Der Schuldenberg stieg, die Sucht blieb: Zwei Oberschülerinnen aus Trient wurden zu Prostituierten, um die steigenden Drogenschulden tilgen zu können.
Von zwei mutmaßlichen Dealerinnen, die die beiden Minderjährigen angeblich regelmäßig mit Drogen versorgten, sollen sie auch ihre „Aufträge“ erhalten haben. Die beiden 20-jährigen Frauen vermittelten ihnen – laut Medienangaben – Männer im reiferen Alter.
Die 20-Jährigen sollen die beiden 17-jährigen Oberschülerinnen zunächst kostenlos mit Kokain versorgt haben. Als die beiden Schülerinnen immer mehr von dem Suchtmittel verlangten, boten ihnen die mutmaßlichen Drogendealerinnen an, als Prostituierten ihre Schulden zu begleichen. Die Mädchen sagten angeblich zu und forderten für ihre Dienste rund 150 Euro.
Die Carabinieri, die die Aktionen der beiden mutmaßlichen Drogendealerinnen bereits seit längerer Zeit versteckt beobachten, schritten nun ein und erstatteten Anzeige: sowohl gegen die beiden Drogendealerinnen als auch gegen einen 65- und einen 49-jährigen Freier.