Artikel vom 17. Juli 2012
Der Schritt sei eine Folge der gesenkten Kreditwürdigkeit Italiens vom 13. Juli, teilte die Agentur am späten Montagabend mit.
Moody's hatte die Bewertung von Staatsanleihen um zwei Stufen von „A3“ auf „Baa2“ herabgesetzt. Den Großbanken Unicredit und Intesa SanPaolo widerfuhr jetzt dasselbe.
Die Bewertung für Südtirol und die Provinz Trient wurde von A1 auf A3 herabgestuft.
Die Senkung der Kreditwürdigkeit Italiens hatte Moody's in der vergangenen Woche damit begründet, dass die Kosten für die Refinanzierung der Staatsschulden weiter steigen dürften oder das Land angesichts eines Vertrauensverlustes seien Zugang zum Finanzmarkt verlieren könnte.
Schlechte Nachrichten gab es auch vom Anleihenmarkt. Der sogenannte Spread, die Differenz zwischen deutschen und italienischen Anleihen, stieg am Montag auf 500 Punkte an.
Bei Anleihen mit einer zehnjährigen Laufzeit lag der Zinssatz für Italien am Montag bei 6,10 Prozent.
Derzeit wolle man keine Hilfe aus den EU-Fonds in Anspruch nehmen, hieß es in einer ersten Reaktion aus Regierungskreisen in Rom.
Niemand könne das jedoch für die Zukunft ausschließen, derzeit bestehe aber keine Notwenigkeit.
Zu den hohen Zinssätzen für Italien beigetragen hat auch die Ankündigung, dass das deutsche Bundesverfassungsgericht erst am 12. September die Euro-Entscheidung verkünden wird.
Bei der Entscheidung geht es um den Euro-Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt.
dpa
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reality
17.07.2012 13:45
Immerhin haben wir noch A1.
Wer hält denn schon noch Staatsanleihen,und von wegen-die Einlage-garantie bis 100 tausend Euro;alles Märchen und Illusionen.
Der LIBOR-Skandal zeigt wie korrupt Banken sind.
die "Banca Network Investimenti" hat ihre Zahlungen seit 1. Juni eingestellt. Die Kunden der Bank melden, sie bekommen kein Geld aus dem Automaten und können keine Zahlungen durchführen.
http://www.lettera43.it/economia/macro/banca-network-ferma-i-pagamenti-clienti-furiosi_4367553312.htm
Was sagt uns das? Auch wenn es angeblich einen Sicherungsfonds gibt, der die Guthaben der Kunden sichern soll, kommt man für einige Zeit nicht an sein Geld. Es kann Monate dauern, bis ein Insolvenzverwalter das Guthaben freigibt. Was macht man in der Zwischenzeit? Deshalb ist es ratsam immer eine Bargeldreserve zu Hause zu haben. So schwach wie Banken allgemein sind und jede vor einer Pleite stehen kann, sollte man sich wappnen. Nur was man in der Hand hat gehört einem wirklich und alles was man einer Institution anvertraut kann morgen weg sein.
Machen wir uns doch nichts vor,dasselbe kann unseren Banken auch passieren. Einlageabsicherung,Kontoversicherung,u.s.w. das alles sind nur Kosmetische Konstrukte.
stormlupus
17.07.2012 09:31
Freiheit für Südtirol!
Mit diesem Staat gehen wir unter.
schlernklamm
17.07.2012 08:48
Ins fahlt do wol nicht!
Ba Italien geats ins wol guat, hobm an Haufn Geld.
Moansch ba Österreich gangs ins besser?
Forza Italia!
Aufwachen, liebe Südtiroler!
Mit Italien gehen wir unter!!!!
euromillionen
17.07.2012 08:43
16 Billionen Dollar Schulden, eine Billion Dollar Defizit im laufenden Geschäftsjahr und die bestnote "AAA". Das Land des unbegrenzten Schuldenbergs.
mr.spok
17.07.2012 07:59
Stuft doch euer geliebtes Land herab, ist kein bisschen besser als Europa!
Sch.... Amis!
5 Kommentare