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Artikel vom 20. Juni 2012
Und auch die rostigen Umkleiden, die seit mehr als 40 Jahren ein Provisorium waren, wurden gegen neue, geräumigere und funktionelle Kabinen ausgetauscht. Zwischen den zwei Plätzen wurde den Hang entlang in Containerbauweise Platz geschaffen für die mittlerweile knapp 100 Spielerinnen und Spieler, die den Ball mit voller Wucht über die Leine schlagen.
Der Neubau sei längst überfällig gewesen, erklärte Sektionsleiter Georg Meran: "Durch den Boom, den Faustball in Bozen in den letzten Jahren erlebt hat, war es höchst an der Zeit, auch geschlechterspezifische Räumlichkeiten und generell mehr Platz zu schaffen." Mit minimalen Impakt auf die Natur sei dies mit dem von Architekt Michael Scherer ausgearbeiteten Projekt gelungen.
Neuer Platz mit regulärem Auslauf
"Hinzu kommt", erklärte Simon Prudenziati, Kapitän der ersten Mannschaft, "dass wir nun auch einen regulären Platz haben, wo wir unsere Heimspiele austragen können." Mittlerweile würde des SSV Bozen mit drei Teams in den verschiedenen österreichischen Bundesligen mitspielen. Da der Platz in Bozen nicht genügenden Auslauf hatte, habe man bisher nur mit einer Ausnahmegenehmigung Spiele in der Talferstadt austragen können.
Für die kommende Saison hätte man diese nicht mehr erhalten, so dass man froh sei, dass es nun mit dem Umbau doch noch geklappt hätte, so Prudenziati. "Nun können wir endlich auch internationale Bewerbe ausrichten."
stol