Der russische Präsident Dmitri Medwedew und sein iranischer Kollege Mahmud Ahmadinedschad haben sich nach Kremlangaben besorgt über die „dramatische Lage“ in Syrien geäußert.
Während eines Telefonats „betonten sie die Notwendigkeit, die Gewalt zu beenden, einen konstruktiven Dialog zwischen den Machthabern und der Opposition ohne irgendwelche Vorbedingungen zu beginnen“.
Das teilte der Pressedienst von Medwedew am Mittwoch in Moskau mit.
Nötig seien in Syrien politische und sozial-ökonomische Reformen in einer ruhigen Lage und im Interesse aller Syrer.
Nach Kremlangaben telefonierte Medwedew auch mit den Führungen in Saudi-Arabien und im Irak.
Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um das Blutvergießen und die Konfrontation zu stoppen, damit wieder Frieden und Stabilität einkehren könnten in Syrien, hieß es.
Medwedew habe dabei auch auf das Veto seines Landes im Weltsicherheitsrat gegen eine Syrien-Resolution hingewiesen. Damit sei eine militärische Einmischung aus dem Ausland verhindert worden.