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Artikel vom 02. August 2012

Top 10 der Südtiroler Wirtschaft

Aspiag-Despar, Valbruna und Leitner bleiben unverändert Südtirols umsatzstärkste Unternehmensgruppen. Das geht aus der neuen Top-50-Umsatzrangliste hervor, die die Südtiroler Wirtschaftszeitung (SWZ) in ihrer morgigen Ausgabe veröffentlicht. Sechs Neulinge haben den Sprung unter die Top 50 geschafft.

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Das sind die Top 10 der Südtiroler Wirtschaft - Tabelle/Copyright: Südtiroler Wirtschaftszeitung

Top-50 der Südtiroler Wirtschaft: Aspiag-Despar bleibt Nummer eins
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London verteilt derzeit olympische Medaillen, aber auch in Südtirols Wirtschaft sind Gold, Silber und Bronze nun vergeben.

Die Rangliste der SWZ ist brandaktuell, denn einige Unternehmensgruppen haben erst in diesen Tagen die Konsolidierung ihrer Bilanzen 2011 abgeschlossen.

Das Besondere an der SWZ-Rangliste ist auch heuer, dass nicht nur einzelne Unternehmen berücksichtigt werden, sondern zusammengehörende Unternehmensgruppen. Dies erhöht die Aussagekraft über die Hierarchie in der heimischen Wirtschaft.

Aspiag führt seit 1997 das Ranking an

2011 war für Südtirols größte Unternehmen das zweite wachstumsstarke Jahr in Folge nach 2010. Erstmals haben Südtirols Top 50 gemeinsam mehr als 13 Milliarden umgesetzt – ein Jahr zuvor waren es 11,6 Milliarden gewesen, vor genau zehn Jahren 6,3 Milliarden. 40 der 50 umsatzstärksten Unternehmen haben 2011 ein Umsatzplus erzielt, sehr viele Unternehmen wuchsen zweistellig.

Hinter dem Lebensmittelkonzern Aspiag, der seit 1997 den Platz an der Sonne innehat, sowie Valbruna und Leitner stehen in den Top 10 gleich drei Unternehmensgruppen, die sich ganz oder teilweise der Energieproduktion sowie dem Energiehandel widmen: die Etschwerken auf Platz 4, die Podini-Gruppe auf Platz 7 und die Sel-Gruppe auf Platz 9.

Sechs Neulinge unter den Top 50

Sechs Unternehmen sind neu in den Top 50, und zwar der Obstverarbeitungsbetrieb VOG Products, der Autoindustriezulieferer Alupress, der Weinabfüller und -händler Schenk Italia, der Hersteller von Gasmotoren und Blockheizkraftwerken Jenbacher, der Fruchtverarbeiter, -veredler und -vermarkter Iprona die Gruppe Seeste Bau.

Aus den Top 50 verabschiedet haben sich hingegen die insolvente Manzardo, der Brunecker Fotovoltaik-Großhändler Tecno Spot, die Bozner Sportler-Dachgesellschaft Obfinim, das Bauunternehmen Oberosler, Pichler I & S mit Stahlbau Pichler sowie der Autohändler Autoindustriale.

Die vollständige Rangliste samt den Veränderungen gegenüber 2010 sowie der Analyse Umsatzzuwächsen bzw. -einbrüchen kann in der Südtiroler Wirtschaftszeitung nachgelesen werden, die am morgigen Freitag erscheint.