Die Zinsen im Euroraum bleiben auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent.
Das beschloss der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt, wie die EZB mitteilte.
Volkswirte hatten mit der Zinspause gerechnet, nachdem die Notenbank den wichtigsten Zins zur Versorgung der Geschäftsbanken im Euroraum mit Zentralbankgeld Ende 2011 in zwei Schritten gesenkt hatte. Seither haben Konjunkturdaten positiv überrascht.
Doch die Lösung der Euro-Staatsschuldenkrise und die Rettung Griechenlands lassen weiter auf sich warten.
Volkswirte rechnen deshalb mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik, sollte sich die Situation zuspitzen. Niedrige Zinsen verbilligen tendenziell Kredite und können so das Wachstum anschieben.