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Artikel vom 20. Juli 2012

"Keine EU-Hilfen für Italien"

Obwohl Italien auf internationaler Ebene als nächster Wackelkandidat gilt, der als sechstes Land auf ein Rettungspaket seiner Euro-Partner angewiesen wäre, will Premier Mario Monti vorerst nichts von Hilfen hören.

Monti

Regierungschef Monti - Foto: APA/EPA

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„Wir müssen es allein mit unseren Kräften schaffen. Es ist besser, auf Kooperation zu setzen, aber nicht zu denjenigen zu zählen, die die Hand ausstrecken müssen“, sagte Monti bei einer Pressekonferenz nach einer Ministerratsitzung am Freitag.

Monti appellierte an die EU jedoch, effiziente Mittel gegen die Ansteckungsgefahr Griechenlands und Spaniens zu ergreifen.

Wegen des mangelnden Vertrauens der Finanzmärkte musste Italien zuletzt für seine Schulden immer höhere Zinsen zahlen.

„Diese Situation ist bestimmt enttäuschend, weil ich mit einem stärkeren Rückgang der Zinsen gegenüber vergangenem November gerechnet hatte“, meinte Monti.

Diese Situation hänge unter anderem mit der Rezession in Italien und mit der Ungewissheit wegen der politischen Entwicklung im Land nach Ende seiner Amtszeit im März 2013 zusammen.

apa