Freitag, 12. März 2010
09. Februar 2010
Karl-Heinz Rummenigge © 2010 APA/AFP Karl-Heinz Rummenigge
Fußball

Rummenigge wirft DFB „gravierende Fehler“ vor

Karl-Heinz Rummenigge hat im Streit um die Zukunft des deutschen Bundestrainers Joachim Löw den Deutschen Fußball-Bund (DFB) scharf kritisiert.

„Der DFB hat gravierende Fehler gemacht“, sagte der Vorstandschef des FC Bayern München am Montagabend in der Sendung „Blickpunkt Sport“.

„Er hat einen Handschlagvertrag verkündet, den es ja wohl so nicht gegeben hat. Vor allem aber, und das ist der größte Fehler, er hat Internes nach draußen getragen.“ Der DFB habe deshalb ein „Maulwurfproblem“, sagte Rummenigge.

DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte im vergangenen Dezember verkündet, mit Löw per Handschlag über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einig geworden zu sein. Diese Einigung dementierte Löw.

Nach den gescheiterten Verhandlungen in der Vorwoche sind die Fronten zwischen Löw und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff auf der einen und der DFB-Spitze auf der anderen Seite verhärtet.

Für Unruhe hatte vier Monate vor der WM in Südafrika zusätzlich gesorgt, dass Verhandlungsdetails an die Öffentlichkeit gedrungen waren.

Nach Einschätzung Rummenigges ist eine Einigung mit Löw weiterhin möglich. Er empfahl dem DFB „dringend“, mit Löw eine Lösung zu finden: „Der Mann verdient Respekt und ein vernünftiges Vertragsangebot.“

Löw selbst hatte zuletzt offen gelassen, ob er weiterhin Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem DFB über die WM hinaus hat.

dpa

Hier können Sie den Artikel bewerten
Anzeige
 

Panorama

Polizei überraschte Paar beim Sex in Mailänder Bank

Wegen Sex in einer Mailänder Bank muss sich ein Paar jetzt vor Gericht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten. weiterlesen

Sport

Jenson Button im McLaren Mercedes
McLaren-Heckflügel genehmigt

Die Formel 1 wird unmittelbar vor dem Saisonstart wieder einmal von technischen Diskussionen begleitet. Anstoßpunkt ist der Heckflügel von McLaren-Mercedes, den der ... weiterlesen

Politik

Europäische Initiative gegen Berlusconis TV-Monopol

Premierminister Silvio Berlusconis Kontrolle über das italienische Fernsehens verstößt gegen die europäischen Demokratienormen - dies behauptet zumindest die Open Society ... weiterlesen

Wirtschaft

Ölkonzern Eni: Investitionen von 52,8 Mrd. Euro

Der italienische Energiekonzern Eni plant von 2010 bis 2013 Investitionen in Höhe von 52,8 Mrd. Euro. weiterlesen

Chronik

Spielsucht stark verbreitet

Glücksspiele sind in Südtirol sehr beliebt und weit verbreitet. Allerdings nimmt es bei immer mehr Südtirolern krankhafte Ausmaße an. weiterlesen

Kultur

Gustav Kuhn versucht sich als Deejay
„DJ Kuhn im Rosengarten“: Gustav Kuhn mixt CD - Hörprobe

Maestro Gustav Kuhn zeigt sich mit seinem neuesten Projekt von einer ungewohnten Seite: Als Deejay komponiert er einen „Laurin Lounge Mix“ und verwandelt sich in „DJ Kuhn ... weiterlesen

Anzeige