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Artikel vom 07. August 2012

Stromleitungslücke am Brenner: Kommission heißt Projekt gut

Ein weiterer Schritt hin zur Schließung der Stromleitungslücke am Brenner ist am Dienstag in Bozen gesetzt worden.

Geld für „Strom-Gemeinden“
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Dort hat die Landschaftsschutzkommission das vom Netzbetreiber Terna vorgelegte Ausführungsprojekt zur Verbindung der Leitungen gutgeheißen.

"Schon in den nächsten Tagen gibt's endgültig grünes Licht, ein wichtiger Schritt für die MEMC in Sinich", so Landesrat Roberto Bizzo.

Der Zusammenhang zwischen der Lücke in der 132-kV-Leitung zwischen Wiesen und Steinach, die dort seit der Feuernacht 1961 klafft, und einer eventuellen Rettung des Standorts Sinich des Siliziumherstellers MEMC ist ein direkter: Nur wenn die bestehenden Leitungen zusammengeschlossen werden, kann die MEMC - und neben ihr auch andere Betriebe in Südtirol - Strom auf dem europäischen Markt einkaufen, was wiederum die enormen Energiekosten des Unternehmens senken würde.

Entsprechend ist die Entscheidung der Zweiten Landschaftsschutzkommission, das Ausführungsprojekt der Terna gutzuheißen, eine gute Nachricht für die MEMC-Arbeiter.

Und nachdem die Zeit drängt, ist das Gutachten der Kommission auch bereits dem zuständigen Bürgermeister übermittelt worden.

"Schon in den nächsten Tagen kann demnach auch das notwendige raumordnerische Gutachten beigebracht und damit endgültig grünes Licht für den unterirdischen Zusammenschluss der Leitungen gegeben werden", so Bizzo.

Weitere bürokratische Wege oder eine Entscheidung der Landesregierung brauche es nicht mehr.

Der Landesrat zeigt sich erfreut über die heutige Entscheidung, die ein wichtiger Schritt für die MEMC sei. "Und dieser Schritt ist zudem schneller gesetzt worden, als ursprünglich ins Auge gefasst, weil wir Terna die Möglichkeit geben wollen, schnellstmöglich mit den Arbeiten zu beginnen", erklärt Bizzo, der ergänzt: "Wir erfüllen so unseren Part der Vereinbarungen, damit das Unternehmen in Sinich bleibt und hunderte Jobs gerettet werden können."

doubt

08.08.2012 08:14

Ach, sind wir doch von einer Medienlandschaft umgeben, die dem einfältigen Südtiroler stets ein X für ein U vorzumachen imstande ist. EINE Stromleitung soll die Kosten für mehrere Südtiroler Betriebe senken, wo doch Italien europäisch vernetzt ist? Wird der Strom nicht nach ökonomischen anstelle von physischen Prinzipien abgerechnet? Da befinden sich einige Politiker wohl wieder im Wahlkampf...

1 Kommentar