Aksel Lund Svindal bereitet sich bereits in den USA auf die Nordamerika-Rennen im alpinen Skilauf vor, der Norweger verzichtet auf einen Start im Slalom am Sonntag in Levi (Finnland).
Der Titelverteidiger im Gesamtweltcup, der am 25. Oktober im zweiten Durchgang des Riesentorlaufs von Sölden wegen Schmerzen im Bein ausgeschieden war, hat zuvor bei einem Trainingssturz in Sas Fee einen harten Schlag auf den Wadenbeinknochen des Unterschenkels (Fibula) bekommen und bekam nun ein paar Wochen Skipause verordnet.
„Die gute Nachricht ist, dass das Knie keinen Schaden erlitten hat, die schlechte ist, dass das Bein beim Skifahren auf harten Bedingungen schmerzt“, schrieb Svindal auf seiner Website und fügte hinzu. „Ich hoffe, in Lake Louise wieder attackieren zu können.“
Ende vergangener Woche setzte sich Svindal deshalb in den Flieger nach Miami. „In Oslo zu sein, zu beobachten, wie der Herbst in den Winter übergeht und die anderen skifahren zu sehen, das macht keinen Spaß. Als ich hörte, dass ein Physiotherapeut aus dem Olympiastützpunkt nach Miami reist, habe ich ihn gefragt, ob ich ihn begleiten darf.“
Auf diese Weise bekomme er Physiotherapie, könne trainieren, habe seine Ruhe und genieße die Sonne. „Und ich bin beinahe in der gleichen Zeitzone als die Rennen in Nordamerika sind. Eine klassische Win-Win-Situation.“ Am 28. und 29. November sind in Lake Louise eine Abfahrt und ein Super-G angesetzt.
Der US-Amerikaner Bode Miller hingegen greift in Finnland ins Weltcup-Geschehen ein, er trainierte in Deutschland in der Skihalle und plante vor dem Trip in den Norden ein paar Freiluft-Tage in Österreich ein.
apa
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