Werbung - Redaktion - Donnerstag, 24. Mai 2012
01. Februar 2012
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Lokal

Grüne: Kritik am „Südtirol-Pass“

Die beiden Landtagsabgeordneten der Grünen, Hans Heiss und Riccardo Dello Sbarba, üben erneut heftige Kritik am Südtirol-Pass, der am 14. Februar in Kraft tritt. Allerdings: Nur die Gesuche, die online ausgefüllt wurden, können rechtzeitig bearbeitet werden. Bei den Formularen, die am Schalter abgegeben wurden, könnte es zu einer verspäteten Zustellung des „Südtirol-Passes“ kommen.

„Das ist gravierend. Ersten, weil 48 Prozent der Südtiroler keinen Internet-Zugang zu Hause haben. Zweitens, weil das Ausfüllen des Online-Ansuchens für nicht besonders computerfitte Nahverkehrsbenutzer außerordentlich kompliziert ist: Ein Ausweis muss eingescannt und angehängt werden und wer als Bezahlungsform den Dauerauftrag gewählt hat, muss das Formular ausdrucken, ausfüllen, wieder einscannen und als Datei anhängen“, so die beiden Landtagsabgeordneten.

Der Unmut bei den Pendlern steige daher täglich. Vor allem, so die Grünen, da kein Aufschub gewährt werde.

„Wer bis zum 14. Februar den Südtirol-Pass nicht erhalten hat, wird auf Wertkarten zurückgreifen müssen und die Fahrtkosten um ein Vielfaches ansteigen sehen“, so Heiss und Dello Sbarba. Sie fordern Mobilitätslandesrat Thomas Widmann dazu auf, die Bürger über den Stand der Dinge zu informieren bzw. die Gültigkeit der bisherigen Abonnements so lange zu gewähren, bis der einzelne Bürger den Südtirol-Pass in den Händen halte.

stol




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