Der Autobauer BMW muss in den USA eine Geldstrafe von drei Millionen Dollar (2,6 Millionen Euro) zahlen, weil Sicherheitsmängel bei Fahrzeugen nicht schnell genug angezeigt wurden.
Das teilte die US-Behörde für Straßensicherheit (NHTSA) am Freitag mit.
Es seien 16 Rückrufaktionen von BMW im Jahr 2010 untersucht worden. Dabei habe sich herausgestellt, dass der Autobauer die Behörde nicht gemäß den herrschenden Bundesgesetzen und nicht „schnell genug“ informiert habe.
Es gebe eine „besorgniserregende Tendenz“ bei BMW, bei einer ersten Information der Behörden nur wenige Details anzugeben, erklärte die NHTSA. So würden wichtige Angaben fehlen, etwa wie ein festgestellte Problem behoben werden könne.
„Es ist für die Sicherheit auf der Straße von großer Bedeutung, dass Defekte und Rückrufe schnell gemeldet werden“, erklärte NHTSA-Chef David Strickland.