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Artikel vom 08. August 2012
Demnach wolle die Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbands (FIGC) die Juventus-Spieler Leonardo Bonucci und Simone Pepe freisprechen, ihren Trainer Antonio Conte jedoch in erster Instanz zu einer Sperre von zehn Monaten verurteilen.
Der 43-jährige Coach würde dem Meister damit die gesamte Saison fehlen.
FIGC-Chefankläger Stefano Palazzo hatte für Conte eine Sperre von 15 Monaten gefordert, weil der Trainer zwei mutmaßliche Spielmanipulationen in der Saison 2010/11 bei seinem damaligen Club Siena nicht angezeigt haben soll.
Insgesamt sind 25 Spieler, Trainer und Funktionäre sowie sechs Clubs wegen Ergebnisabsprachen in Rom angeklagt. In der kommenden Woche wird sich auf Antrag das Bundesgericht des Fußballverbands in zweiter Instanz mit den Fällen beschäftigen.
Sollte das Gericht unter dem Vorsitz von Sergio Artico die Juve-Stars Bonucci und Pepe tatsächlich freisprechen, würde dies bedeuten, dass es den Kronzeugen Andrea Masiello für unglaubwürdig hält.
Dieser hatte den früheren Bari-Spieler Bonucci und den Ex-Udinese-Kicker Pepe bezichtigt, bei einem Duell ihrer Clubs an einer Ergebnisabsprache beteiligt gewesen zu sein.
Die Anklage hat für Vize-Europameister Bonucci eine Sperre von dreieinhalb Jahre und für Pepe eine Sperre von einem Jahr gefordert. Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück.
apa/dpa