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Artikel vom Samstag, 3. Dezember 2016

Rosberg schließt Comeback aus

Nach seinem Rücktritt hat Weltmeister Nico Rosberg eine Rückkehr in die Formel 1 vehement ausgeschlossen. „Ganz sicher nicht“, betonte der 31-Jährige am Freitagabend auf der Gala des Motorsportweltverbands FIA in Wien auf die Frage, ob er sich zu einem Comeback als Fahrer hinreißen lassen könnte. „Ich habe meine Mission erfüllt, es ist erledigt.“

Weltmeister Nico Rosberg vor der Gala in Wien.

Weltmeister Nico Rosberg vor der Gala in Wien. - Foto: LaPresse

Zugleich räumte der gebürtige Wiesbadener ein, dass er bei einer erneuten WM-Niederlage gegen Mercedes-Teamkontrahent Lewis Hamilton seine Karriere fortgesetzt hätte. „Wenn ich Zweiter geworden wäre, wäre ich nächstes Jahr sicher wiedergekommen“, sagte Rosberg, der das Saisonfinale in Abu Dhabi als sein „mental härtestes Rennen“ bezeichnete.

Der deutsche Formel-1-Weltmeister hatte am Freitag noch vor der Verleihung seinen Rücktritt erklärt. Auf der Gala nahm er dann ergriffen den WM-Pokal aus den Händen von FIA-Chef Jean Todt entgegen.

Rosberg sprach auch nochmals Hamilton seine Hochachtung aus. „Ich habe großen Respekt vor Lewis, er war ein unglaublicher Konkurrent über all die Jahre“, sagte der Deutsche, der den Briten vorab über seinen Entschluss aufgeklärt hatte.

Auch Verstappen geehrt

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist bei der Gala am Freitagabend gleich zweifach ausgezeichnet worden. Der 19-jährige Formel-1-Teenager aus den Niederlanden erhielt die Special Awards als „Persönlichkeit des Jahres“ und für die „Aktion des Jahres“ in allen FIA-Serien.

Verstappens waghalsige Manöver waren schon in den zwei Saisonen zuvor als „Aktion des Jahres“ gewertet worden. Diesmal erhielt er den Preis für sein Überholmanöver gegen den späteren Weltmeister Nico Rosberg im Mercedes auf nasser Strecke im Brasilien-GP.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner zweiten Formel-1-Saison“, sagte der WM-Fünfte und Gewinner des Spanien-Grand-Prix. „Anfangs habe ich nicht gedacht, dass es so gut werden würde. Hoffentlich können wir kommendes Jahr noch erfolgreicher sein.“

dpa/apa