07. November 2009
Foto: FF Tramin © 2009 Foto: FF Tramin Auch diese beiden Autos waren in den Unfall verwickelt. - Foto: FF Tramin © 2009 Auch diese beiden Autos waren in den Unfall verwickelt. - Foto: FF Tramin Foto: FF Tramin © 2009 STOL Foto: FF Tramin Auch diese beiden Autos waren in den Unfall verwickelt. - Foto: FF Tramin © 2009 STOL Auch diese beiden Autos waren in den Unfall verwickelt. - Foto: FF Tramin
Lokal

Kalterer See: Vier Autos in Unfall verwickelt

Zu einem Verkehrsunfall ist es heute Nachmittag auf der Südseite des Kalterer Sees in der Nähe von Tramin gekommen. Insgesamt waren vier Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.

Es war gegen 15 Uhr, als ein Mann aus Kaltern mit seinem Fahrzeug von Tramin in Richtung Kalterer See unterwegs war. Auf der Höhe der Obstgenossenschaft Egma wollte er links in einen Feldweg einbiegen, als es zu dem Unfall kam.

Ein sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit nähernder Pkw hatte das Abbiegmanöver wohl übersehen und rammte den Kalterer, der sein Fahrzeug bereits quergestellt hatte, an der Vorderseite seines Fahrzeuges.

Das zweite Auto, in dem knapp 60-jähriger Mann aus der Schweiz saß, wurde daraufhin in ein Feld geschleudert, wo es auf zwei geparkte Autos prallte. Einige Männer, die dort gerade mit Arbeiten beschäftigt waren, mussten beiseite springen und zogen sich teils leichte Verletzungen zu.

Durch den Aufprall auf die beiden parkenden Autos wurde das Schweizer Fahrzeug ein weiteres Mal weggeschleudert. Diesmal schoss es nach rechts und kam schließlich in einem Straßengraben zum Stehen.

„Wir dachten erst, wir müssten den Mann aus dem Auto herausschneiden“, berichtete Karl Zöggeler, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Tramin, im Gespräch mit Südtirol Online. Der Mann habe sich aber selbst aus dem Wrack befreien können.

„Das Auto haben wir dann mit unserem Rüstungsfahrzeug aus dem Graben gezogen. Danach hat es der Abschleppdienst mitgenommen“, so Zöggeler.

Glück im Unglück

„Zum Glück wurde keiner der Beteiligten schwer verletzt“, meint der Einsatzleiter. Zwei Personen seien zur Beobachtung eingliefert worden, der Schweizer Fahrer habe sich wahrscheinlich Rippenverletzungen zugezogen. Die Verletzten wurden mit zwei Rettungsfahrzeugen des Weißen Kreuzes Unterland ins Krankenhaus von Bozen eingeliefert.

„Augenzeugen haben berichtet, dass der Schweizer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war“, weiß Zöggeler. Die Carabinieri von Tramin untersuchen den Unfallhergang.

Auch der Rettungshubschrauber Pelikan 1 wurde zum Unfallort gerufen. „Wir sind aber nicht gelandet“, hieß es gegenüber STOL. Die Patienten waren bereits versorgt und abtransportiert.

Barbara Raich




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