Werbung - Redaktion - Freitag, 25. Mai 2012
09. Februar 2012
Holger Stanislawski © 2012 APA/EPA Holger Stanislawski
Fußball

Hoffenheim trennt sich von Stanislawski - Babbel Nachfolge-Favorit

Holger Stanislawski ist nicht mehr Trainer von 1899 Hoffenheim.

Einen Tag nach dem Pokal-Aus gegen Zweitligist Greuther Fürth gab der Fußball-Bundesligist am Donnerstag die Trennung von Stanislawski bekannt.

Der langjährige Coach des FC St. Pauli betreute 1899 erst seit Beginn dieser Saison und hatte ursprünglich einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Stanislawski musste als fünfter Trainer in der laufenden Bundesliga-Saison seinen Posten vorzeitig räumen.

„Wir schätzen Holger Stanislawski als Menschen und als fachkundigen Trainer. Doch nach einem langen, konstruktiven Gespräch mit ihm sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, die Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten zu beenden“, erklärte Manager Ernst Tanner in einer Pressemitteilung. „Die jüngsten sportlichen Entwicklungen waren hierfür sicherlich ausschlaggebend.“

Die Hoffenheimer waren am Mittwochabend mit 0:1 gegen Fürth im DFB-Pokal-Viertelfinale ausgeschieden.

Zuvor hatte Mäzen Dietmar Hopp Stanislawski bereits öffentlich kritisiert: „Ich sehe keine Linie im Spiel der Mannschaft.“ In der Liga hatte sein Team aus den letzten zehn Spielen nur einen Sieg geholt und die letzten fünf Heimspiele nicht mehr gewonnen.

Babbel Favorit auf Nachfolge

Als Stanislawkis Nachfolgekandidat Nummer 1 gilt Markus Babbel, der am 18. Dezember bei Hertha BSC entlassen worden ist.

Der 39-Jährige wird nach dpa-Informationen am Freitag als neuer Coach vorgestellt und soll in der Begegnung des Tabellenachten am Samstag bei Werder Bremen bereits auf der Bank sitzen.

Babbel war ausgerechnet beim 1:1 in Hoffenheim am 17. Dezember zum letzten Mal Hertha-Trainer. Danach eskalierte der Streit mit Manager Michael Preetz um seinen mit Saisonende geplanten Abschied aus Berlin.

Die beiden bezichtigten einander gegenseitig öffentlich der Lüge, einen Tag später musste der Europameister von 1996 und 51-fache Nationalspieler gehen.

dpa




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