Das europäischen Forschungsprojekt ACSI (Artifact Centric Service Interoperation) hat es sich zum Ziel gesetzt, Zeiten und Ressourcen bei Planung und Umsetzung von Software zu optimieren.
Dafür hat die Europäische Union nun 3,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird die Fakultät für Informatik an der Freien Universität Bozen mit IBM Research und weiteren vier Universitäten ein Netzwerk bilden.
„Dieses Projekt kümmert sich vor allem um die Analyse der Arbeitsabläufe. Im Forschungsprojekt ACSI werden es die Daten selbst sein, welche die Arbeitsflüsse generieren und die Arbeitsabläufe in Unternehmen beeinflussen“, erläutert Diego Calvanese von der Fakultät für Informatik.
„Diese Daten werden bei der Analyse der Arbeitsprozesse im Normalfall kaum berücksichtigt, während sie für uns ein zentrales Element darstellen werden“, so Calvanese.
Am Projekt sind auch die spanische Firma Indra Software Labs und Collibra, ein Spin-off der Vrije Universiteit Brussel, beteiligt.
Beide werden an der Entwicklung von Prototypen von Software mitwirken und die Beispielstudien zur Verfügung stellen.
Für die Freie Universität Bozen beteiligen sich mit Professor Calvanese auch die Mitarbeiter des universitären Bozner Kompetenzzentrums KRDB ("Research Centre on Knowledge and Data") am Projek.
Sie sollen ihre Kompetenzen zu den neuesten Techniken für die Abwicklung und den Zugang zu Daten und Wissen und zur Zusammensetzung und Analyse von Serviceleistungen einbringen.
ACSI wird vom Forschungszentrum IBM Research koordiniert; es forschen neben der Freien Universität Bozen weitere vier Unis: Das Imperial College London, die Universität La Sapienza in Roma, die Technische Universität Eindhoven und die Tartu Universität in Estland.
Von den 3,2 Millionen Euro an europäischer Finanzierung gehen 400.000 Euro an die Fakultät für Informatik der Uni Bozen.