Fiat-Chef Marchionne: „... dann müssen wir woanders hingehen“
Im Ringen um die Zukunft der Fiat-Produktion in Italien hat der Autohersteller den Druck erhöht. Zur Debatte stünden nicht nur Investitionen von 20 Mrd. Euro, sondern die Präsenz von Fiat in Italien, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne am Mittwoch laut Redetext bei Gesprächen mit Gewerkschaften und der Regierung.
„Wenn sich Fiat in Italien nicht auf Zusagen verlassen kann, dann müssen wir woanders hingehen.“ Italien sei weltweit der einzige Markt, auf dem Fiat Verluste mache, fügte Marchionne hinzu.
Der Chrysler-Partner beriet am Mittwoch mit der Regierung und den Gewerkschaften über die Entscheidung des Konzerns, die Produktion mehrerer neuer Modelle nach Serbien zu verlagern.
Bisher werden betroffenen Serien am Fiat-Stammsitz in Turin hergestellt. Marchionne hatte die Entscheidung in der vergangenen Woche überraschend bekanntgegeben.