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Artikel vom 20. Juni 2012

Fed stärkt US-Wirtschaft mit riesiger Konjunkturspritze

Die US-Notenbank Federal Reserve greift der lahmenden Wirtschaft weiter unter die Arme.

Bernanke soll US-Notenbankchef bleiben

Fed-Chef Ben Bernanke - Foto: APA/AP

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Sie beschloss am Mittwoch, ihre in diesem Monat auslaufende „Operation Twist“ bis Ende des Jahres zu verlängern und dafür rund 267 Mrd. US-Dollar (210 Mrd. Euro) in die Hand zu nehmen.

Durch ein Umschichten ihrer Vermögensbestände will sie die langfristigen Zinsen weiter senken und damit Kredite tendenziell billiger machen.

Den bereits ultraniedrigen Leitzins beließen die Notenbanker um Fed-Präsident Ben Bernanke in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent. Zugleich erneuerte die Notenbank ihr Bekenntnis, den Schlüsselzins bis mindestens Ende 2014 auf sehr niedrigem Niveau zu belassen.

Im Rahmen der neuen „Operation Twist“ wird die Notenbank bis Ende des Jahres weiterhin langlaufende Papiere kaufen.

Zugleich sollen kurzlaufende Vermögenswerte abgestoßen werden. Eine erste Runde solcher Käufe im Volumen von 400 Mrd. Dollar läuft diesen Monat aus.

Auf den Ankauf von Staatsanleihen in großem Stil verzichtete die Fed allerdings und fuhr damit im Kampf gegen die Wirtschaftskrise nicht ihr schwerstes Geschütz auf.

Einige Experten hatten darauf spekuliert, dass die Fed eine weitere Runde einer geldpolitischen Lockerung – im Fachjargon QE 3 genannt – einleiten würde.

apa/reuters