14. März 2010
Roger Federer © 2010 Roger Federer Roger Federer © 2010 APA/AP Roger Federer
Vermischtes

Indian Wells: Federer nahm Auftakthürde, Dawydenko hat Handgelenksbruch

Der von einem Lungeninfekt genesene Weltranglisten-Erste Roger Federer hat in Indian Wells seinen Erst-Auftritt auf der Tennis-Bühne nach dem Gewinn der Australian Open mit 6:3,6:7(5),6:1 gegen Victor Hanescu gewonnen.

Der topgesetzte Schweizer hatte gegen den Rumänen jedoch etwas Mühe. Die Sätze eins und drei in dem 117-Minuten-Match gestaltete Federer recht souverän, fabrizierte in Durchgang zwei aber 24 unerzwungene Fehler.

Grundsätzlich zufrieden mit seiner Leistung blickte der Eidgenosse seinem Drittrunden-Match gegen Marcos Baghdatis zuversichtlich entgegen, auch wegen der 6:0-Bilanz gegen den Zyprioten.

„Ich bin zufrieden mit meiner Partie, weil ich schon lange nicht mehr gespielt habe“, sagte Federer. „Es ist mir aber noch nicht gelungen, in den Schlüssel-Momenten immer stark zu servieren.“

Während von den in diesem Masters-Series-Turnier höher gereihten Spielern auch Andy Murray (GBR-4), Robin Söderling (SWE-6), Andy Roddick (USA-7) und Jo-Wilfried Tsonga (FRA-9) weiterkamen, erlitt der auf Position fünf eingestuft gewesene Nikolai Dawydenko einen schweren Rückschlag.

Beim Russen wurde ein Bruch des linken Handgelenks diagnostiziert, vier Wochen lang muss der 28-Jährige nun eine Schiene tragen.

Im Damen-Feld stach bei den Sonntag-Drittrundenspielen die 3:6,6:2,3:6-Niederlage von Maria Scharapowa gegen Zheng Jie heraus. 2:44 Stunden dauerte die Partie, in deren ersten und dritten Satz die chinesische Australian-Open-Halbfinalistin der Russin jeweils dreimal den Aufschlag abnahm.

Scharapowa beging 62 unerzwungene Fehler. „Zheng spielt die Bälle wie eine Maschine zurück“, meinte die Verliererin „Aber ich habe auch zu schlecht retourniert.“

apa/Si/reuters/afp




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