Werbung - Redaktion - Donnerstag, 24. Mai 2012
10. Februar 2012
© 2012 LaPresse
Chronik

Kältewelle in Italien geht weiter - Wieder Frau erfroren

Wegen des extremen Winterwetters ist es am Freitag in Italien zu erheblichen Schwierigkeiten im Flug-und Bahnverkehr gekommen.

Die Fluggesellschaft Alitalia musste zwölf Flüge zwischen Rom und Mailand canceln.

Verzögerungen gab es auch auf den Flughäfen der Adria-Städte Rimini und Perugia. Der Airport von Pescara wurde wegen der verschneiten Landebahnen bis Samstag geschlossen.

Heftig schneite es in der Lombardei, in Umbrien und in der Toskana. Im Mailänder Raum wurde die Autobahn A1 für den Lkw-Verkehr gesperrt.

In Ligurien tobten heftige Winde. In Triest erreichte der Sturm eine Geschwindigkeit von bis zu 117 km/h.

Schneefälle wurden auch in Süditalien, darunter in Kalabrien gemeldet. Auch im Bahnverkehr kam es zu Problemen. Gefahren wurde nach einem „Schnee-Plan“ mit weniger Zügen.

In Venedig klagten Hoteliers, dass viele Touristen wegen der Kälte ihren Aufenthalt in der Lagunenstadt an diesen Faschingstagen abgesagt haben.

Über zehn Prozent der Reservierungen für das bevorstehende Wochenende seien abgesagt worden, klagte Vittorio Bonacini, Präsident des venezianischen Hotelierverbands.

Auch in Rom schneite es heftig. Die Stadt befürchtet wegen der bis Samstag zu erwartenden Schneefälle chaotische Zustände, wie jene, die vergangene Woche den Verkehr in der Hauptstadt zum Erliegen gebracht hatten.

Ämter und Schulen blieben am Freitag geschlossen.

In Rom wurde eine 42-jährige Obdachlose tot aufgefunden. Die Leiche befand sich in einer natürlichen Grotte an der Peripherie der Stadt.

Die Frau soll erfroren sein, teilten die Behörden mit. Seit Anfang Februar wurden mehr als 40 Todesopfer wegen der Kältewelle in Italien gemeldet. Unter den Opfern waren vor allem Obdachlose.




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