Den ganzen Winter über wurde die kalte Jahreszeit ihrem Namen nicht wirklich gerecht und so konnten sich die Oberligamannschaften bei recht guten Bedingungen auf die Rückrunde vorbereiten.
Aber gerade zum Anstoß am kommenden Wochenende zeigt der Winter seine Krallen und so könnte das eine oder andere Spiel vom gefrorenen oder schneebedeckten Boden massiv beeinflusst werden.
Bei solchen Bedingungen sind die Kunstrasenplätze eine gute Alternative, denn sie garantieren einen konstanten Betrieb bei Trainings und Spielen.
Damit war auch im härteren und schneereicheren Ahrntal ein reguläres Training ebenso gesichert, wie im Vinschgau bei Naturns, das den Platz vom Kooperationspartner Partschins benutzen konnte.
Auch der SC Plose wurde in Brixen auf der Suche nach besseren Bedingungen fündig, dem SSV Brixen stand ohnehin ein eigener Platz zur Verfügung, wie auch dem FC Eppan. Die größten Probleme musste kurioser Weise mit Salurn der südlichste Verein überwinden, aber so ist das Wetter nun mal.
Trainingslager waren auch abgehalten, zwar nicht in der Türkei oder in Dubai, wie die großen Mannschaften, aber Peschiera am Gardasee und das Sportzentrum Veronello sind als Abwechslung auch nicht zu verachten. Naturns und der FC Obermais boten ihren Spielern diese verdiente Anerkennung für eine hervorragende Hinrunde.
Der fünfte Platz und der Titel als beste Südtiroler Mannschaft kam für Natunrs völlig unerwartet, aber auch der sechste Platz von Ahrntal kann unter der Rubrik Überraschung eingestuft werden. Obermais, Brixen, Salurn und Eppan spielten eine gute Hinrunde, sie alle können mit einer bestimmten Gelassenheit und ohne Abstiegssorgen in die nahe Zukunft schauen.
Plose und Tramin: Rückrunde beginnt mit Paukenschlag
Zwar nicht auf einem Abstiegsplatz, aber nur knapp davor, konnten Plose und Tramin überwintern, für die beiden Aufsteiger kein schlechtes Ergebnis, trotzdem wurden vor allem auswärts wertvolle Punkte liegen gelassen.
Die Rückrunde beginnt für beide mit einem Paukenschlag, Tramin empfängt zu Hause den FC Obermais, der hart gefrorene Boden wird ganz im Gegensatz zur Temperatur des Spieles sein, denn es wird ein heißer Kampf erwartet. Ein Teil des Duells wird auch auf den Tribünen stimmlich und stimmungsmäßig ausgetragen, treffen doch zwei der besten Fangruppen aufeinander.
Die Hausherren brauchen jeden Punkt und können auf einen Neuzugang setzen. Elis Kaptina ist zwar nicht der Knaller, wie man ihn fast schon an der Angel gehabt hätte, dann aber an den Verbandsnormen gescheitert ist. Aber doch ein Pfeil mehr im Köcher von Trainer Pignatelli.
Bei Plose kann man nur von einem Traumstart, wie dem klaren Sieg in der Hinrunde träumen. Da wurde nämlich die Gunst der Stunde mit einem total verunsicherten Umfeld in Trient gnadenlos ausgenutzt. Im Briamasco Stadion dürten sich die Voraussetzungen doch ziemlich verändert haben, will man um den zweiten Platz mitspielen, darf zum Auftakt ein Sieg nicht fehlen. Plose muss die Punkte ohnehin anderswo holen, der Klassenerhalt ist ihnen auch mit ihrem unveränderten Kader zuzutrauen.
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