergangenen Saison halten und zudem jene Spieler verpflichten, die wir uns gewünscht haben.“

Die Neuzugänge beim FC Südtirol sind Mohamed Lamine Traorè, Andrea Burato, Mariano Romano, Alfredo Romano, Alessandro Furlan, Denny Nazari und Pietro Baccolo.

„Kosten um 500.000 bis 600.000 Euro höher als vergangene Saison“

Trainer Alberto Sebastiani betonte die „mentale Stärke und den Kampfgeist“, den seine Mannschaft in dieser Saison an den Tag legen müsse, um in der neuen Liga zu bestehen.

Geschäftsführer Dietmar Pfeifer erklärte, dass die Kosten für den FCS in der 1. Division um 500.000 bis 600.000 Euro höher sein werden als in der 2. Division – je nachdem welchem Kreis die Mannschaft zugeteilt wird.

Deshalb appellierte er an die Südtiroler Wirtschaft, den Verein noch mehr zu unterstützen: „Die wirtschaftliche Situation macht es auch dem FC Südtirol nicht leicht. Um die Mehrkosten für die kommende Saison zu finanzieren, benötigen wir noch 300.000 Euro.“

Die Sponsoreneinnahmen sind laut Pfeifer in dieser Saison um zehn Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr gestiegen.

„Alle an einem Strang ziehen“

FCS-Präsident Walter Baumgartner zeigte sich überzeugt, dass die Mannschaft eine „ausgezeichnete Meisterschaft spielen“ werde. Die Hauptbedingung dafür sei, dass „alle an einem Strang ziehen“.

Dieses Motto trifft auch auf die Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der Bozner Quästur zu, die für die Sicherheitsbestimmungen bei den Heimspielen des FC Südtirol im Bozner Drususstadion verantwortlich ist.

In der Quästur geht man davon aus, dass mit dem Aufstieg in die 1. Division auch die Dimension der „Ultras“ der Gästeteams im Bozner Drusustadion eine neue Qualität erreichen wird. Deshalb will man in Zukunft enger mit dem FCS zusammenarbeiten, um die Sicherheit aller zu garantieren.

Kopfzerbrechen bereitet den Verantwortlichen der Weiß-Roten der schlechte Zustand des Rasens im Drususstadion – bis zum Saisonstart soll aber alles unternommen werden, um die Qualität der Spielfläche zu verbessern.

Harald Prosch




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