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  <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 06:01:50 +0200</pubDate>
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   <title>Sparkling Night 2026: Ein prickelnder Sommerabend im Zeichen höchster Südtiroler Sektkultur</title>
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   <description>Wenn Südtirols feine Perlen im Glas aufsteigen, ist es wieder Zeit für die „Sparkling Night“. Unter dem inspirierenden Motto „Kommt, lasst uns Sterne trinken“ erwartet die Gäste ein besonderer Sommerabend zwischen inspirierenden Begegnungen und Genuss.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am Freitagabend, den 12. Juni 2026, laden die <b>Kellerei Meran in Marling, die S&uuml;dtiroler Sektvereinigung und das &bdquo;prickelnde Dorf&ldquo; Marling</b> erneut zu einem genussvollen Sommerabend ganz im Zeichen feinster S&uuml;dtiroler Sekte ein (keine Anmeldung erforderlich, freier Eintritt ab 18 Jahren). Ab 19.00 Uhr verwandeln sich die Panorama-&Ouml;nothek, der gro&szlig;e Eventraum sowie die Terrasse der Kellerei Meran in Marling in eine stimmungsvolle Genusswelt f&uuml;r Sektliebhaber*innen und Sektkenner. Im Mittelpunkt stehen die hochwertigen S&uuml;dtiroler Sekte der <b>Vereinigung S&uuml;dtiroler Sekterzeuger nach dem klassischen Verfahren</b> sowie die exklusiven Kreationen des <b>&bdquo;Prickelnden Dorfes&ldquo; Marling</b>.<BR /><BR />Die G&auml;ste d&uuml;rfen sich auf eine erlesene Vielfalt feinster Schaumweine freuen &ndash; von eleganten Brut-Variationen bis hin zu raffinierten Ros&eacute;-Sekten. Die Sparkling Night bietet damit einmal mehr die Gelegenheit, die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Qualit&auml;t und Vielseitigkeit S&uuml;dtirols als kleine, aber feine Sektregion hautnah zu erleben.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318098_image" /></div>
<BR /><BR />Die Vereinigung S&uuml;dtiroler Sekterzeuger, gegr&uuml;ndet im Jahr 1990, steht f&uuml;r h&ouml;chste Qualit&auml;t und f&uuml;r die traditionelle, aufw&auml;ndige Herstellung nach der klassischen Methode der zweiten Flascheng&auml;rung (metodo classico) und strengen S&uuml;dtiroler DOC-Richtlinien. Die elf Mitgliedsbetriebe &ndash; <b>Sektkellerei Arunda, Sekt- und Weinkellerei Braunbach, Weingut Haderburg, Kellerei Kaltern, Kellerei Kettmeir, Kellerei Kurtatsch, Sektkellerei Lorenz Martini Comitissa, Kellerei Meran, Kellerei St. Pauls, Weingut Pfitscher und Weingut Peter S&ouml;lva</b> &ndash; repr&auml;sentieren die Vielfalt und Exzellenz der S&uuml;dtiroler Sektkultur.<BR /><BR />Besondere Aufmerksamkeit gilt auch dem &bdquo;Prickelnden Dorf&ldquo; Marling &ndash; einem einzigartigen Zusammenschluss von vier renommierten Schaumweinproduzenten: <b>Bernhard Geier, Kellerei Meran, Weingut Pardellerhof und Weingut Plonerhof</b>. Kein anderes Dorf im Burggrafenamt vereint eine vergleichbare Dichte an Sektkompetenz und macht Marling damit zu einem wahren Treffpunkt f&uuml;r Liebhaber feiner Perlage.<BR /><BR />Kulinarisch begleitet wird der Abend von raffiniert abgestimmten K&ouml;stlichkeiten, die harmonisch mit den edlen Sekten kombiniert werden und den G&auml;sten ein rundum genussvolles Erlebnis bieten. F&uuml;r die passende, lockere Atmosph&auml;re sorgt stimmungsvolle Musik, die den Sommerabend stilvoll untermalt und zum Verweilen, Genie&szlig;en und Feiern einl&auml;dt. Die Sparkling Night steht deshalb inspirierenden Begegnungen, exzellente Qualit&auml;t, besondere Genussmomente und die Freude daran, S&uuml;dtiroler Sekt in all seinen Facetten zu entdecken.<BR /><BR />Die Sparkling Night 2026 verspricht erneut ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Weitere Informationen und Eindr&uuml;cke zur Sparkling Night 2025 unter  <a href="https://www.sparklingfestival.it/de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.sparklingfestival.it</a>.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319697_image" /></div>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Prickelnder Genuss in der Kellerei Meran. © Kellerei Meran</media:title>
    <media:credit role="author">Kellerei Meran</media:credit>
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   <title>Bonnie Tyler wird 75 – Große Sorge um die Queen der Rockballaden</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/bonnie-tyler-wird-75-grosse-sorge-um-die-queen-der-rockballaden</link>
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   <description>Eigentlich wollte Bonnie Tyler bereits auf Europatournee sein. Doch die ersten Konzerte wurden abgesagt, nachdem die Sängerin von Kulthymnen wie „Holding Out for a Hero“ und „Total Eclipse of the Heart“ im Mai notoperiert wurde. Seit Wochen befindet sich Tyler in ihrer Wahlheimat Portugal in medizinischer Behandlung. An ihrem 75. Geburtstag am heutigen 8. Juni sind die Fans in großer Sorge.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Auf Tylers Internetseite bat ihr Team zuletzt darum, keine Ger&uuml;chte oder Falschmeldungen in sozialen Netzwerken zu verbreiten. Ein neues Update zu ihrem Gesundheitszustand gebe es bisher nicht. &bdquo;Wir m&uuml;ssen davon ausgehen, dass keine Neuigkeiten gute Neuigkeiten sind, und sie am richtigen Ort ist, um die bestm&ouml;gliche Versorgung zu erhalten&ldquo;, hie&szlig; es auf der Website.<h3>
Zwei neue Singles in diesem Jahr</h3>Ihr letztes Studioalbum &bdquo;The Best Is Yet To Come&ldquo; liegt mittlerweile mehr als f&uuml;nf Jahre zur&uuml;ck. Aber Anfang des Jahres ver&ouml;ffentlichte Bonnie Tyler gleich zwei Singles. &bdquo;One World One Home&ldquo; war der Titelsong f&uuml;r den Dokumentarfilm &bdquo;Homeless&ldquo;. Zuvor hatte sie die Ballade &bdquo;Only Love&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, die mit starkem 80er-Einschlag an ihre erfolgreichsten Zeiten erinnerte.<BR /><BR />Insgesamt mehr als 80 Singles und 18 Studioalben hat die Waliserin mit der markanten, rauchigen Stimme ver&ouml;ffentlicht. In ihrer langen Karriere hatte Tyler, die seit vielen Jahren an der Algarve lebt, viele Hits, erlebte aber auch kuriose Misserfolge.<h3>
Karrierebeginn durch einen Zufall</h3>Entdeckt wurde Tyler Mitte der 70er Jahre durch den Irrtum eines Talentsuchers, der eigentlich einen anderen S&auml;nger beobachten wollte. &bdquo;Er kam im falschen Stockwerk rein und hat mich singen geh&ouml;rt&ldquo;, erz&auml;hlte Tyler 2021 im dpa-Interview. Kurz darauf nahm sie in London ihre erste Single auf.<BR /><BR />Tyler entstammt einer musikalischen Familie in der walisischen Kleinstadt Skewen. Schon als Kind schrieb sie Songtexte aus dem Fernsehen ab und sang sie in ihre Haarb&uuml;rste. Bei einem lokalen Gesangswettbewerb belegte sie den zweiten Platz. &bdquo;Ich war damals sehr, sehr sch&uuml;chtern, das glaubt man kaum&ldquo;, sagte sie sp&auml;ter.<BR /><BR />Gleich ihre Deb&uuml;tsingle &bdquo;Lost In France&ldquo;, die 1976 erschien, machte die junge S&auml;ngerin mit der blonden M&auml;hne bekannt. Ein Jahr sp&auml;ter wurde &bdquo;It's A Heartache&ldquo; ein globaler Hit und Tyler, die eigentlich Gaynor Hopkins hie&szlig;, ein Star. Den K&uuml;nstlernamen hatte sie erfunden, um Verwechslungen mit der S&auml;ngerin Mary Hopkin zu vermeiden.<h3>
Welterfolge dank neuer Musikrichtung</h3>An den Erfolg ihrer ersten beiden Alben konnten die Nachfolger nicht ankn&uuml;pfen. Tyler wechselte vom Label RCA zu CBS Records. Dort arbeitete sie mit dem erfolgreichen Produzenten und Songwriter Jim Steinman zusammen, der durch seine Arbeit mit Meat Loaf (&bdquo;Bat Out Of Hell&ldquo;) bekanntgeworden war.<BR /><BR />Steinman produzierte ihr rocklastiges Album &bdquo;Faster Than The Speed Of Night&ldquo; und schrieb f&uuml;r sie die Powerballade &bdquo;Total Eclipse of the Heart&ldquo;. Die Single wurde Tylers gr&ouml;&szlig;ter Hit, erreichte Platz 1 in Gro&szlig;britannien und den USA und brachte ihr eine Grammy-Nominierung ein. Steinman komponierte f&uuml;r sie auch den Kulthit &bdquo;Holding Out for a Hero&ldquo;. Der kraftvolle Song aus dem 80er-Tanzfilm &bdquo;Footloose&ldquo; mit Kevin Bacon entwickelte sich zu einer der bekanntesten Rockhymnen der Popgeschichte und ist ein echter Evergreen.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bWcASV2sey0&amp;list=RDbWcASV2sey0&amp;start_radio=1" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier der Song &bdquo;Holding Out for a Hero&ldquo; zum Nachh&ouml;ren. </a></b><h3>
Kein Gl&uuml;ck mit Songs, die Hits f&uuml;r andere wurden</h3>Die von Desmond Child geschriebene Single &bdquo;If You Were a Woman (And I Was a Man)&ldquo; war nur m&auml;&szlig;ig erfolgreich. Child schrieb den Song sp&auml;ter ein wenig um und machte daraus den Bon-Jovi-Hit &bdquo;You Give Love A Bad Name&ldquo;. Nicht das einzige Mal, dass ein von Tyler gesungenes Lied erst sp&auml;ter z&uuml;ndet.<BR /><BR />Bis heute gilt das 1988 ver&ouml;ffentlichte Album &bdquo;Hide Your Heart&ldquo; als r&auml;tselhafter Misserfolg. Es enthielt die Singles &bdquo;The Best&ldquo;, die erst durch Tina Turner weltber&uuml;hmt wurde, und &bdquo;Save Up All Your Tears&ldquo;, mit der Cher und Robin Beck gro&szlig;e Erfolge feierten. Dauerhaft in Amerika etablieren konnte sich Bonnie Tyler trotz einzelner Hits nicht.<h3>
Drei Alben mit Dieter Bohlen</h3>In den 1990er Jahren konzentrierte sich Tyler verst&auml;rkt auf den europ&auml;ischen Markt und arbeitete unter anderem mit Dieter Bohlen zusammen, der drei ihrer Alben produzierte. 2013 vertrat sie Gro&szlig;britannien mit ihrer unverwechselbaren Reibeisenstimme beim Eurovision Song Contest und sprach trotz eines entt&auml;uschenden 19. Platzes von einer &bdquo;wundervollen&ldquo; Erfahrung.<BR /><BR />Privat fand Tyler ihr Gl&uuml;ck fernab des Rampenlichts. Seit 1973 ist sie mit dem ehemaligen britischen Judoka Robert Sullivan verheiratet. &bdquo;Wir reisen &uuml;berall zusammen hin&ldquo;, sagte sie einst &uuml;ber das Geheimnis ihrer langen Ehe. Auch bei Konzerttourneen begleitet ihr Mann sie stets.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:26:59 +0200</pubDate>
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    <media:title>Bonnie Tyler wird heute 75 Jahre alt –  die Fans sind in großer Sorge. © APA / ERWIN SCHERIAU</media:title>
    <media:credit role="author">ERWIN SCHERIAU</media:credit>
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   <title>Wenn der Badeanzug Angst macht</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/wenn-der-badeanzug-angst-macht</link>
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   <description>Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, Urlaub steht vor der Tür:  Die meisten Menschen  finden in den nächsten Wochen Ruhe, Erholung und Entspannung im  Schwimmbad,  am See oder am Strand. Doch erstaunlich viele  Menschen  freuen sich nicht, denn für sie  beginnt mit den ersten Sommertagen eine Zeit voller Unsicherheit, Stress und Selbstzweifel.  Der Grund dafür ist nicht die Hitze. Es ist der eigene Körper.</description>
   <author>redaktion@stol.it (wib)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><b>von Dr. Cristina Tomasi</b><BR /><BR />F&uuml;r dieses Ph&auml;nomen hat sich in den vergangenen Jahren ein eigener Begriff etabliert: &bdquo;Beachtimidation&ldquo;. Das Wort setzt sich aus den englischen Begriffen &bdquo;beach&ldquo; (Strand) und &bdquo;intimidation&ldquo; (Einsch&uuml;chterung) zusammen und beschreibt das Unbehagen, sich in Badebekleidung zeigen zu m&uuml;ssen.<BR /><BR />Betroffen davon sind gar nicht so wenige: Laut internationalen Umfragen f&uuml;hlt sich fast jeder zweite Erwachsene unwohl beim Gedanken, im Badeanzug oder Bikini gesehen zu werden. Viele empfinden ihren K&ouml;rper als unperfekt und unzureichend, obwohl sie objektiv eigentlich gesund sind. Bei manchen geht dieses ungute Gef&uuml;hl so weit, dass sie sogar auf Schwimmbadbesuche, Strandtage oder Urlaubsreisen verzichten, um sich dem vermeintlichen Urteil anderer nicht auszusetzen. <BR /><BR />Bei &bdquo;Beachtimidation&ldquo;  handelt es sich keineswegs ausschlie&szlig;lich um ein  oberfl&auml;chliches Sch&ouml;nheitsproblem, sondern um eine gesellschaftliche und gesundheitliche Herausforderung.<h3>
Vom Streben nach dem perfekten K&ouml;rper</h3>Noch nie zuvor wurden Menschen so intensiv mit den Bildern anderer Menschen konfrontiert wie heute. Wir wischen, wir scrollen, wir liken und teilen: Soziale Medien begleiten uns heute auf Schritt und Tritt, praktisch  rund um die Uhr, und f&uuml;hren uns perfekt inszenierte Urlaubsfotos, trainierte K&ouml;rper, makellose Haut und scheinbar m&uuml;helose Sch&ouml;nheit vor Augen.  <BR /><BR />Dabei wird allerdings leicht vergessen, dass viele dieser Bilder nicht echt sind, sondern bearbeitet, gefiltert oder sorgf&auml;ltig in Szene gesetzt. Unser Gehirn vergleicht sich jedoch nicht mit der Realit&auml;t, sondern mit dem, was es st&auml;ndig sieht. Die Folge ist oft eine wachsende Unzufriedenheit mit dem eigenen K&ouml;rper.<BR /><BR />Das betrifft J&uuml;ngere, aber nicht nur: Auch Erwachsene und &auml;ltere Menschen bleiben von dem selbst auferlegten Druck von au&szlig;en nicht verschont: Mit den ersten warmen Tagen beginnt deshalb f&uuml;r viele die Jagd nach der sogenannten &bdquo;Bikini-Figur&ldquo;. Di&auml;ten werden gestartet, Mahlzeiten ausgelassen und Fitnessprogramme &uuml;ber Nacht begonnen. Der eigene K&ouml;rper wird pl&ouml;tzlich zum Problem, das m&ouml;glichst schnell gel&ouml;st werden soll.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75065227_quote" /><BR /><BR />Als &Auml;rztin beobachte ich dabei immer wieder denselben Denkfehler. Die meisten Menschen fragen sich vor dem Sommer: &bdquo;Wie kann ich m&ouml;glichst schnell abnehmen?&ldquo; Dabei w&auml;re die viel wichtigere Frage: &bdquo;Wie kann ich ges&uuml;nder werden?&ldquo;<BR /><BR />Denn Gesundheit und &Auml;sthetik sind nicht dasselbe.  Jemand kann schlank sein und gleichzeitig unter Schlafmangel, chronischen Entz&uuml;ndungen oder Stoffwechselproblemen leiden. Umgekehrt k&ouml;nnen Menschen einige Kilos mehr auf die Waage bringen und dennoch ausgezeichnete Gesundheitswerte haben.<BR /><BR />Der entscheidende Ma&szlig;stab sollte deshalb nicht die Zahl auf der Waage sein oder wie wir am Strand aussehen, sondern die Frage, wie gut unser K&ouml;rper funktioniert und wie wir uns f&uuml;hlen. Haben wir Energie? Schlafen wir gut? K&ouml;nnen wir uns bewegen? F&uuml;hlen wir uns leistungsf&auml;hig? Freuen wir uns auf das Leben? Wenn die Antwort auf diese Fragen &bdquo;Ja&ldquo; lautet, dann sind wir auf dem richtigen Weg.<h3>
Schluss mit der &bdquo;Bikini-Figur&ldquo;</h3>Wenn wir Entz&uuml;ndungen reduzieren, ausreichend schlafen, unsere Muskelmasse erhalten und auf unseren biologischen Rhythmus achten, verbessert sich h&auml;ufig nicht nur die Gesundheit, sondern auch das &auml;u&szlig;ere Erscheinungsbild. Der K&ouml;rper findet wieder zu seinem Gleichgewicht. Vielleicht ist es deshalb an der Zeit, einen Begriff  aus unserem Wortschatz zu streichen: die &bdquo;Bikini-Figur&ldquo;. Denn jeder K&ouml;rper, der einen Bikini oder Badeanzug tr&auml;gt, ist bereits ein Bikini-K&ouml;rper.<BR /><BR />Der Sommer sollte keine Pr&uuml;fung sein, die wir bestehen m&uuml;ssen. Er sollte eine Jahreszeit zum Genie&szlig;en sein. Weniger Selbstkritik, weniger Perfektionsdruck und mehr Vertrauen in den eigenen K&ouml;rper w&auml;ren daf&uuml;r ein guter Anfang.<h3>
Die f&uuml;nf wichtigsten Gesundheitshelfer</h3><b>1. Muskeln: Die beste Investition in die Zukunft</b><BR />Anstatt sich auf die Fettverbrennung zu konzentrieren, sollte der Aufbau und Erhalt der Muskelmasse im Vordergrund stehen. Das Muskelgewebe beeinflusst den Energieverbrauch, verbessert die Insulinempfindlichkeit, hilft dabei, bis ins hohe Alter mobil und selbstst&auml;ndig zu bleiben und sch&uuml;tzt uns  vor altersbedingten Erkrankungen. <BR /><BR /><b>2. Eiwei&szlig;: Mehr als nur ein Fitnesstrend</b><BR />Proteine unterst&uuml;tzen den Muskelaufbau, sorgen f&uuml;r ein lang anhaltendes S&auml;ttigungsgef&uuml;hl und helfen dabei, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. <BR /><BR /><b>3. Schlaf: Die Regeneration der Nacht</b><BR />W&auml;hrend wir schlafen, laufen im K&ouml;rper zahlreiche Reparatur- und Regenerationsprozesse ab. Hormone, die Hunger, S&auml;ttigung, Fettverbrennung und Stoffwechsel steuern, werden in dieser Zeit neu reguliert.<BR /><BR /><b>4. Licht: Der nat&uuml;rliche Taktgeber</b><BR /> Vor allem das Licht am Morgen hilft dabei, die innere Uhr richtig einzustellen. Dadurch verbessern sich Schlafqualit&auml;t, Energielevel, Hormonregulation und Stoffwechselprozesse. Oft reichen bereits wenige Minuten im Freien am Morgen, um dem K&ouml;rper wichtige Signale f&uuml;r den Tagesrhythmus zu geben.<BR /><BR /><b>5. Haut: Die Sch&ouml;nheit von innen</b><BR />Eine gesunde Haut ist das Ergebnis eines gesunden Organismus<BR />Eine ausgewogene Ern&auml;hrung mit ausreichend Fl&uuml;ssigkeit, Eiwei&szlig;, Vitaminen und Mineralstoffen sowie ein niedriger Entz&uuml;ndungsgrad beeinflussen das Hautbild oft st&auml;rker als viele Pflegeprodukte. ]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 07:46:47 +0200</pubDate>
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    <media:title>Wenn der Badeanzug oder der Bikini Angst machen: Viele Menschen fühlen sich unwohl dabei, sich in Badekleidung zu zeigen. Der Grund: Sie sind mit ihrem Körper unzufrieden.  Shutterstock/ © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Ohne Schmerzen wieder in Bewegung</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/ohne-schmerzen-wieder-in-bewegung</link>
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   <description>Ein Ziehen im Rücken beim Aufstehen, ein Nacken, der sich nicht mehr frei drehen lässt, Schmerzen, die nicht mehr aufhören oder  nur das Gefühl, dass der eigene Körper nicht mehr so funktioniert wie gewohnt. Die moderne Medizin reagiert darauf nicht mehr mit einem einzigen Werkzeug, sondern mit einem ganzen Baukasten – abgestimmt auf Ursache, Verlauf und Lebensrealität der Betroffenen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (wib)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Schmerz und Bewegungseinschr&auml;nkung geh&ouml;ren eng zusammen. Wer ausweicht, schont oder kompensiert, ver&auml;ndert unbewusst ganze Bewegungsmuster.  Auf diese Weise kann aus einem akuten Problem ein dauerhaftes Ungleichgewicht entstehen &ndash; im Gewebe, in der Haltung und in der Bewegung selbst.<BR /><BR />Moderne Medizin fragt nicht nur, wo der Schmerz entsteht, sondern wie er Bewegung ver&auml;ndert und warum bestimmte Beschwerden bleiben, obwohl die urspr&uuml;ngliche Ursache vielleicht l&auml;ngst abgeklungen ist. Daraus entsteht ein Zusammenspiel unterschiedlicher Ans&auml;tze: Interventionen an der Schmerzquelle, Therapien zur Wiederherstellung von Funktion, diagnostische Belastungstests, Behandlung chronischer Schmerzen und manuelle Verfahren, die den K&ouml;rper als vernetztes System verstehen.<h3>
Von Physiotherapie, Infiltrationen und Belastungstests</h3>Wenn etwa Schmerzen klar lokalisierbar sind, aber Physiotherapie und Medikamente nicht helfen, kann dies vielleicht eine gezielte Infiltration tun. Die Wirkung ist oft rasch sp&uuml;rbar, gleichzeitig liefert die Reaktion des K&ouml;rpers wichtige Hinweise auf die tats&auml;chliche Schmerzquelle, wei&szlig; Dr. Maximilian Broger, der als Facharzt f&uuml;r Neurochirurgie im St. Josef Gesundheitszentrum Meran t&auml;tig ist. <BR /><BR />Sich bei Schmerzen zu schonen, sei in den meisten F&auml;llen keine gute L&ouml;sung, sagt die Physiotherapeutin Martina Soracreppa. Physiotherapie habe einen doppelten Effekt: Sie helfe bei akuten Beschwerden sowie in der postoperativen Mobilisierung, aber auch als Pr&auml;vention. <BR /><BR />Denn Bewegung gilt grunds&auml;tzlich als eine der wirksamsten Formen der Pr&auml;vention, aber nur im richtigen Ma&szlig;. &Uuml;berlastung kann ebenso schaden wie Unt&auml;tigkeit. Sportmedizinische Untersuchungen setzen deshalb genau hier an, sagt Dr. Pierpaolo Bertoli, neuer Facharzt f&uuml;r Sportmedizin und Vize-Sanit&auml;tsdirektor im St. Josef Gesundheitszentrum Meran-Bozen.<h3>
Wenn Schmerzen chronisch werden</h3>Wenn Schmerzen jedoch ihren Warncharakter verlieren und sich verselbstst&auml;ndigen, spricht man von chronischen Schmerzprozessen. Der Facharzt f&uuml;r An&auml;sthesie und Schmerztherapie, Dr. Franz Ploner, beschreibt sie als Zusammenspiel aus k&ouml;rperlichen, psychischen und sozialen Faktoren. In solchen F&auml;llen reicht kein einzelnes Verfahren mehr aus, gefragt ist dann ein multimodaler Behandlungsansatz.<BR />Und schlie&szlig;lich gibt es Zug&auml;nge, die den K&ouml;rper noch st&auml;rker als Gesamtsystem betrachten. Die Chiropraktikerin Sofia Reposo wei&szlig;, welche Auswirkungen kleine funktionale St&ouml;rungen in der oberen Halswirbels&auml;ule auf Haltung, Gleichgewicht und Bewegungsqualit&auml;t haben k&ouml;nnen.<BR />So entsteht ein gemeinsames Bild: Unterschiedliche Wege, unterschiedliche Methoden, aber ein gemeinsamer Fokus: Nicht nur Schmerz zu behandeln, sondern Bewegung zur&uuml;ckzugeben.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:00:59 +0200</pubDate>
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    <media:title>Schmerzen können die Bewegung einschränken und die Lebensqualität beeinträchtigen. Doch es gibt mehrere Therapiemöglichkeiten. St. Josef © Angelika Schwarz</media:title>
    <media:credit role="author">Angelika Schwarz</media:credit>
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   <title>Die Angst vor dem Altern und die erstaunlichen Folgen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/die-angst-vor-dem-altern-und-die-erstaunlichen-folgen</link>
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   <description>Eine neue US-Studie belegt: Wer das Älterwerden fürchtet, beschleunigt die biologische Uhr messbar.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ch)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Christoph H&ouml;llrigl</b><BR /><BR />Dass Geist und K&ouml;rper zusammenh&auml;ngen, wei&szlig; die Medizin seit jeher. Chronischer Stress hinterl&auml;sst etwa biologische Spuren. Dass aber auch die Angst vor dem Altern so wirken kann, ist neu und nun belegt mit einer Studie der New York University <i>(siehe Infobox unten)</i>.<BR /><BR />&bdquo;Was mich dabei am meisten beeindruckt&ldquo;, so Francesca Schir, Pr&auml;sidentin der Psychologenkammer der Provinz Bozen: &bdquo;Die Angst, weniger attraktiv zu werden oder weniger fruchtbar zu sein, spielt auf Zellebene keine Rolle. Was z&auml;hlt, ist die Angst vor Krankheit.&ldquo; Und damit nicht genug: &bdquo;Diese Angst wird heute noch verst&auml;rkt durch ein Gesundheitssystem mit langen Wartezeiten und weniger Angeboten. Die Angst vor dem Altern ist auch die Angst, krank zu werden und sich keine Behandlung leisten zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Schir.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320906_image" /></div>
<BR />Die Studie zeigt jedenfalls, dass Altersangst nicht nur ein psychologisches Problem ist, sondern echte gesundheitliche Folgen haben kann &ndash; was  in den Blutproben der  Studienteilnehmerinnen nachgewiesen wurde. Damit werde klar, so formuliert es Dr. Christian Wenter,  bis 2023 Geriatrie-Primar in Meran und aktuell u.a. Vorsitzender der KVW-Senioren, &bdquo;dass die Lebenseinstellung bzw. die Lebenshaltung Auswirkungen auf die organische Gesundheit hat.&ldquo; <BR /><BR />Dr. Wenter geht davon aus, dass der Zusammenhang zwischen der Angst vor dem Altern und dem biologischen Altern grunds&auml;tzlich f&uuml;r alle Geschlechter gilt. Ein Faktor k&ouml;nne jedoch bei Frauen verst&auml;rkend hinzukommen: &bdquo;Wer kranke Angeh&ouml;rige pflegt oder erlebt, dass das Altern mit Krankheiten und Gebrechlichkeiten einhergeht, fragt sich unweigerlich: Wird mir das selbst auch bevorstehen?&ldquo; Und wer pflegt die Angeh&ouml;rigen meist? Frauen. Francesca Schir unterstreicht dazu: &bdquo;Frauen &uuml;bernehmen die Pflege oft zus&auml;tzlich zur Berufst&auml;tigkeit. Sie sehen den Verfall t&auml;glich. Das ist der Boden, auf dem diese Angst w&auml;chst.&ldquo;<h3>
Fakten zeichnen anderes Bild</h3>So berechtigt die Sorge vor Krankheit im Alter sein mag. &bdquo;Sie ist<BR />getrieben von falschen Einsch&auml;tzungen &uuml;ber das &Auml;lterwerden&ldquo;, mahnt Dr. Christian Wenter: &bdquo;Die Datenlage sagt n&auml;mlich etwas ganz  anderes. Ein guter Teil der Bev&ouml;lkerung kann auf ein sehr langes Leben hoffen. Und der Gesundheitszustand im h&ouml;heren Alter hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr stark gebessert.&ldquo; <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320909_image" /></div>
<BR />Nat&uuml;rlich nehme die Wahrscheinlichkeit von Krankheit mit zunehmendem Alter zu, so Dr. Wenter, &bdquo;aber es ist doch so, dass nur rund 14 Prozent aller Hochaltrigen betreuungs- und pflegebed&uuml;rftig sind.&ldquo;<h3>
Die Abwertung des Alters</h3>Der ehemalige Geriatrie-Primar beklagt  die stereotype Reduzierung des Alters auf Gebrechlichkeit, Krankheit und Verlust in unserem Kulturkreis: &bdquo;Dieses verbreitete, negative Altersbild f&uuml;hrt dazu, dass die Menschen immer mehr zur Einsicht kommen, dass dies f&uuml;r jeden Einzelnen unausweichlich ist.&ldquo; Francesca Schir kennt die Problematik aus fachlicher Sicht nur allzu gut: &bdquo;Es gibt ein Wort, das Psychologen seit Jahrzehnten kennen, das aber kaum jemand benutzt: Ageismus. Es ist das Vorurteil gegen&uuml;ber &auml;lteren Menschen. Oder gegen&uuml;ber sich selbst als zuk&uuml;nftige Alte. Man sieht es in Werbungen f&uuml;r Anti-Aging-Cremes. Man h&ouml;rt es in Gespr&auml;chen, die den Ruhestand wie ein Ende behandeln.&ldquo;<BR /><BR />Nicht zuletzt in den Medien w&uuml;rden im Zusammenhang mit Alter allzu oft nur negative Aspekte behandelt: Zunahme der Pflegebed&uuml;rftigen, daraus resultierender Fachkr&auml;ftemangel, &uuml;berbordende Gesundheits- und Pflegekosten &hellip; Die negative gesellschaftliche Haltung &ndash; oft genug verst&auml;rkt durch  Berichterstattung &ndash; gelte es also kritisch zu hinterfragen bzw. zu &uuml;berwinden, betonen  die Experten. &bdquo;Es braucht einen Wandel in unserer Kultur&ldquo;, sagt etwa die Pr&auml;sidentin der Psychologenkammer.<h3>
Was also tun? Die Ratschl&auml;ge</h3>Vor allem auf individueller Ebene gelte es, die eigene Einstellung zum Alter zu &uuml;berdenken. &bdquo;Es geht darum, die Vorstellungen von der eigenen Lebenskurve ein bisschen realistischer zu bewerten und diesen Lebensabschnitt, der sehr vielen von uns bevorsteht, erf&uuml;llend zu leben &ndash; so, wie wir es in den Lebensabschnitten zuvor machen&ldquo;, unterstreicht Dr. Christian Wenter, der au&szlig;erdem r&auml;t, den Wert des fortgeschrittenen Alters zu erkennen und zu sch&auml;tzen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen diesen Lebensabschnitt so gestalten, dass er sinnstiftend ist, dass wir konkrete Ziele anstreben und dass es nicht nur ein Ausklingen dieses Lebens  ist.&ldquo; Das reiche von Hobbys &uuml;ber Beziehungen bis hin zum organisierten Volontariat.<BR /><BR />Francesca Schir f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Und wir sollten ein anderes Verh&auml;ltnis zum eigenen K&ouml;rper entwickeln &ndash; ihn als Begleiter durchs Leben sehen, nicht als Beweis f&uuml;r Jugendlichkeit.&ldquo; Die Pr&auml;sidentin der Psychologenkammer empfiehlt zudem eine Art  &Uuml;bung: &bdquo;Wir sollten &auml;ltere Menschen in der eigenen Umgebung anschauen und auch Sch&ouml;nheit sehen. Nicht nur Verfall. Wer das lernt, hat schon viel gewonnen. Und man sollte fr&uuml;h damit anfangen. Nicht erst mit 70.&ldquo;<BR /><BR /><embed id="dtext86-75067280_listbox" />]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 07 Jun 2026 17:50:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Sorge vor Krankheit im Alter ist laut Dr. Christian Wenter oft getrieben von falschen Einschätzungen über das Älterwerden. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Wie diese Vellauer Bergbauern  die italienische Käseelite aufmischen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/wie-diese-vellauer-bergbauern-die-italienische-kaeseelite-aufmischen</link>
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   <description>Der Ausblick am Hauserhof (1.330 Meter) in Vellau ist spektakulär – doch das Leben am Berg ist hart. Zwischen den steilen Hängen, Knochenarbeit und wirtschaftlichem Druck stemmen sich Christoph Tribus (49) und seine Partnerin Beate Schuster (47) gegen die Herausforderungen des Bergbauernalltags.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Es ist nicht einfach&ldquo;, sagt er. &bdquo;Wir haben deshalb auch mehrere Standbeine &ndash; und so wird es auch bleiben.&ldquo; Ein Betriebszweig ist die Hofk&auml;serei, in der das Paar das &bdquo;wei&szlig;e Gold&ldquo; seiner K&uuml;he erfolgreich veredelt.<BR /><b><BR />Von Florian Mair<BR /></b><BR />Der Lohn f&uuml;r den Flei&szlig; ist eindrucksvoll: Bei der renommierten K&auml;semesse &bdquo;Caseus Italy&ldquo; wurde der Schnittk&auml;se &bdquo;Schipfl&ldquo; 2019 und 2020 sowie durchgehend von 2022 bis 2025 jeweils mit dem ersten Rang ausgezeichnet. Und mit dem Hauserhof-Camembert erreichten Tribus und Schuster 2024 den dritten Rang und im Vorjahr Platz eins. Auch bei der Pr&auml;mierung der S&uuml;dtiroler Hofk&auml;sereien 2025 &uuml;berzeugte der Betrieb: In der Kategorie Frischk&auml;se ging der Sieg nach Vellau.<h3>
Strenge Hygienevorgaben und eine &uuml;berschaubare Ausbeute</h3>Am Hauserhof wird seit 2010 gek&auml;st; ab 2012 erfolgt die gesamte Milchverarbeitung im eigenen Betrieb &ndash; meist im Zweitages-Rhythmus. &bdquo;Produktion und Vertrieb liegen in unseren H&auml;nden&ldquo;, sagt Tribus ( <a href="https://www.stol.it/video/media/weisses-gold-mit-erfolg-selbst-veredeln" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Das STOL-Video zur K&auml;seproduktion auf dem Hauserhof  finden Sie hier</a>). Was der Konsument nicht sehe: strenge Hygienevorgaben und eine &uuml;berschaubare Ausbeute &ndash; beim Schnittk&auml;se geringer, beim Weich- und Frischk&auml;se etwas h&ouml;her. Um wirtschaftlich bestehen zu k&ouml;nnen, setzt die Familie Tribus-Schuster deshalb auch auf Ferienwohnungen und will sich im Tourismus weiterentwickeln. Zudem produziert man Speck, Salami und Kaminwurzen. &bdquo;Ich bin beim Schlachten der Tiere bis zum letzten Moment dabei, weil mir das Tierwohl wichtig ist&ldquo;, erkl&auml;rt Tribus. &bdquo;Und wenn wir unsere Produkte essen, dann speisen wir besser als der Papst, denn wir wissen, woher sie kommen.&ldquo;<BR /><BR />Seine Lebenspartnerin Beate Schuster stammt aus Bayern und fand zuf&auml;llig ihren Weg nach Vellau. W&auml;hrend eines Aufenthalts auf einer Alm lernte sie Tribus kennen. Doch zun&auml;chst zog es sie weiter in die Welt: Berufliche Stationen f&uuml;hrten sie nach China und Mexiko, sp&auml;ter pendelte sie jahrelang zwischen ihrer Arbeit im Personalwesen in Deutschland und dem Hauserhof. &bdquo;Freitags fuhr ich her, sonntags oder montags wieder zur&uuml;ck &ndash; ich wei&szlig; selbst nicht, wie ich das geschafft habe&ldquo;, sagt sie. Vor einigen Jahren ist Schuster in Vellau sesshaft geworden. Komplett macht das Familiengl&uuml;ck die vierj&auml;hrige Tochter Theresia.<BR /><BR />&bdquo;Am meisten Spa&szlig; macht mir, dass man am Hof von Anfang bis Ende f&uuml;r alles verantwortlich ist &ndash; das ist die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung und zugleich das Sch&ouml;nste&ldquo;, sagt Schuster. &bdquo;Nur mit dem Traktor fahre ich nicht.&ldquo; Auch die B&uuml;roarbeit geh&ouml;rt dazu: &bdquo;Als kleiner Hof hat man denselben Aufwand wie ein gro&szlig;er.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 15:57:23 +0200</pubDate>
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    <media:title>Christoph Tribus (49) und seine Partnerin Beate Schuster (47)  entwickeln den Hauserhof zukunftsträchtig weiter. © fm</media:title>
    <media:credit role="author">fm</media:credit>
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  </item>
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   <title>Wenn etwas nicht (mehr) stimmt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/wenn-etwas-nicht-mehr-stimmt</link>
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   <description>Fühlt sich Ihr Leben wirklich wie das Ihre an? Ich weiß, die Frage klingt erst einmal verstörend, doch sie ist durchaus ernst gemeint. Denn wie oft kommt es vor, dass wir an Orten landen, an die wir eigentlich nicht hingehören, oder uns in einer bestimmten Lebenssituation wiederfinden, die nicht unseren Vorstellungen entspricht? Wir gewöhnen uns daran – so lange, bis vieles normal wird. Weil es eben so ist, wie es ist. Und weil wir die leise Stimme in unserem Inneren, die uns vom Gegenteil überzeugen will, einfach ignorieren.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Doris Ebner</b><BR /><BR />Vielleicht kennen Sie das: Sie stehen morgens auf und schon beim ersten Gedanken an den Tag f&uuml;hlen Sie sich ersch&ouml;pft. Zwar sp&uuml;ren Sie keine Schmerzen und Ihr K&ouml;rper ist durchaus in Form, doch in Ihrem Inneren dominiert eine unerkl&auml;rliche M&uuml;digkeit. <BR /><BR />Dinge, die Ihnen fr&uuml;her einmal Freude bereitet haben, laufen nur noch nebenher, w&auml;hrend sich Ihr Leben immer mehr um Termine und Verpflichtungen dreht, die Ihnen Energie rauben. Und das in einem wenig f&ouml;rderlichen Umfeld. Entscheidungen werden fast ausschlie&szlig;lich danach getroffen, was sinnvoll, notwendig und von anderen erwartet wird. Die Frage, ob sich das alles noch richtig anf&uuml;hlt, ist hingegen fehl am Platz.<BR /><BR />Wenn Sie sich bis hierhin wiedergefunden haben und beim Lesen m&ouml;glicherweise sogar zweimal schlucken mussten, seien Sie beruhigt: Sie sind keineswegs allein. Und auch verhindern h&auml;tten Sie das Dilemma h&ouml;chstwahrscheinlich nicht k&ouml;nnen. Denn das Heimt&uuml;ckische an der ganzen Sache ist, dass sich dieser Zustand selten von heute auf morgen einstellt, sondern sich schleichend entwickelt.  <BR /><BR />Wir passen uns hier etwas an, &uuml;bernehmen da eine wenig erf&uuml;llende Rolle, lernen zu funktionieren und entfernen uns dabei Schritt f&uuml;r Schritt von uns selbst. Schlicht und einfach, weil wir im Alltag verlernen, auf jene Stimme zu h&ouml;ren, die uns den Weg weisen und uns zeigen m&ouml;chte, welche Richtung es einzuschlagen gilt &ndash; so lange, bis irgendwann die ern&uuml;chternde Erkenntnis auftaucht, im Grunde genommen gegen die eigenen &Uuml;berzeugungen zu leben. <h3>
Was uns lenkt</h3>Und genau an diesem Punkt wird pl&ouml;tzlich etwas relevant, was wir selten bewusst wahrnehmen oder hinterfragen, was aber gleichzeitig unser gesamtes Dasein lenkt und bestimmt: unsere Werte. Sie zu definieren und zu beschreiben, f&auml;llt mitunter ziemlich schwer. In der Philosophie bezeichnet der Begriff etwas &Uuml;bergeordnetes, zu dem man sich anerkennend, verehrend oder gar strebend verhalten kann.<BR /><BR /> Etwas also, das uns als eine Art Leitlinie auf der Suche nach dem Sinn des Lebens dient. Werte beeinflussen, wie wir Beziehungen gestalten, welche Entscheidungen wir treffen und wodurch wir uns erf&uuml;llt f&uuml;hlen. Ihrer gewahr werden wir jedoch oft erst dann, wenn sie verletzt werden und wir eben dieses diffuse Gef&uuml;hl versp&uuml;ren, dass irgendetwas nicht (mehr) stimmt. <BR /><BR />Denn sobald ein Mensch, der sich eigentlich nach Freiheit und Selbstbestimmung sehnt, gezwungen wird, &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum hinweg nur noch Erwartungen anderer zu erf&uuml;llen, wird es problematisch. Ebenso wie wenn harmoniebed&uuml;rftige Personen jahrelang &uuml;ber Leistung definiert werden und sich einem erbitterten Konkurrenzkampf aussetzen m&uuml;ssen. <BR /><BR />In solchen F&auml;llen ist es nicht weiter verwunderlich, wenn sich Ersch&ouml;pfung, Gereiztheit und Unzufriedenheit mehr und mehr bemerkbar machen. Auf einmal sind sie da und bleiben, bis wir bewusst zu hinterfragen beginnen. Und genau deshalb sehen wir uns das Thema Werte in den n&auml;chsten Wochen etwas genauer an. <BR /><h3>
Zur Person</h3><div class="img-embed"><embed id="1172901_image" /></div>
<BR />Doris Ebner ist diplomierte Neuromentaltrainerin. Im Rahmen ihrer Ausbildung hat sie ihre Faszination f&uuml;r die Gehirnforschung und die Kraft der Gedanken entdeckt und erfahren, welche M&ouml;glichkeiten darin verborgen liegen. Ihre besondere Begeisterung gilt dem Bereich der Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung, weshalb sie mit Leidenschaft ihr Wissen an andere Menschen weitergibt und sie auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterst&uuml;tzt. Zudem hat Doris Ebner Germanistik und Musik studiert und arbeitet als Redakteurin.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 13:51:39 +0200</pubDate>
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    <media:title>Oft verlernen wir im Alltag, auf die leise Stimme zu hören, die uns den Weg zeigen will. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>So halten Sie Ihr Kaninchen bei Laune</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/so-halten-sie-ihr-kaninchen-bei-laune</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/panorama/so-halten-sie-ihr-kaninchen-bei-laune</guid>
   <description>Kaninchen können über einen Meter hoch springen, mit 60 Kilometern pro Stunde sprinten und blitzschnell Haken schlagen. Und sie lieben es, Löcher zu buddeln. Daher benötigen sie viel Platz zum Springen, Toben und Buddeln. Und sie möchten unterhalten werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />F&uuml;r zwei Kaninchen m&uuml;ssen mindestens vier Quadratmeter zur Verf&uuml;gung stehen. F&uuml;r jedes weitere Tier zwei zus&auml;tzliche Quadratmeter. Bei der Au&szlig;enhaltung ist auch ein gesch&uuml;tztes Nachtquartier n&ouml;tig. Im Sommer sollte dieses k&uuml;hler als die Au&szlig;entemperatur sein. Und selbstverst&auml;ndlich sollte das gesamte Gehege von allen Seiten vor Eindringlingen gesichert sein. Wichtig: Die tag- und nachtaktiven Tiere m&uuml;ssen auch nachts uneingeschr&auml;nkten Zugang zu ihrem Gehege haben. <BR /><BR />Das Innengehege kann auf verschiedene Ebenen aufgebaut werden und sollte ebenso &uuml;ber Verstecke und Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten verf&uuml;gen. Damit die Tiere auch drinnen dem Bed&uuml;rfnis des Buddelns nachkommen k&ouml;nnen, sollte eine Sandkiste bereitstehen. Wichtig: Auch in der Wohnung brauchen Kaninchen einen sicheren Auslauf. Noch vor dem Einzug sollten also alle Stromkabel verdeckt und giftige Pflanzen oder Plastikgegenst&auml;nde verbannt werden.<BR /><BR />Die Rudeltiere d&uuml;rfen nie allein gehalten werden. Sie brauchen Artgenossen, wobei alle Rammler kastriert werden m&uuml;ssen, denn Kaninchen sind bereits ab zehn Wochen geschlechtsreif. <h3>
Besch&auml;ftigung muss her</h3>Selbst wenn das Gehege noch so gro&szlig; ist, k&ouml;nnen sich die Tiere langweilen. Dabei ist es wichtig, dass die Nager auch mental gefordert werden, um ein langes und gl&uuml;ckliches Leben f&uuml;hren zu k&ouml;nnen.<BR /><BR />Im Zoofachhandel gibt es eine Vielzahl an Intelligenzspielzeugen, die mit Futter bef&uuml;llt werden k&ouml;nnen, aber man kann auch selbst kreativ werden. Anstatt das Futter einfach ins Gehege zu legen, kann man das Heu beispielsweise in einen Gitterball stopfen und ins Gehege h&auml;ngen und Gr&uuml;nfutter auf Metallst&auml;ben oder Schn&uuml;ren aufspie&szlig;en. Man kann Labyrinthe aus Kartons anlegen, Leckerlis in Eierschachteln verstecken oder Knabberspielzeug aus Naturholz basteln. Man kann einen Pappkarton mit zerkleinertem und zerkn&uuml;lltem Zeitungspapier bef&uuml;llen und dort Leckerlis und Blattgem&uuml;se verstecken. <BR /><BR />Man kann Weiden, Apfelholz oder Haselnuss-Zweige ins Gehege legen. Die Nager lieben es nicht nur, auf solchen H&ouml;lzern zu kauen &ndash; sie sind auch gut f&uuml;r die Zahnpflege. <h3>Buddelkiste</h3>Kaninchen wollen buddeln. Haben sie nicht die M&ouml;glichkeit dazu, beispielsweise weil sie nur in der Wohnung gehalten werden, kann man ihnen eine Buddelkiste einrichten. Dazu gibt man ein Gemisch aus Sand und Erde in eine ausreichend tiefe Kiste (ca. 40 Zentimeter).<BR /><BR /> Achtung: Bitte auf normale Blumenerde verzichten, da der darin enthaltene D&uuml;nger giftig sein kann. Am besten nimmt man immer Mutterboden. Alternativ kann man die Buddelkiste mit ungiftigen Papierkn&auml;ueln bef&uuml;llen.<h3>
Mit dem Kaninchen spielen</h3>Kaninchen k&ouml;nnen nicht nur mit ihren Artgenossen, sondern auch mit dem Menschen spielen. Man kann mit den Tieren gemeinsam das Gehege erkunden, Futterspiele spielen oder ihnen mithilfe von Leckerlis sogar kleine Kunstst&uuml;ckchen beibringen. <BR /><BR />Das macht allen Spa&szlig; und st&auml;rkt die Bindung. Vor allem, wenn man Kinder hat, ist das eine gute M&ouml;glichkeit, den Tieren nahe zu sein, ohne sie st&auml;ndig hochzuheben oder zu streicheln, wovon man lieber Abstand nehmen sollte. <BR /><BR />Wichtig ist, Kaninchen niemals zu einem Spiel zu zwingen. Sie m&uuml;ssen selbst entscheiden, wann sie Kontakt m&ouml;chten und wann sie ihre Ruhe brauchen.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 13:01:17 +0200</pubDate>
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    <media:title>Kaninchen brauchen Artgenossen, aber auch andere Beschäftigung wie Häuschen, Tunnel und eine Buddelkiste.</media:title>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Weltklasse auf der Steirischen Harmonika</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/weltklasse-auf-der-steirischen-harmonika</link>
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   <description>Ordentlich abgeräumt haben die Südtiroler bei der Weltmeisterschaft auf der Steirischen Harmonika am Freitag in St. Vigil in Enneberg: Der Enneberger Pire Ellecosta belegte in der Meisterklasse den dritten Platz. Juniorenweltmeister ist der Grödner David Rafael Walpoth – vor dem Psairer Joachim Gufler.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fm)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Und auch bei den &ouml;sterreichischen Staatsmeisterschaften auf der &bdquo;Steirischen&ldquo; am Freitag und Samstag waren die S&uuml;dtiroler &auml;u&szlig;erst erfolgreich. <BR /><BR />Die  Harmonika-Profis Alexander Pamer (Passeier) und Eduard Huber (Enneberg) waren Juroren, freuten sich aber auch &uuml;ber zahlreiche ihrer Sch&uuml;ler: Denn die Erfolge ihrer Sch&uuml;tzlinge best&auml;tigen sie in ihrer Arbeit als Harmonika-Lehrer.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1321272_image" /></div>
<BR /><BR />Werner Weibert,   der Pr&auml;sident des &ouml;sterreichischen Harmonikaverbandes,  war voll des Lobes f&uuml;r die Organisation der Meisterschaften in St. Vigil in Enneberg. Anerkennung fand Weibert auch f&uuml;r das hohe Niveau der S&uuml;dtiroler Harmonika-Spieler. &bdquo;F&uuml;r mich ist S&uuml;dtirol sowieso das zehnte Bundesland &Ouml;sterreichs&ldquo;, sagte der Verbandschef.<BR /><BR /><i>STOL war in St. Vigil und hat sich umgeh&ouml;rt.</i><BR /><BR />

<video-jw video-id="3ieKuw1X"></video-jw>
]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 13:00:11 +0200</pubDate>
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    <media:title>Juniorenweltmeister David Rafael Walpoth (r.) und Junioren-Vizeweltmeister Joachim Gufler.</media:title>
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  </item>
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   <title>Dank an 800 Olympia-Helfer</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/dank-an-800-olympia-helfer</link>
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   <description>Mit einer Feier in der Südtirol Arena in Antholz hat das Land Südtirol den freiwilligen Helferinnen und Helfern der Olympischen Winterspiele für ihren Einsatz gedankt. Rund 800 Ehrenamtliche aus Südtirol und dem Ausland waren maßgeblich am Gelingen des Großereignisses beteiligt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (lpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ein globales Gro&szlig;ereignis wie die Olympischen Winterspiele lebt auch von den Freiwilligen, die mit ihrem Einsatz wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. In der S&uuml;dtirol Arena in Antholz wurde am gestrigen Samstag gemeinsam mit den rund 800 freiwilligen Helferinnen und Helfern aus S&uuml;dtirol, aber auch aus L&auml;ndern wie Belgien, nochmals auf Momente der Olympischen Winterspiele in S&uuml;dtirol zur&uuml;ckgeschaut.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1321242_image" /></div>
<BR /><BR />Das Land S&uuml;dtirol hatte den Tag gemeinsam mit dem Biathlonkomitee Antholz organisiert, um den zahlreichen Freiwilligen f&uuml;r ihren Einsatz und ihre Leidenschaft zu danken. <BR /><BR />Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Regierungskommissarin Maddalena Travaglini, dem B&uuml;rgermeister von Rasen Antholz Thomas Schuster und Vertretungen des Biathlonkomitees, angef&uuml;hrt von Pr&auml;sident Lorenz Leitgeb,  fanden lobende Worte f&uuml;r das Engagement der Freiwilligen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1321245_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;Dass wir bei den Rankings der Olympischen Spiele so gut bewertet wurden, liegt im Wesentlichen auch an Ihrem Einsatzes und Ihrer gro&szlig;en Leidenschaft&ldquo;, hielt Landeshauptmann Kompatscher fest. Man wolle sich pers&ouml;nlich bei den vielen Menschen und Organisationen bedanken, die zum Erfolg der Winterspiele beigetragen haben. &bdquo;Freiwilligenarbeit ist auch das: man gibt viel, aber man bekommt auch viel&ldquo;, sagte Kompatscher.<BR /><BR />&bdquo;Die Spiele waren ein unglaubliches Ereignis. Es war zwar kalt von den Temperaturen her, aber die W&auml;rme der Menschen und der Athletinnen und Athleten hat unsere Herzen erw&auml;rmt&ldquo;, sagte Charly Pistoi, freiwilliger Helfer aus Bozen. &bdquo;Wir durften eine einzigartige Erfahrung machen und sind stolz darauf, zum Erfolg dieser Winterspiele in S&uuml;dtirol beigetragen zu haben&ldquo;, betonte auch Irene Ziterni aus Deutschnofen. Alle freiwilligen Helferinnen und Helfer haben eine Urkunde als Zeichen der Dankbarkeit und der Erinnerung erhalten.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 11:56:12 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 07 Jun 2026 11:57:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer der Winterspiele 2026 kamen am 6. Juni nach Antholz zur Dankesfeier. © LPA/Othmar Seehauser</media:title>
    <media:credit role="author">LPA/Othmar Seehauser</media:credit>
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  </item>
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   <title>SASA-Präsidentin Astrid Kofler: Ein Leben in ständiger Bewegung</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/astrid-kofler-ein-leben-in-staendiger-bewegung</link>
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   <description>Sie hat den Busführerschein zwar noch nicht in der Tasche, arbeitet jedoch  darauf hin – wenn es die Zeit zulässt: Die 48-jährige Astrid Kofler wird zwar nicht in die Riege der Busfahrer wechseln, dafür liebt sie ihren Beruf als Wirtschafts- und Steuerberaterin zu sehr. Als Präsidentin der SASA will sie jedoch nah an der Praxis ihres Busbetriebs sein – zumindest, wenn es darum geht, zu verstehen, was es heißt, einen Bus zu lenken. Denn die Herausforderungen für Fahrerinnen und Fahrer sind vielfältig.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fm)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Und wenn sie etwas Freizeit findet, geh&ouml;rt diese mit wenigen Ausnahmen ihrer Familie: beim Musizieren, Entspannen, Wandern oder auch einfach nur beim Faulenzen.<BR /><BR /><b>Von Florian Mair</b><BR /><BR />Astrid Kofler steht an der Spitze der SASA AG mit mehr als 600 Mitarbeitenden  aus 40 Nationen. &bdquo;P&uuml;nktlichkeit, Sicherheit und Freundlichkeit sind mir  sehr wichtig&ldquo;, betont die SASA-Chefin. Doch die 48-J&auml;hrige verl&auml;sst sich nicht nur auf Statistiken, Berichte und das H&ouml;rensagen anderer. &bdquo;Meine Kinder Anna und Lorenz und auch ich sind oft mit den &Ouml;ffis unterwegs &ndash; nat&uuml;rlich inkognito&ldquo;, schmunzelt  Kofler. <BR /><BR /> &bdquo;Dabei schauen wir genau hin, wie der Dienst der SASA funktioniert. Das ist mir ein Anliegen. So verbinde ich ein wenig Kontrollt&auml;tigkeit mit meiner Freizeit. Denn wer einen Betrieb, der in 48 Gemeinden t&auml;tig ist, gut f&uuml;hren will, muss ihn  auch kennen. Schlie&szlig;lich fahren wir t&auml;glich einmal um die Welt und tragen dabei viel Verantwortung.&ldquo;<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320414_image" /></div>
<BR />Nicht ohne Stolz verweist Kofler darauf, dass die SASA in den vergangenen Jahren zahlreiche Verbesserungen erreicht habe. Einen wesentlichen Anteil daran habe das engagierte Team rund um Generaldirektor Ruggero Rossi de Mio. &bdquo;Jede Beschwerde ist f&uuml;r uns wichtig, denn nur so k&ouml;nnen wir uns kontinuierlich verbessern&ldquo;, sagt die engagierte Pr&auml;sidentin der Busgesellschaft. <BR /><BR /><embed id="dtext86-75051300_listbox" /><h3>
Gerne in der Natur</h3>Die geb&uuml;rtige Algunderin, die als Kind ihre Sommerfrische im Eisacktal verbrachte und heute mit ihrer Familie in Bozen lebt, verbringt ihre knappe Freizeit am liebsten in der Natur.<BR /><BR /> &bdquo;Wir S&uuml;dtiroler haben das Gl&uuml;ck, in einem Paradies geboren worden zu sein. Und das genie&szlig;en wir als Familie beim Wandern &ndash; unabh&auml;ngig von der Jahreszeit &ndash;, beim Skifahren und Schwimmen&ldquo;, verr&auml;t Kofler.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320417_image" /></div>
<BR /> Derzeit zieht es die 48-J&auml;hrige  regelm&auml;&szlig;ig ins Bozner Lido. Fr&uuml;hmorgens schwimmt sie dort einige L&auml;ngen, bevor dann der Arbeitstag beginnt. Auch das Radfahren geh&ouml;rt zu ihren Leidenschaften, seit Kurzem sogar mit elektrischer Unterst&uuml;tzung &ndash; lange hat sie sich dagegen aber gewehrt. Ebenso gerne verbringt SASA-Chefin Kofler Zeit mit ihrer Familie im S&uuml;den. &bdquo;Ich liebe das Meer&ldquo;, schw&auml;rmt sie.<h3>
Eine musikalische Familie</h3>Astrid Kofler setzt sich aber auch als Elternvertreterin in der Grundschule ihres Sohnes Lorenz sowie in der Mittelschule ihrer Tochter Anna f&uuml;r die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler ein. Zudem ist sie Mitglied des Landesbeirats der Eltern sowie des Schulrats in Bozen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320420_image" /></div>
<BR />&bdquo;Kinder haben leider keine Lobby. Deshalb braucht es in den Gremien vollen Einsatz f&uuml;r sie&ldquo;, betont Kofler k&auml;mpferisch. Mit den seit Schulbeginn andauernden Protestma&szlig;nahmen der Lehrkr&auml;fte kann sich die 48-J&auml;hrige &uuml;berhaupt nicht anfreunden. Sie  hofft deshalb auf eine baldige R&uuml;ckkehr zum Alltag. <BR /><BR />Eine gro&szlig;e Rolle spielt die Kultur in Astrid Koflers Familie: Mit den beiden Kindern wird gesungen und musiziert, au&szlig;erdem besucht die Familie gerne Theaterauff&uuml;hrungen und Konzerte. &bdquo;Anna spielt Klavier und Geige, Lorenz Geige und Schlagzeug, und ich selbst Gitarre&ldquo;, erz&auml;hlt Astrid Kofler. Gelegentlich treten die Kinder auch in der Kirche auf, etwa beim Hirtenspiel zu Weihnachten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320423_image" /></div>
<BR />Und wenn die SASA-Pr&auml;sidentin beruflich in Mailand ist, macht sie immer wieder auch einen Abstecher in die Scala. Ebenso begeistert sie sich f&uuml;r das Haydn-Orchester in Bozen sowie f&uuml;r die Musikkapelle Zw&ouml;lfmalgreien, in der Sohn Lorenz am Schlagzeug mitspielt. Kofler liest aber auch viel, bildet sich  weiter und f&uuml;hlt sich zu Hause am wohlsten.<BR /><BR /> Und wenn es die Zeit erlaubt, g&ouml;nnt sie sich gemeinsam mit Freundinnen einen Wellness-Tag. Freizeit mit ihrer &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; Schwester Karin genie&szlig;t Astrid Kofler ebenfalls &ndash; so wie auch  mit ihren Tanten.  F&uuml;r sie besteht Familie eben nicht &bdquo;nur&ldquo; aus ihrem Partner Karl und den beiden gemeinsamen Kindern  Anna und Lorenz.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320426_image" /></div>
<BR /> Tennisspielen geht sich derzeit aber nicht mehr aus.  &bdquo;Die Zeit daf&uuml;r wird  wieder kommen&ldquo;, sagt sie. Auf der Trib&uuml;ne von Hockey- und Fu&szlig;ballstadien ist die 48-J&auml;hrige aber immer wieder anzutreffen, um Mannschaften anzufeuern. Nicht fehlen d&uuml;rfen auch St&auml;dtereisen, die sich auch beruflich gut verbinden lassen. <h3>
Auf nach Schnals</h3>Besonders verbunden f&uuml;hlt sie sich mit dem Schnalstal, wo v&auml;terlicherseits Wurzeln liegen.  Dort verbringt sie mit ihrer Familie gerne ruhige Tage. Und auch die Kulinarik geh&ouml;rt zu ihren Leidenschaften. So besuchte sie zuletzt einen Kochkurs des &bdquo;Roten Hahns&ldquo;. &bdquo;Das war eine tolle Erfahrung&ldquo;, schw&auml;rmt Kofler. Vor allem traditionelle heimische Gerichte bereitet sie gerne zu. &bdquo;Und ich liebe Fisch, aber damit kann ich in meiner Familie nicht  punkten&ldquo;, sagt die 48-j&auml;hrige SASA-Pr&auml;sidentin. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320429_image" /></div>
<BR />In jungen Jahren war Astrid Kofler beispielsweise bei der Jungschar, und sp&auml;ter spielte sie in einer Band mit. Und w&auml;hrend ihres jahrelangen Aufenthalts in Mailand sorgte sie als Klinikclownin f&uuml;r strahlende Gesichter. &bdquo;Ich habe noch viele Tr&auml;ume&ldquo;, verr&auml;t die SASA-Pr&auml;sidentin. &bdquo;Wenn die Kinder gr&ouml;&szlig;er sind, und es die Zeit zul&auml;sst, k&ouml;nnte ich mir gut vorstellen, wieder als Clownin f&uuml;r Kinder im Spital  oder f&uuml;r Senioren in Pflegeheimen im Einsatz zu sein.&ldquo;<BR /><BR /><embed id="dtext86-75051261_listbox" />]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 09:57:36 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 07 Jun 2026 09:58:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Astrid Kofler ist die Präsidentin der SASA AG.</media:title>
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   <title>Mario Pinggera: Zwischen Altar und Asphalt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/mario-pinggera-zwischen-altar-und-asphalt</link>
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   <description>Pfarrer, preisgekrönter Orgelvirtuose, Dozent für Kirchenmusik, Führerschein für Lkw und Busse, Biker: Das alles und einiges mehr steht in der Vita von Mario Pinggera – im Herzen ein Vinschger, aber Pfarrer im Kanton Zürich. Warum wirkt er als Priester in der Schweiz und nicht in Südtirol? Die Entscheidung fiel bei einer Begegnung in Sulden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ler)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Allein wie locker-l&auml;ssig er sich im schmal geschnittenen Lederdress bewegt, das zeigt: Da will nicht einer auf &bdquo;cooler&ldquo; Pfarrer machen und sich bei Bikern anbiedern. &bdquo;Die Maschine ist mein Auto, damit lege ich bis zu 30.000 Kilometer im Jahr zur&uuml;ck&ldquo;, sagt Mario Pinggera. Die richtige Schutzkleidung geh&ouml;re selbstverst&auml;ndlich dazu. Bei der naheliegenden Frage nach seiner Motorradmarke kann er sich dann einen Scherz nicht verkneifen: &bdquo;Bis heute immer BMW &ndash; f&uuml;r Beata Maria Vergine.&ldquo;<BR /><BR />Als schlagfertiger Konter w&auml;re an dieser Stelle der Titel &bdquo;Super-Mario&ldquo; f&uuml;r den Star aus dem gleichnamigen Videospiel zur Hand. Aber nach einigen weiteren S&auml;tzen ist klar: Mario Pinggera ist kein &bdquo;Klempner&ldquo;, der in bunten Spielwelten herumh&uuml;pft, sondern ein gestandener Mann, der mehrere Level des Lebens geschafft hat. <h3>
Orgel ist Liebe auf  den ersten Blick</h3>Da ist einmal seine Musikalit&auml;t, die er vom Gro&szlig;vater geerbt hat, der aus Lichtenberg im Vinschgau stammte. Schon als Neunj&auml;hriger spielt Mario Klavier, mit 15 setzt er sich erstmals an eine Kirchenorgel und kommt davon nicht mehr los. <BR /><BR />Er besucht die Fachschule f&uuml;r Orgelbau, studiert Kirchenmusik, gibt Konzerte in Kathedralen, darunter Canterbury, Riga und Lateran in Rom. &bdquo;Orgelmusik in einer Kirche erzeugt eine mystische Atmosph&auml;re, mit diesen Schwingungen hole ich Menschen ab, die zum Teil von der Kirche schon weit weg sind&ldquo;, sagt Pfarrer Pinggera.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320765_image" /></div>
<BR /><BR />Aber auch in den Gl&auml;ubigen, die mit ihm die Messe feiern, bringt der hochmusikalische Pfarrer gerne etwas zum Klingen. So wechselt er beim Gottesdienst schon einmal vom Altartisch zum Spieltisch, um den Volksgesang zu begleiten. <BR /><BR />Aus S&uuml;dtiroler Sicht bringt ausgerechnet die Orgel eine Dissonanz in die Geschichte.<h3>
Ein folgenschweres  Treffen in Sulden</h3>Seit Kindheit liebt Mario Pinggera seine Vinschger Wurzeln, in Lichtenberg bei Prad verbrachte er meist die Sommerferien, sp&auml;ter kaufte seine Familie dort ein kleines Haus. <BR /><BR />Daher half der junge Organist gerne in mehreren Pfarreien des Tales aus, 1984 erstmals am Heiligen Abend in Sulden, sp&auml;ter in Stilfs, Schluderns und Kloster Marienberg. <BR /><BR />In Sulden ist der Musiker zu Gast beim legend&auml;ren Pfarrer Josef Hurton, dieser f&auml;delte es geschickt ein, dass Pinggera dort auch den damaligen Bischof Wilhelm Egger traf. Denn inzwischen stand f&uuml;r den Musiker fest, dass er Priester werden will. <BR /><BR />Bischof Egger freute sich &uuml;ber die Aussicht auf einen jungen Geistlichen, er sei &bdquo;herzlich willkommen&ldquo;. Doch Pinggera setzte Priorit&auml;ten: Zuerst wird er das Kirchenmusikstudium abschlie&szlig;en und dann mit der Theologie beginnen. Nach der Priesterweihe m&ouml;chte er beides verbinden. <BR /><BR />&bdquo;Ich fragte Bischof Egger, was er mit einem Priester vorhat, der Kirchenmusik studiert hat. Bischof Egger meinte dann, er k&ouml;nne keine Versprechen abgeben.&ldquo; Das war dem Seminaristen in spe zu vage, er bog auf seinem Weg ab in Richtung Schweiz, zuerst in das Priesterseminar im Bistum Chur, dann nach Freiburg. Im M&auml;rz 2003 wurde er in Kloster Einsiedeln zum Priester geweiht, am 15. Juni feierte er in Lichtenberg seine &bdquo;Heimatprimiz&ldquo;.<BR /><BR />Damit erf&uuml;llt sich der Berufswunsch, den Mario Pinggera schon als Bub hatte, nach einem geradezu traumatischen Berufungserlebnis. Drei Monate nach seiner Erstkommunion wurde er am 1. Juni 1978 von einem Auto &uuml;berfahren, die &Auml;rzte sehen kaum &Uuml;berlebenschancen. <h3>
Ein Unfall und die Berufung zum Priester</h3>Aber Pinggera k&auml;mpfte sich durch. An einem Sonntag kam der Seelsorger des Krankenhause mit der Kommunion vorbei. Nach einem kurzen Gespr&auml;ch war f&uuml;r den Buben klar: &bdquo;Das, was dieser Priester tut, das macht Sinn, das muss ich sp&auml;ter auch mal machen. Und genauso ist es gekommen, allerdings zuerst mit der Musik&ldquo;, erz&auml;hlt der Pfarrer. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320768_image" /></div>
<BR /><BR />Dass er ohne zu z&ouml;gern auf Stra&szlig;en abbiegt, die f&uuml;r ihn in die richtige Richtung f&uuml;hren, das zeigt Pinggera auch an kleineren Kreuzungen des Lebens, zum Beispiel mit dem F&uuml;hrerschein f&uuml;r Lastwagen und Busse. Schon als Jugendlicher habe er davon getr&auml;umt, am Steuer der ganz gro&szlig;en Gef&auml;hrte zu sitzen. Als gepr&uuml;fter Berufschauffeur bringt Pinggera heute schon einmal eine Gruppe aus seiner Pfarrei ans Ziel und am Samstag springt er ab und zu beim &ouml;rtliche Spediteur ein.  <h3>
Zuversichtlich, aber auch nicht ganz zufrieden</h3>Und wie sieht er den Kurs der Orts- und Weltkirche, den er aufmerksam beobachtet und bei Bedarf auch kritisch kommentiert? Mehrere Ausfahrten in Richtung Zukunft habe die Kirche verpasst, bringt es Pinggera auf den Punkt. So habe er bereits Bischof Egger vorgeschlagen, die Seelsorge im Vinschgau mit Blick auf den herannahenden Priestermangel neu aufzustellen: von Prad bis Reschen zwei bis drei Priester, zwei bis drei Diakone und drei bis vier Pastoralassistentinnen und -assistenten. <BR /><BR />Das alle blieb eine Vision, die vieles in der Seelsorge h&auml;tte retten k&ouml;nnen. <BR />Gerade in der derzeitigen Weltlage h&auml;tte die Kirche aber neue Chancen, sie sie am Schopf packen m&uuml;sste, &uuml;berlegt der Pfarrer weiter. In seinen Gottesdiensten oder auch bei der Motorradsegnung merke er, dass Menschen nach Antworten suchen, &bdquo;da m&uuml;ssen wir zupacken&ldquo;. Jetzt m&uuml;sse man die Menschen abholen, wo sie stehen &bdquo;wir sollten nicht warten, bis irgendjemand kommt.&ldquo; In diese Richtung ist er selbst unterwegs, mit Vollgas.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 07:58:53 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 07 Jun 2026 07:59:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Er lässt sich von der Kirchenbank nicht einengen: Mario Pinggera überrascht mit vielen Fähigkeiten und spannenden Gedanken.</media:title>
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   <title>Sabine Eccel und ein Markt, der super ist</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/sabine-eccel-und-ein-markt-der-super-ist</link>
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   <description>Not macht erfinderisch. Das gilt aber auch für die Hilfsbereitschaft. Im VinziMarkt in Bozen kommen gleich mehrere tolle Ideen zusammen, und daraus wird etwas richtig Gutes. Kopf und Seele dieses besonderen Supermarktes ist Sabine Eccel, Tochter einer bekannten Bozner Kaufmannsfamilie. Im „Sonn(der)tag“ erzählt sie, wie das Geschäft ohne Geld funktioniert, wer hier einkauft und warum sie auch nach sieben Jahren noch viel Freude an diesem Ehrenamt hat.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ler)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der VinziMarkt ist kein gew&ouml;hnliches Gesch&auml;ft. Es ist ein Ort, an dem Hilfsbereitschaft auf allt&auml;gliche Nachhaltigkeit und Sinn f&uuml;r Gemeinschaft trifft. <BR /><BR />
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]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 06:00:09 +0200</pubDate>
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    <media:title>Eine Frau, die beherzt anpackt: Sabine Eccel leitet seit sieben Jahren den VinziMarkt in Bozen.</media:title>
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   <title>Das Rezept für 100 Jahre voller Glück: Ordensschwester Cäcilia erzählt</title>
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   <description>Ordensschwester Maria Cäcilia Wenter  von den Tertiarschwestern in Kaltern hat ein ganzes Jahrhundert auf dem Buckel.  Und sie könnte glücklicher nicht sein. Was ist das Geheimnis der strahlenden  100-Jährigen?</description>
   <author>redaktion@stol.it (rm)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Miriam Roschatt</b><BR /><BR />&bdquo;Sie ist die Sonne unserer Gemeinschaft&ldquo;, beschreibt eine Mitschwester die 100-j&auml;hrige  Sr. Maria C&auml;cilia Wenter. In die<?TrVer>
sen Worten schwingt tiefe Bewunderung mit f&uuml;r eine Frau, deren ansteckendes Lachen und unersch&uuml;tterliche Lebenskraft das ganze Kloster in Kaltern erhellen. <BR /><BR />&bdquo;Ich erfreue mich an jedem Lachen. Lachen ist gesund&ldquo;, wei&szlig; die geb&uuml;rtige Rittnerin, die in knapp zwei Monaten 101 wird. Auch wenn sie heute auf den Rollstuhl angewiesen ist und kaum noch sehen kann: Die stetige Zuversicht in ihrem Herzen hat sie sich vom Schicksal nie nehmen lassen.<BR /><BR /><h3>
Mut &ndash; keine Frage des Alters</h3>Und genau davon profitieren heute nicht nur ihre sechs Mitschwestern Klara (94), Adalberta (89), Eva Maria (83), Maria  (70)  Helene (95) und Maria Agnes (97), sondern  jeder, der im Kloster  vorbeischaut.  Bald schon steht jedoch eine gro&szlig;e Ver&auml;nderung  bevor: Sr. Maria C&auml;cilia und ihre Glaubensschwestern werden das Kloster in Kaltern noch in diesem Jahr verlassen und umziehen m&uuml;ssen <i>(siehe Infobox unten)</i>.  Selbst mit 100 Jahren bleibt Sr. Maria C&auml;cilia  dieser gro&szlig;e Schritt nicht erspart &ndash; sie packt noch einmal die Umzugskartons f&uuml;r einen Neuanfang. &bdquo;Das Leben ist ein stetiger Wandel&ldquo;, sagt sie.  Mut   &ndash; eben keine Frage des Alters.<h3>
Harte Arbeit als Lebensschule</h3>Geboren wurde die charismatische Seniorin am 4. August 1925 in Lengmoos am Ritten als Tochter von Franz Wenter und Anna Maria Mair, einer geb&uuml;rtigen Zillertalerin.  Die Familie mit insgesamt elf Kindern bewirtschaftete dort den Sallrainhof. Dementsprechend arbeitsreich war die Kindheit von Sr. Maria C&auml;cilia, deren Taufname Martha ist.<BR /><BR />&bdquo;Wir hatten K&uuml;he, Ochsen, Pferde, Schafe, Hasen, H&uuml;hner und Schweine, und ich habe immer fest mit angepackt&ldquo;, erz&auml;hlt sie  und f&uuml;gt hinzu:  &bdquo;Wenn man gut zu den Tieren ist, sind sie auch gut zu einem. Genau so ist es auch bei uns Menschen.&ldquo;  <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320897_image" /></div>
<BR />Doch nicht nur im Stall half die flei&szlig;ige Bauerstochter kr&auml;ftig mit, auch mit der Sense wusste sie geschickt umzugehen. Schon in aller Fr&uuml;he zog sie mit Vater Franz hinaus auf die Wiesen zum M&auml;hen. Mit einer kleinen Heugabel streute sie das frisch gem&auml;hte Gras dann locker aus, damit es in der Sonne gut trocknen konnte.<BR /><BR />Sr. Maria C&auml;cilia  geh&ouml;rte zu jener Generation, f&uuml;r die harte Arbeit eine Selbstverst&auml;ndlichkeit war. Man tat, was getan werden musste, und verlor kein klagendes Wort dar&uuml;ber. Es war die Lebensschule einer vergangenen Zeit.<BR /><BR />Der Sonntag aber, der war der Familie als Ruhetag heilig. Auf diesen Tag freuten sich alle die ganze Woche &uuml;ber ganz besonders. Es war die Zeit, in der Vater, Mutter und die elf Kinder am Tisch zusammenkamen, um gemeinsam Heimatlieder zu singen oder sich bei einer Partie M&uuml;hle und &bdquo;Mensch &auml;rgere Dich nicht&ldquo; zu am&uuml;sieren. Diese Stunden der Geborgenheit pr&auml;gen Sr. Maria C&auml;cilia bis heute. &bdquo;Wir haben alle fest zusammengehalten. So wie wir Frauen im Kloster&ldquo;, sagt sie. <h3>
Klosterpforte und Kreidetafel</h3>Mit knapp 20 trat die 100-J&auml;hrige schlie&szlig;lich in den Orden der Tertiarschwestern in Brixen ein. Manche im Umfeld h&auml;tten sie damals gefragt, ob sie es sich wohl gut &uuml;berlegt habe &ndash; eine berechtigte Frage, wenngleich dieser Schritt in den 1940er-Jahren weitaus &uuml;blicher war als heute.  Das Kloster bot jungen Frauen n&auml;mlich nicht nur einen Ort der spirituellen Entfaltung, sondern auch R&auml;ume der Unabh&auml;ngigkeit.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320900_image" /></div>
<BR />Getragen von ihrem durch B&uuml;cher geweckten Missionsgedanken sah die junge Frau im Orden die Chance, ihren Wissensdrang und ihre N&auml;chstenliebe auf eine h&ouml;here Ebene zu stellen. Sie wusste genau, was sie tat &ndash; und ihr Herz gab ihr recht. Noch nie hat  Sr. Maria C&auml;cilia diese Entscheidung bereut. Ein wichtiger Meilenstein war zudem  ihre Ausbildung an der Lehrerbildungsanstalt in Meran, die sie 1951 mit der Matura abschloss. Es folgte das Noviziat in Brixen, bevor f&uuml;r sie eine jahrzehntelange, erf&uuml;llte Zeit als Volksschullehrerin begann. Mit viel Herzblut unterrichtete sie die Kinder in Rechnen, Lesen, Schreiben und Geschichte in  Natz, St. Andr&auml; und M&ouml;lten. &bdquo;Die Kinder haben mein Herz erw&auml;rmt&ldquo;, schw&auml;rmt sie noch heute. Wenn sie von den neugierigen Augen der Kleinen erz&auml;hlt, beginnt das Gesicht der 100-J&auml;hrigen regelrecht zu leuchten. <h3>
&bdquo;Zack, zack, zack, zack!&ldquo;</h3>Heute blickt Sr. Maria C&auml;cilia auf ein erf&uuml;lltes Leben zur&uuml;ck. Ein einfaches, arbeitsreiches und  von Zuversicht gepr&auml;gtes Dasein, das nie nach Gro&szlig;em oder Lautem strebte.  Stattdessen versucht sie, im Kleinen viel zu bewirken. Ein L&auml;cheln schenken zum Beispiel.<BR /><BR />Abschlie&szlig;end verr&auml;t die Frau mit dem ansteckenden Lebensgeist noch  schmunzelnd ihr ganz pers&ouml;nliches Geheimrezept f&uuml;rs Gesundbleiben und gute Altern: &bdquo;Peitschen! Zack, zack, zack, zack!&ldquo;  (lacht)  Denn: Bis zu ihrem 95. Geburtstag war Sr.  Maria C&auml;cilia  f&uuml;r ihr Leben gern  &bdquo;Goa&szlig;lschn&ouml;llerin&ldquo;. Und beim Gedanken an das rhythmische Knallen der Peitsche blitzt er wieder auf, ihr  unverw&uuml;stlicher Bauernschwung, der Sr. Maria C&auml;cilia auch  mit 100 noch  &bdquo;zackig&ldquo; durchs Leben tr&auml;gt.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75065569_listbox" />]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 06 Jun 2026 18:24:16 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Seit Kindheitstagen unzertrennlich: Sr. Maria Cäcilia (100, links im Bild) und Sr. Maria Agnes (97). Die beiden Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft. © DLife/SV</media:title>
    <media:credit role="author">DLife/SV</media:credit>
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   <title>Brixen: Und plötzlich steht da ein Henker</title>
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   <description>Am Kreuztor will plötzlich ein Stadtwächter die Tasche kontrollieren. Die Zofe verrät die Launen des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Hexenmeister Lauterfresser schickt seinen Diener: Seit elf Jahren bietet Brixen Tourismus die Möglichkeit, über theatralisch inszenierte Erlebnisführungen die Stadt zu entdecken. Die Tage der Erlebnisführungen am 12. und 13. Juni bieten eine gute Gelegenheit dazu.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ive)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Erich Meraner hat f&uuml;r das Treffen mit STOL nicht das 25 Kilogramm schwere Ritterkost&uuml;m gew&auml;hlt. Er kommt als Kammerdiener Leopold vom Hotel Elephant. Und der verr&auml;t bei der Erlebnisf&uuml;hrung &bdquo;Auf den Spuren des Elefanten&ldquo;, dass der Kaiser Joseph II. immer inkognito als Graf von Falkenstein im &bdquo;Elephant&ldquo; gastiert. Mit einem Trinkgeld in der H&ouml;he ein Zweijahresgehalts der Bediensteten hat er sich verraten.<BR /><BR />Erich Meraner und Martina Rabensteiner begleiten das Projekt der Erlebnisf&uuml;hrungen seit seinen Anf&auml;ngen. Dabei f&uuml;hrt ein Erlebnisf&uuml;hrer die Teilnehmer durch die Stadt, die sich durch den unerwarteten Auftritt eines Laienschauspielers pl&ouml;tzlich mitten in einer mittelalterlichen Szene &ndash; passend zum Thema der jeweiligen F&uuml;hrung &ndash; befinden.<BR /><BR />&bdquo;Alles was wir dabei erz&auml;hlen und darstellen, ist historisch belegt&ldquo;, erkl&auml;rt Meraner. Bei Abweichungen wird es vom Erlebnisf&uuml;hrer eingeordnet, etwa was die Magd wohl gef&uuml;hlt haben muss, als im Zuge der Bauernaufst&auml;nde 1525 &bdquo;ihr&ldquo; Bauer am Domplatz hingerichtet werden soll.<BR /><BR />Thematisch werden aktuell drei &bdquo;gro&szlig;e&ldquo; Erlebnisf&uuml;hrungen angeboten: &bdquo;Auf den Spuren des Elefanten&ldquo; bezeichnet Rabensteiner als Basis der F&uuml;hrungen, welche die Stadtgeschichte abwechslungsreich erleben l&auml;sst. &bdquo;Hexen, Henker und Halunken&ldquo;  f&uuml;hrt in die Welt der Brixner Verbrechen. &bdquo;Sie ist nicht f&uuml;r Kinder und Hunde geeignet&ldquo;, betont Meraner.  &bdquo;Aber das Gruselige und Mysteri&ouml;se gef&auml;llt&ldquo;, wei&szlig; Rabensteiner. <BR /><BR />Die F&uuml;hrung &bdquo;&Auml;rzte, Apotheker, Aphrodisiaka&ldquo; wurde adaptiert und bezieht nun das wieder ge&ouml;ffnete  Guggenberg mit ein.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75064079_gallery" /><BR /><BR />Bei jeder F&uuml;hrung sind ein Erlebnisf&uuml;hrer und zwei Schauspieler (je eine Frau und ein Mann) involviert. Der Parcours ist je nach Thema unterschiedlich und genau getaktet. Die Schauspieler wissen, um welche Zeit sie wo auftreten m&uuml;ssen. Da sie unterschiedliche Rollen einnehmen, wechseln sie zwischendurch die Kost&uuml;me, die Kost&uuml;mbildnerin Sieglinde Michaeler  originalgetreu nachgebildet hat.<BR /><BR />Die jeweilige Stadtgeschichte wird aus der Perspektive der Angestellten, wie Zofe und Kammerdiener, oder &bdquo;der Randgruppe&ldquo;, wie Henker und Hexen, erz&auml;hlt. &bdquo;Dadurch wirkt alles viel authentischer, emotionaler&ldquo;, so Meraner. <BR /><BR />Dabei interagieren die Schauspieler auch mit den Teilnehmenden und der Umgebung. Das vorbeifahrende Auto wird so schon mal zur &bdquo;Kutsche&ldquo;, der Platz zu machen ist, die schwarze Katze zum Vorboten der Hexe&hellip;<BR /><BR />Eigens f&uuml;r die Kinder geschrieben ist die Erlebnisf&uuml;hrung &bdquo;Magd Clara und der Elefant des Kaisers&ldquo;, bei der ein Schauspieler die Geschichte des Elefanten von Brixen lebendig werden l&auml;sst. Bei der &bdquo;Zauberhaften Schatzsuche in Brixen&ldquo; h&uuml;pft der Diener des Lauterfressers in die Zukunft und begleitet die Kinder auf einer Schatzsuche  durch die Stadt. <BR /><BR />Im Mai wurden 24 Erlebnisf&uuml;hrungen gebucht, Rabensteiner sieht noch Luft nach oben. Das Ziel ist, vor allem mehr Einheimische daf&uuml;r zu begeistern, die dabei unterhaltsam Neues &uuml;ber Brixen entdecken k&ouml;nnen. Und: &bdquo;Je mehr wir spielen, umso besser werden wir&ldquo;, verweist Meraner auf einen positiven Nebeneffekt.<BR /><BR />Die Tage der Erlebnisf&uuml;hrungen am 12. und 13. Juni laden zu einer kostenlosen Teilnahme an den F&uuml;hrungen. <BR />Alle F&uuml;hrungen starten beim Tourismusb&uuml;ro Brixen (Regensburger Allee 9). Weitere Infos und Anmeldungen: www.brixen.org.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 13:59:24 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 06 Jun 2026 14:00:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Erich Meraner (als Kammerdiener Leopold vom Hotel Elephant) und Erlebnisführerin Martina Rabensteiner laden zur Teilnahme an den theatralisch inszenierten Stadtführungen: den Erlebnisführungen. ive © ive</media:title>
    <media:credit role="author">ive</media:credit>
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   <title>Cilli Cazzanelli geehrt – Seit 50 Jahren im Dienste der Kirchenmusik</title>
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   <description>Sagenhafte  50 Jahre  leitete  Cilli Cazzanelli den Kirchenchor St. Gertraud- Haslach. Dieses halbe Jahrhundert ist voll mit Erfahrungen, Erlebnissen und Begegnungen. „Ein  Kirchenchor ist kein ‚Verschönerungsverein‘,  der die Liturgie umrahmt, sondern vielmehr gestaltet“, sagt sie uns im Interview. Mit ihrem Abgang wird auch die Chortätigkeit eingestellt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>von Evi Seebacher</b><BR /><BR /><b> Ein Chor besteht aus Stimmen &ndash; aber vor allem aus Menschen. Was haben Sie in Ihrer Zeit als Chorleiterin &uuml;ber Menschen gelernt? </b><BR />Cilli Cazzanelli: Ein Chor besteht aus Menschen, die mit ihren Stimmen den Chor zum Klingen bringen. Es ist ihr Instrument und Teil ihrer Identit&auml;t. Auch aus diesem Grund ist ein einf&uuml;hlsamer, behutsamer Umgang mit dem singenden Menschen und seiner Stimme vonseiten der Chorleitung sehr wichtig.  Jedes Mitglied des Chores muss sp&uuml;ren, dass es mit seiner Begabung  &ndash; egal ob gro&szlig; oder klein &ndash;  und seinem Einsatz ein Teil des Ganzen ist und einen Beitrag zum Gelingen leisten kann. Jedes Chormitglied wird dann versuchen, &bdquo;das Beste&ldquo; zu geben. Was will man  mehr.<BR /><BR /><b>Hatten Sie manchmal das Gef&uuml;hl, dass ein Chor auch Seelsorge ist?</b><BR />Cazzanelli: Ein Kirchenchor ist kein &bdquo;Versch&ouml;nerungsverein&ldquo;, der die Liturgie umrahmt, sondern vielmehr  gestaltet. Er hat in meinen Augen die Aufgabe, den Gl&auml;ubigen die Besonderheiten und Texte  musikalisch n&auml;herzubringen. Ganz besonders gut kann es gelingen, wenn Zelebrant  und   Chor an einem Strang ziehen. Wenn sie sich erg&auml;nzen, dann wird ein Ganzes daraus und nicht nur ein Nebeneinander und die Wirkung auf die Gottesdienstbesucher wird umso gr&ouml;&szlig;er sein. Und ja:  Chorarbeit kann Seelsorge sein.  Jeder  Kirchenchor bereitet sich Wochen mit der Erarbeitung der  Inhalte des bevorstehenden Festes musikalisch vor. So kann Chorsingen zugleich liturgische Weiterbildung und somit ein kleines St&uuml;ck Seelsorge sein.<BR /><BR /><b>Sie haben gezeigt, dass Gr&ouml;&szlig;e nichts &uuml;ber Tiefe sagt. Was braucht Kirchenmusik wirklich: Stimmen, Glauben oder Hingabe?</b><BR />Cazzanelli: Wer sich mit geistlicher Chormusik besch&auml;ftigt, braucht alle drei: die Stimme, den Glauben und nat&uuml;rlich auch die Hingabe bzw. die Bereitschaft zum vollen Einsatz. Der Chor muss &uuml;berzeugt sein, von dem was er singt, sonst erreicht er die Mitfeiernden nicht. Er muss authentisch sein. In den f&uuml;nf Jahrzehnten meiner Chorarbeit habe ich mich nach meinem Grundsatz &bdquo;authentisch sein und nicht nur auf Wohlklang bedacht&ldquo; ausgerichtet. Auch das braucht die Kirchenmusik, welche jetzt und heute auch mit unserer Lebenssituation in Einklang zu bringen ist. Deshalb haben wir viele Werke alter Meister gesungen, aber auch immer wieder versucht, die zeitgen&ouml;ssischen Komponisten zu Wort kommen zu lassen.<BR /><BR /><b>Welche Aufgabe hat Kirchenmusik in einer immer lauter werdenden Welt?</b><BR />Cazzanelli: In der heutigen Zeit werden wir, gewollt oder ungewollt, mit Musik berieselt. Wir dr&uuml;cken einen Knopf und schon k&ouml;nnen wir Musik aller Stilarten in jeder gew&uuml;nschten Lautst&auml;rke h&ouml;ren.  Wer sich mit Kirchenmusik besch&auml;ftigt, tut  selbst etwas. Es wird gemeinsam geprobt und ein kirchliches Fest musikalisch gestaltet. Auf diese gestaltende  Teilnahme  kommt es letztlich auch an. Und das muss nicht immer nur der Kirchenchor sein. Wenn die Gl&auml;ubigen das Gesangbuch in die Hand nehmen und mitsingend ihren Glauben in der Gemeinschaft bezeugen &ndash; ist das in meinem Verst&auml;ndnis auch ein Gegenpol zur lauter werdenden Welt.<BR /><BR /><b>Was macht aus S&auml;ngerinnen und S&auml;ngern &uuml;ber Jahrzehnte hinweg eine &bdquo;musikalische Familie&ldquo;?</b><BR />Cazzanelli: In erster Linie das gemeinsame Singen, das Aufeinander h&ouml;ren, das Durchstehen manchmal schwieriger Proben, das gegenseitige Verst&auml;ndnis und das Mittragen, wenn es dem einen oder anderen nicht so gut geht und besonders die Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel. Das Erfolgserlebnis dann schwei&szlig;t sie zusammen. Dabei spielt auch das Vertrauen zur Chorleitung eine wichtige Rolle und damit verbunden auch das Durchhalteverm&ouml;gen.<BR /><BR /><b>Wenn Ihre 50 Jahre Chorleitung ein einziges Musikst&uuml;ck w&auml;ren &ndash; welches w&auml;re es und warum?</b><BR />Cazzanelli: Ich kann mich nicht auf ein besonderes Musikst&uuml;ck fixieren. Ich stelle mir ein Musikst&uuml;ck vor mit langsamen, bed&auml;chtigen Teilen, die sich dann mit schwungvollen, manchmal auch chaotisch anmutenden Abschnitten abwechseln. Teile, die freudvoll und solche, die traurig klingen &ndash;  in Dur und Moll. Ein Musikst&uuml;ck, das mit einem leise verklingenden Schlussteil endet. <BR /><BR /><b>Woran w&uuml;rden Sie erkennen, dass Ihr musikalisches Lebenswerk weiterlebt?</b><BR />Cazzanelli: Wenn die 50 Jahre mit dem Kirchenchor Haslach als musikalisches Lebenswerk bezeichnet werden k&ouml;nnen, so w&uuml;nsche ich mir nat&uuml;rlich, dass es weiterlebt. Und es wird weiterleben in allen meinen S&auml;ngerinnen und S&auml;ngern, die ich in dieser Zeit im Chor erleben durfte. Wenn sie sich mit Freude an viele unserer Eins&auml;tze bei den Gottesdiensten erinnern. Wenn sie weiterhin Freude am Singen haben und sich in irgendeiner Form am Pfarrleben beteiligen. Ich hoffe auch, dass in der Pfarrei Haslach, in der ich versucht habe, die Wichtigkeit und Ausstrahlung der Kirchenmusik aufzuzeigen, die Wertsch&auml;tzung der Kirchenmusik erhalten bleibt.<BR /><BR /><b>Und zuletzt: Was bleibt, wenn der letzte Ton verklungen ist?</b><BR />Cazzanelli: Ich habe, um mit den Worten unseres langj&auml;hrigen Pfarrers P. Bernhard Frei abzuschlie&szlig;en, &bdquo;meine S&auml;ngerinnen und S&auml;nger mit authentischem Wohlklang auf die Lebensreise geschickt. Sie nicht musikalisch geh&auml;tschelt, aber mit gutem Brot und immer wieder herausfordernd mit h&ouml;herer Kunst stolz gemacht &ndash; ja, im Geheimen mit Stolz beschenkt.&ldquo;  Wenn der letzte Ton verklungen ist, so ist das der Abschluss einer sch&ouml;nen Zeit, an die ich oft gerne denken werde. Der letzte Ton wird in uns allen noch lange nachklingen und uns Mut machen, etwas Neues anzufangen.<BR /><BR /><BR /> &bdquo;Es wird wohl nicht viele Chorleiterinnen und Chorleiter geben, die auf so viele Dienstjahre zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen wie du&ldquo;, meinte der Vorsitzende des Verbands der Kirchenmusik S&uuml;dtirol, Heinrich Walder, in seiner Laudatio. Er wollte sich am Pfingstsonntag die Gelegenheit nicht nehmen lassen, um Cilli Cazzanelli anl&auml;sslich ihres einzigartigen Jubil&auml;ums pers&ouml;nlich und im Namen des Verbandes zu danken und sie mit einer Urkunde auszuzeichnen. <BR /><BR />&bdquo;Einen Chor zu leiten, erfordert weit mehr als musikalisches K&ouml;nnen. Neben fachlicher Kompetenz braucht es p&auml;dagogisches Geschick, organisatorische F&auml;higkeiten, liturgisches Verst&auml;ndnis, Geduld, Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen und nicht zuletzt die F&auml;higkeit, Menschen zu f&uuml;hren, zu begeistern und zusammenzuhalten&ldquo;, meinte Walder. In pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen mit der Jubilarin sei ihm immer wieder bewusst geworden,  wie wichtig  der Jubilarin   das Chorleiten war &ndash; &bdquo;mit welchem Verst&auml;ndnis, mit welchem musikalischen und liturgischen Wissen, aber auch mit welcher Offenheit du an deine Aufgabe herangegangen bist. Besonders bewundert habe ich stets deine Freude am Neuen&ldquo;, sagt er. Der kleine Festakt nach dem Gottesdienst bedeutete   auch das Ende eines wichtigen St&uuml;ckes Kirchenmusik in der Pfarrei St. Gertraud. Es war  wohl der letzte Auftritt des Kirchenchores. <BR /><BR />&bdquo;Vielleicht gibt es noch eine M&ouml;glichkeit, dass die Choraktivit&auml;t weitergef&uuml;hrt wird.  Ich w&uuml;rde mich dar&uuml;ber freuen&ldquo;, meinte Walder. Sein Wunsch wird sich vorerst wohl nicht erf&uuml;llen. Die Mitglieder des Kirchenchors haben anl&auml;sslich einer Aussprache besprochen, ihre T&auml;tigkeit vorerst ruhen  zu lassen. Damit neigt sich  die Haslacher Kirchenmusikgeschichte nach &uuml;ber einem halben Jahrhundert wohl endg&uuml;ltig   dem Ende zu. <Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 09:56:23 +0200</pubDate>
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    <media:title>Cilli Cazzanelli leitete 50 Jahre den Kirchenchor St. Gertraud-Haslach. Im Bild (v.l.): Obmann Hubert Peintner, Cilli Cazzanelli und Heinrich Walder. © privat</media:title>
    <media:credit role="author">privat</media:credit>
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   <title>Zu den Schrüttenseen in Schalders</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/zu-den-schruettenseen-in-schalders</link>
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   <description>Wir nähern uns der Sommersonnenwende und damit dem höchsten Sonnenstand des Jahres – eine gute Zeit, um den auf der Schattenseite des Schalderer Tales liegenden Schrüttenseen einen Besuch abzustatten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Hier die Tour im &Uuml;berblick und interessante Informationen &uuml;ber lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Diese Wanderung f&uuml;hrt uns in das von Vahrn westw&auml;rts streichende Schalderer Tal. Wie erw&auml;hnt, erfolgt sie jedoch nicht auf der von ausgedehnten Wiesen und zahlreichen H&ouml;fen gepr&auml;gten Sonnenseite, sondern auf der unbesiedelten, von weitgehend geschlossenen Nadelw&auml;ldern gekennzeichneten Schattenseite. Dort liegen in rund 1.960 Metern H&ouml;he die beiden Schr&uuml;ttenseen &ndash;  der Gro&szlig;e und meistbesuchte sowie der etwas versteckt in der N&auml;he befindliche Kleine See. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320720_image" /></div>
<BR />Sie geh&ouml;ren zu jenen S&uuml;dtiroler Waldseen, deren Besuch im Fr&uuml;hsommer, wenn die Alpenrosen und anderen Vertreter der Wald- und Bergflora ihre Bl&uuml;tenpracht entfalten, besonders lohnend ist. Die beiden Gew&auml;sser liegen zwar, von kleinen Grasb&ouml;den, m&auml;chtigen Felsbl&ouml;cken, von L&auml;rchen, Fichten, Zirben und Alpenrosen umrahmt, noch unterhalb der Waldgrenze, doch an manchen Stellen bieten sich auch freie Ausblicke zum gegen&uuml;berliegenden H&ouml;henzug, der das Schalderer Tal nordseitig begrenzt.<BR /><BR />Wer den k&uuml;rzesten Weg zu den Schr&uuml;ttenseen w&auml;hlen m&ouml;chte und damit eine l&auml;ngere Fahrt auf schmalen H&ouml;festra&szlig;en in Kauf nimmt, kann auf der Sonnenseite bis zum Bereich der innersten Schalderer H&ouml;fe fahren und erst im Talschluss den Aufstieg beginnen. Hierher f&uuml;hrt als l&auml;ngere, aber leichte und lohnende Alternative von Schalders herein auch der alte Talweg neben dem naturbelassenen, rauschenden Schalderer Bach. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320723_image" /></div>
<embed id="dtext86-75050831_listbox" /><BR /><BR />Wer die Wanderung aber zu einer gr&ouml;&szlig;eren Rundtour gestalten m&ouml;chte, f&uuml;r den schlage ich vor, zuerst zur  kleinen unbewirtschafteten Grieser- oder Ochsenalm aufzusteigen und dann &uuml;ber das Rinderk&ouml;fele zum Ziel zu gelangen, um nach dem Seebesuch schlie&szlig;lich zum Talschluss abzusteigen und neben dem Schalderer Bach auf dem stimmungsvollen Talweg wieder zum Ausgangspunkt zur&uuml;ckzukehren. <BR /><BR /> In jedem Fall eignet sich die Wanderung zu den Schr&uuml;ttenseen &ndash; oder auch nur zum Gro&szlig;en See &ndash;  jetzt im Juni ganz besonders, da einerseits die Strahlen der hoch stehenden Sonne auch diese Nordh&auml;nge erreichen, w&auml;hrend andererseits die schattenspendenden Fichtenw&auml;lder und die Bergb&auml;che an hei&szlig;en Tagen f&uuml;r angenehme K&uuml;hle sorgen.<h3>
Die Tour im &Uuml;berblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1320726_image" /></div>
<b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Vahrn nach Schalders im gleichnamigen Tal. Von dort bzw. vom etwas tiefer gelegenen ehemaligen Bad Schalders (ca. 1.100 m) auf dem alten Talweg mit Markierung 5 talein bis zur links abzweigenden Markierung 7, nun dieser folgend &uuml;ber den Talbach (Br&uuml;cke) und durch Wald, teilweise nahe dem Nockbach, hinauf zur unbewirtschafteten Grieser- oder Ochsenalm (1.873 m; ab Ausgangspunkt gut 2 Std.). Nun auf Steig 7 (und 13) &uuml;ber Grash&auml;nge empor zu einem J&ouml;chl am Rinderk&ouml;fele (ca. 2.100 m) und jenseits in wenigen Minuten hinunter zum Gro&szlig;en Schr&uuml;ttensee (1.957 m; ab Alm knapp 1 Std.). &ndash;  Abstieg: Auf Weg 7 A und 5 durch Wald hinunter zum Schalderer Bach (Br&uuml;cke unterhalb des Steinwendhofes) und auf Weg 5 in Bachn&auml;he talaus zum Ausgangspunkt (ab See 2 Std.). <BR /><BR /><b>H&ouml;henunterschied:</b> ca. 1.000 m <BR /><BR /><b>Gehzeiten:</b> Aufstieg 3 Std., Abstieg 2 Std., insgesamt 5 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> F&uuml;r berggewohnte und ausdauernde Geher mit ordentlichem Schuhwerk unschwierig.  <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) &ndash;  <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 030 (Brixen &ndash; Villn&ouml;ssertal)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr &uuml;ber unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie  weitere  seiner Wandertipps.</a>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 09:00:04 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 06 Jun 2026 09:00:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Große Schrüttensee, das Hauptziel unserer Wanderung. © Hanspaul Menara / Hanspaul Menara</media:title>
    <media:credit role="author">Hanspaul Menara</media:credit>
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   <title>Bundesjugendredewettbewerb in Wien: Auch Südtirol vertreten</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/bundesjugendredewettbewerb-in-wien-auch-suedtirol-vertreten</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/panorama/bundesjugendredewettbewerb-in-wien-auch-suedtirol-vertreten</guid>
   <description>66 Schülerinnen und Schüler haben vom 1. bis 3. Juni am heurigen 73. Bundesjugendredewettbewerb im Jugendgästehaus Wien-Brigittenau in verschiedenen Kategorien teilgenommen. Eine langjährige Zusammenarbeit zwischen Österreich und Südtirol ermöglicht es den jungen Südtiroler Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedenen Schulstufen, beim Bewerb anzutreten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die f&uuml;nf Finalistinnen und Finalisten des S&uuml;dtiroler Jugendredewettbewerbs waren am 14. und 15. April ermittelt worden  und haben sich jetzt mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Bundesl&auml;ndern &Ouml;sterreichs gemessen. Anita Demetz vom Landesamt f&uuml;r Jugendarbeit hat die Siegerinnen und Sieger des S&uuml;dtiroler Redewettbewerbs nach Wien begleitet.<BR /><BR />Anna Klara Perkmann der Mittelschule Latsch sprach zum Thema &bdquo;Zu Gast am Berg: wie wir zu besseren G&auml;sten werden&ldquo;. Sie legte ihre Gedanken dar: vom &Uuml;bertourismus in den Bergen als Belastungsgruppe, den Respekt vor Tieren und Pflanzen in der Natur, &ouml;kologische Bildung als festen Bestandteil im Schullehrplan und schlussendlich Tipps wie man die Touristen zu respektvollem Umgang mit der Natur sensibilisieren kann. Sie &uuml;berzeugte die Jury und erreichte in der Kategorie Klassische Rede &ndash; 8. Schulstufe den 4. Platz.<h3>
Esther Vegrini vom Berufsbildungszentrum &bdquo;Emma Hellenstainer&ldquo;</h3> Gastronomie und Kulinarik in Brixen stellte sich gekonnt der Konkurrenz. Mit ihrem Thema &bdquo;YOLO&ldquo; ging sie auf die Lebenseinstellung &bdquo;You only live once&ldquo; ein, gemeint ist damit man lebt nur einmal und soll das Beste aus diesem Leben machen. Ihre Rede war ein Aufruf zu Achtsamkeit und den Moment zu sch&auml;tzen, Risiken bewusst einzugehen und Fehler zu akzeptieren. Sie beleuchtete einerseits die M&ouml;glichkeit, jede Chance zu nutzen, etwas Neues zu lernen, aber auch die Risiken, kopflos zu handeln. In der Kategorie Klassische Rede &ndash; Berufsschule kam sie auf den 4. Platz.<BR /><BR />Sophia Pfitscher vom Oberschulzentrum Schlanders hielt ihre Rede zum Thema &bdquo;Wenn Helfer zu Opfern werden&ldquo;. Mit pers&ouml;nlichem Bezug beleuchtete sie das Thema aus verschiedenen Sichtweisen und ging auf erlebte Gewalt an Rettungskr&auml;ften, Beleidigungen, Drohungen, Hass im Internet sowie Videos von behinderten Rettungseins&auml;tzen ein. Sie thematisierte auch die Folgen, wenn Rettungskr&auml;fte behindert werden bis hin zur Lebensgefahr und unterstrich die Bedeutung von Respekt und Dankbarkeit gegen&uuml;ber den meist Freiwilligen im Einsatz. In der Kategorie Klassische Rede &ndash; Oberstufe hat sie f&uuml;r ihre Rede viel Applaus geerntet und landete auf dem 4. Platz.<BR /><BR />Felix Oberhollenzer vom Oberschulzentrum Sand in Taufers brachte eine sprachlich anspruchsvolle und inhaltlich beeindruckende Darbietung zum Thema &bdquo;Der Code der Welt&ldquo; vor. Er verpackte sein zeitkritisches Gedicht, welches er zur Nominierung des Junior Ingeborg Bachmann Literaturpreises eingesandt hatte in eine Inszenierung, bei der er die R&uuml;ckmeldung aus Klagenfurt erhalten hat, sich in der engeren Auswahl zu befinden. Seine Interpretation wurde hervorgehoben und das Gedicht als kritische Diagnose der modernen Welt interpretiert. In der Kategorie Sprachrohr belegte er den 4. Platz.<BR /><BR />Maximilian Gasser vom Klassischen Gymnasium Franziskaner in Bozen trat in der Kategorie Spontanrede an, bei der die Fragenstellung erst vor Ort ausgelost wird. Er w&auml;hlte den Themenbereich &bdquo;Freizeit und Sport&ldquo; und strukturierte seine Rede zur Frage &bdquo;Freizeitstress: Widerspruch oder Realit&auml;t?&ldquo;. Er ging auf die Bedeutung von Freizeitaktivit&auml;ten und die Reduktion von mentalen und Krebserkrankungen ein. Aus seinen pers&ouml;nlichen Erfahrungen sprach er den Jugendlichen Mut zur Ver&auml;nderung zu und den f&uuml;r sich geeigneten Sport zu entdecken. Er hob die positiven Aspekte neue Freunde und sich selbst besser kennenzulernen hervor und baute in seiner Rede zwei treffende Zitate ein und konnte in seiner Kategorie den 4. Platz erreichen.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 12:19:12 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 12:19:26 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Südtiroler Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Finale des Bundesredewettbewerbs vom 1. bis zum 3. Juni in Wien (von links): Maximilian Gasser, Esther Vegrini, Anna Klara Perkmann, Sophia Pfitscher, Felix Oberhollenzer. © LPA/Bundeskanzleramt Wien/Valentin Brauneis</media:title>
    <media:credit role="author">LPA/Bundeskanzleramt Wien/Valentin Brauneis</media:credit>
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   <title>Hollywood-Glam: Brad Pitt am Gardasee, Matthew McConaughey am Iseosee</title>
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   <description>Zwei prominente Besuche sorgen derzeit in Norditalien für Furore. Während Brad Pitt Anfang Juni für einen privaten Aufenthalt am Gardasee gesichtet wurde, steht Matthew McConaughey am Iseosee für eine  Netflix-Produktion vor der Kamera.</description>
   <author>redaktion@stol.it (vs)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<h3>
Brad Pitt: Geheimer Kurzurlaub am Gardasee</h3>Am 3. Juni wurde Brad Pitt &uuml;berraschend in Sirmione am S&uuml;dufer des Gardasees gesichtet. Der zweifache Oscarpreistr&auml;ger traf am sp&auml;ten Vormittag mit einem luxuri&ouml;sen Motorboot bei der Marina Nautica Bisoli ein. Begleitet wurde er von einigen Freunden. Gekleidet in T-Shirt, Shorts und Sonnenbrille versuchte er offensichtlich, m&ouml;glichst unauff&auml;llig zu bleiben.<BR /><BR />Die Betreiber der Marina best&auml;tigten seinen Besuch. Mehrere Touristen erkannten den Schauspieler, der sich laut Augenzeugen freundlich zeigte, Fotos machte und kurz mit Fans sprach. Anschlie&szlig;end genoss er mit seinen Begleitern eine entspannte Pause bei einem Bier direkt am Hafen.<BR /><BR />Zuvor hatte Pitt offenbar eine Bootstour rund um die Halbinsel von Sirmione unternommen. Lokale Medien berichten au&szlig;erdem, dass er die beiden Wahrzeichen der Stadt besucht haben soll: die r&ouml;mischen Grotten des Catull und die mittelalterliche Scaligerburg. Offizielle Fotos davon existieren allerdings nicht.<BR /><BR />Sein Aufenthalt war kurz. Bereits am Nachmittag verlie&szlig; er Sirmione wieder per Boot. Wo genau er w&auml;hrend seiner Tage am Gardasee wohnte, bleibt unbekannt. Italienische Medien sprechen lediglich von einer luxuri&ouml;sen Unterkunft irgendwo am See, deren Lage streng geheim gehalten wurde.<BR /><BR />Der Besuch hatte keinen beruflichen Hintergrund. Pitt nutzte eine Drehpause seines neuen Films The Riders, der unter der Regie von Edward Berger entsteht. Die Produktion wird derzeit an verschiedenen europ&auml;ischen Standorten realisiert, darunter Amsterdam, Athen und Paris. Pitt ist dabei nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Produzent.<BR /><BR />Der Besuch am Gardasee war f&uuml;r Pitt keine Premiere. Gemeinsam mit Angelina Jolie verbrachte er dort bereits 2012 einige Urlaubstage. In diesem Zusammenhang kamen seinerzeit auch Spekulationen &uuml;ber einen m&ouml;glichen Immobilienkauf in Gardone Riviera auf. <BR /><BR />Unvergessen auch der Tag, an dem Brad Pitt am Bozner Flughafen landete.  <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/brad-pitt-mit-privatjet-in-bozen-kurzurlaub-in-meran" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hatte damals im September 2023 exklusiv  berichtet. </a>Mehrere Tage wurde ger&auml;tselt, wo sich der Star aufh&auml;lt. Wie sich sp&auml;ter herausstellte, war er nicht in Meran, nicht in Schnals, nicht beim &Ouml;tzi: Brad Pitt urlaubte im Hotel &bdquo;Forestis&ldquo; auf der Plose.<h3>Matthew McConaughey: Netflix-Dreh am Iseosee</h3>W&auml;hrend Brad Pitt lediglich auf Durchreise war, arbeitet Matthew McConaughey derzeit aktiv in Norditalien. Der Oscarpreistr&auml;ger dreht gemeinsam mit Zoe Salda&ntilde;a den neuen Netflix-Film Positano unter der Regie von Daniel Roher. Die Produktion l&auml;uft seit Ende Mai rund um den Iseosee.<BR /><BR />Zun&auml;chst verwandelte sich die Stadt Iseo in ein riesiges Filmset. Zahlreiche Stra&szlig;en und Pl&auml;tze wurden abgesperrt, darunter Piazza Garibaldi, Largo Zanardelli, Via Dante Alighieri sowie der Hafenbereich. Mehrere Hundert Statisten, Techniker und Produktionsmitarbeiter waren im Einsatz.<BR /><BR />Nach den ersten Drehtagen verlagerte sich die Produktion auf Monte Isola, die gr&ouml;&szlig;te bewohnte Seeinsel Europas. Dort wurden McConaughey und Zoe Salda&ntilde;a erstmals fotografiert. Die beiden Stars trafen weitgehend abgeschirmt auf der Insel ein, wurden jedoch von Einheimischen entdeckt.<BR /><BR />Eine wichtige Szene soll laut lokalen Berichten in der historischen Villa Solitudine nahe dem Hafen von Siviano entstanden sein. Zahlreiche Komparsen aus der Region wurden eigens f&uuml;r die Dreharbeiten verpflichtet und erschienen teilweise in eleganter Abendgarderobe auf dem Set.<BR /><BR />Weitere Dreharbeiten fanden beziehungsweise finden in Riva di Solto, Castro, Tavernola Bergamasca und Lovere statt. Die Produktion bleibt noch mehrere Tage in der Region und sorgt f&uuml;r erhebliches internationales Medieninteresse.<BR /><BR />Interessant ist dabei der Titel des Films: Obwohl Positano nach der ber&uuml;hmten Stadt an der Amalfik&uuml;ste benannt ist, werden zahlreiche Szenen in der Lombardei rund um den Iseosee gedreht. Branchenmedien berichten, dass die Produktion sowohl Norditalien als auch die Amalfik&uuml;ste als Kulisse nutzt.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:56:36 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 11:57:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Brad Pitt und Matthew McConaughey. © Collage/AFP/Shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">Collage/AFP/Shutterstock</media:credit>
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   <title>In Memoriam – Beate Gantz</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/in-memoriam-beate-gantz</link>
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   <description>Sie war eine prägende Stimme der Südtiroler Kunst – und hat die lokale Kunstszene über vier Jahrzehnte lang nachhaltig mitgestaltet. In Gedenken an die im Herbst 2024 verstorbene Künstlerin Beate Gantz wird am heutigen Freitag in der Stadtgalerie Bozen eine Ausstellung ihrer Werke eröffnet.</description>
   <author>redaktion@stol.it (liz)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Gedenkausstellung &ndash; in Zusammenarbeit mit der S&uuml;dtiroler Krebshilfe und unterst&uuml;tzt von der Stadt Bozen &ndash; versteht sich nicht nur als kunsthistorische R&uuml;ckschau, sondern als Akt der Erinnerung an ein bedeutendes Lebenswerk, das die regionale Kunstszene &uuml;ber Jahrzehnte gepr&auml;gt hat &ndash; und als Beitrag zur Sichtbarkeit weiblicher Positionen in der S&uuml;dtiroler Kunstszene.<BR /><BR />In ihrem umfangreichen Werk verband Beate Gantz Zeichnung, Malerei und Mischtechniken zu vielschichtigen Bildwelten, in denen K&ouml;rper, Erinnerung, Naturkr&auml;fte und urbane Architektur poetisch miteinander in Resonanz treten.<BR /><BR /> Ihre expressiv-farbintensive Bildsprache f&uuml;gt Landschaft, Figur und Stadtraum zu kraftvollen, emotional aufgeladenen Kompositionen zusammen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320588_image" /></div>
<BR /><BR />Gezeigt wird eine pers&ouml;nliche Auswahl von Arbeiten aus nahezu f&uuml;nf Jahrzehnten ihres Schaffens &ndash; Gem&auml;lde, Zeichnungen und grafische Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen, die einen Einblick in die Vielschichtigkeit und Ausdruckskraft ihres Werks geben.<BR /><BR />Anl&auml;sslich der Ausstellung ist zudem ein Katalog entstanden, der Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensphasen mit Texten und Erinnerungen zum Werk von Beate Gantz versammelt.<BR /><BR />Das Projekt tr&auml;gt auch eine solidarische Dimension: Es setzt ein Zeichen der Anteilnahme f&uuml;r alle Menschen in S&uuml;dtirol, die von einer Krebserkrankung betroffen sind oder waren, und schafft eine Verbindung zwischen kulturellem Erbe, gesellschaftlicher Relevanz und gemeinschaftlichem Mitgef&uuml;hl.<BR /><BR /><BR />Die <b>Vernissage</b> findet am 5. Juni um 18 Uhr in der Stadtgalerie Bozen statt.<BR /><BR />Ausstellungsdauer: 5. Juni &ndash; 18. Juli 2026<BR />Ort: Stadtgalerie Bozen, Dominikanerplatz<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320591_image" /></div>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:45:14 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 10:52:02 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Mehr als vier Jahrzehnte lang gestaltete Beate Gantz die Südtiroler Kunstszene nachhaltig mit. Heute wird eine Gedenkausstellung ihrer Werke in der Stadtgalerie Bozen eröffnet.</media:title>
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   <title>Ab Morgen ist der Panorama-Sessellift in Obereggen wieder geöffnet!</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/pr/panorama/panorama/ab-morgen-ist-der-panorama-sessellift-in-obereggen-wieder-geoeffnet</link>
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   <description>Der Panorama-Sessellift Obereggen-Oberholz öffnet ab dem morgigen Samstag, dem 6. Juni, und bietet täglich von 8:30 bis 18:00 Uhr Zugang zum Latemar Dolomites. Eine Woche später, ab dem 13. Juni, nimmt auch die Kabinenbahn Obereggen-Ochsenweide den Betrieb auf. Die Region rund um Obereggen, Pampeago und Predazzo bietet zahlreiche Sommeraktivitäten: von Themenwegen für die ganze Familie bis zu anspruchsvollen Wanderungen, entspannenden Achtsamkeitspfaden und sportlichen Biketouren ist alles dabei. Der Latemar, der zum UNESCO-Welterbe Dolomiten gehört, ist von Bozen aus in nur 20 Minuten erreichbar.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ein besonderes Highlight ist die <b>alpine Bergtour zur Latemar-H&uuml;tte</b>. Die Tour startet mit dem Panorama-Sessellift zur Bergh&uuml;tte Oberholz und f&uuml;hrt &uuml;ber Weg Nr. 18 weiter zur Gamsstallscharte. Von dort aus hat man einen <b>beeindruckenden Ausblick</b> auf das Fleimstal und die S&uuml;dh&auml;nge des Latemars. Anschlie&szlig;end geht es weiter zum &bdquo;Torre di Pisa&ldquo;, einem markanten Felsen, bevor die Tour schlie&szlig;lich bei der <b>auf 2.700 Metern gelegenen Latemar-H&uuml;tte</b> endet. Diese vier bis f&uuml;nf Stunden lange Tour ist ideal f&uuml;r ge&uuml;bte Wanderer und bietet ein einzigartiges Bergerlebnis.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317303_image" /></div>
<BR /><BR />Die <b>Bergh&uuml;tte Oberholz</b> auf 2.096 Metern H&ouml;he bietet nicht nur atemberaubende Ausblicke, sondern auch regionale K&uuml;che und nachhaltige Architektur. Jeden <b>Donnerstag und Samstag</b> wird ein besonderes Fr&uuml;hst&uuml;ck serviert (Anmeldung erforderlich). Weitere Infos unter  <a href="https://oberholz.com/de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">oberholz.com</a>.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317306_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Panoramasessellift Obereggen-Oberholz (1.550m &ndash; 2.096m)</b><BR />06.06. - 04.10.2026, 08.30 - 18.00 Uhr<BR /><BR /><b>Kabinenbahn Obereggen-Ochsenweide (1.540m - 1.830 m)</b><BR />13.06. - 04.10.2026, 08.30 - 18.00 Uhr<BR /><BR /><b>FAMILY TICKET: &euro; 52,00</b><BR />2 Erwachsene und 2 Kinder im Alter von 9 bis 16 Jahren<BR /><BR /><b>Erwachsene:</b> &euro; 16,50 Einzelfahrt, &euro; 22,00 hin und zur&uuml;ck<BR /><b>Jugendliche:</b> &euro; 14,00 Einzelfahrt, &euro; 18,00 hin und zur&uuml;ck<BR />Radtransport mit der Kabinenbahn Ochsenweide: &euro; 6,00<BR /><BR /><b>Kinder unter 8 Jahren fahren auf allen Aufstiegsanlagen kostenlos.<BR />Erm&auml;&szlig;igungen f&uuml;r Jugendliche unter 16 Jahren.</b><BR />Kinder: geboren nach dem 01.01.2018 / Jugendliche: geboren nach dem 01.01.2008<BR /><BR /><b>Info Bergbahnen Obereggen<BR />Tel. +39 0471 618 200</b><BR /> <a href="https://obereggen.com/de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.obereggen.com</a><BR /><BR /><embed id="dtext86-74944211_gallery" /><BR /><BR /><b>Highlights im Sommer 2026<BR /><BR />Gef&uuml;hrte Meditation im Mindful.Latemar jeden Dienstag:</b><BR />...  <a href="https://eggental.com/de/event/mindfullatemar-geh-deinen-weg-entschleunige-atme-finde-deine-mitte_11944" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier geht es zur Vormerkung</a><BR /><BR /><b>Gef&uuml;hrte Gipfelwanderung zur Latermarh&uuml;tte jeden Donnerstag:</b><BR />&ndash;  <a href="https://eggental.com/de/event/gipfelwanderung-zur-latemarhtte_11602" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Anmeldung Eggental Tourismus</a><BR /><BR /><b>Fr&uuml;hst&uuml;ck auf 2.096 m jeden Donnerstag und jeden Samstag:</b><BR />&ndash;  <a href="https://oberholz.com/de/event/fruehstueck-auf-der-berghuette-oberholz-auf-2096-m/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Anmeldung Bergh&uuml;tte Oberholz</a><BR /><BR /><b>Rosadira Bike Days vom 10. bis 14. Juni:</b><BR /> <a href="https://eggental.com/de/event/rosadira-bike-days_34384" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Informationen Eggental Tourismus</a></TD><TD></TD><TD></TD><TD><BR /><BR /><b>Eggentaler Schupfenfest am 2. August:</b><BR /> <a href="https://obereggen.com/de/bergbahnen/sommer/erlebnisse_events" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Kabinenbahn und Sessellift &euro; 5,00 f&uuml;r Hin- und R&uuml;ckfahrt</a><BR /><BR /><b>Wild und Wald Genusswochen vom 19. September bis 4. Oktober:</b><BR /> <a href="https://eggental.com/de/genuss_erlebnisse/kulinarik-und-kultur/wild-und-wald" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Informationen Eggental Tourismus</a><BR /><BR /><BR />
<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/I62fsQH6Wzw?si=CSPD90QAmPQn1o7h" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 00:01:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Am Fuße des Latemars wandern – durch stille Wälder und grüne Almwiesen, während die schroffen Dolomitengipfel im Hintergrund in den Himmel ragen. © Thomas Monsorno</media:title>
    <media:credit role="author">Thomas Monsorno</media:credit>
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   <title>„Dolomiten“-Spezial Hotelpartner: Qualität auf allen Ebenen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/dolomiten-spezial-hotelpartner-qualitaet-auf-allen-ebenen</link>
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   <description>Südtirol ist eine beliebte Destination für internationale Touristinnen und Touristen geworden. Sie setzen die Erfüllung höchster Standards voraus, da Online-Plattformen ihre Ansprüche nach oben geschraubt haben. Wo früher Funktionalität und Einfachheit ausreichten, gilt es nun, in jedem Detail zu überzeugen. Das trifft besonders auf die Hotellerie zu, die den Aufenthalt der Reisenden maßgeblich prägt. Das „Dolomiten“-Spezial Hotelpartner zeigt, worauf es ankommt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Angefangen bei der Auswahl der Unterkunft sind ansprechend und nachvollziehbar gestaltete Informationen wesentlich. Durch den Einsatz KI-gest&uuml;tzter Systeme ist die Vermarktung effizienter und potenzielle G&auml;ste k&ouml;nnen heute gezielt zu einem Besuch angeregt werden. Einmal angekommen, vermittelt ein st&ouml;rungsfreier Check-in Kompetenz und erzeugt Vertrauen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320318_image" /></div>
<BR /><BR />Damit auf den positiven ersten Eindruck keine schnelle Ern&uuml;chterung folgt, muss das gebuchte Zimmer das halten, was es verspricht. Eine hochwertige Ausstattung und vor allem eine gem&uuml;tliche Matratze bilden die Grundlage, um nachhaltig Ruhe zu finden und frische Energie tanken zu k&ouml;nnen.<BR /><BR />Neben dem Komfort ist die Hygiene entscheidend. Diese muss auch in der K&uuml;che Priorit&auml;t haben, wobei Sauberkeit allein nicht gen&uuml;gt. Die richtige Lagerung von Lebensmitteln sowie die sorgf&auml;ltige Kontrolle von Haltbarkeiten sind wichtige Faktoren, die aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht vernachl&auml;ssigt werden d&uuml;rfen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320321_image" /></div>
<BR /><BR />Dar&uuml;ber hinaus ist die sogenannte Medical Wellness zentral. Verst&auml;rkt im Fokus stehen innovative Anwendungen wie medizinische Hautanalysen oder minimalinvasive Beauty-Eingriffe, die eine stetig wachsende Nachfrage bedienen. Sie sind eine Erg&auml;nzung klassischer Wellnessprogramme und sollen das Wohlbefinden f&ouml;rdern.<BR /><BR />Wie die &bdquo;Dolomiten&ldquo;-Beilage deutlich macht, ist Individualit&auml;t dabei das Um und Auf. Es wird erwartet, dass die Angebote genau auf die pers&ouml;nlichen Bed&uuml;rfnisse zugeschnitten sind und einzigartige Erinnerungen schaffen. Zus&auml;tzliche Leitmotive sind Emotionalit&auml;t, Authentizit&auml;t und Regionalit&auml;t, nach denen sich erfolgreiche Betriebe ausrichten. Ohne passende Lieferanten, die im Hintergrund einen reibungslosen Ablauf gew&auml;hrleisten, w&auml;re dies aber nicht m&ouml;glich.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 15:26:19 +0200</pubDate>
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    <media:title>Am 30. Mai wurde die neue Printausgabe des „Dolomiten“-Spezials Hotelpartner veröffentlicht. © shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Weltmeisterschaft der Steirischen Harmonika: Musik-Spektakel in St. Vigil</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/weltmeisterschaft-der-steirischen-harmonika-musik-spektakel-in-st-vigil</link>
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   <description>Ein Pflichttermin für Volksmusikfans: Nach 19 Jahren kehrt die Weltmeisterschaft der Steirischen Ziehharmonika nach Südtirol zurück. Vom heutigen 4. bis zum 7. Juni 2026 verwandelt sich St. Vigil in Enneberg in das Zentrum der Alpenländischen Musikkultur.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Zum ersten Mal &uuml;berhaupt schl&auml;gt die Weltmeisterschaft ihre Zelte in Ladinien auf. F&uuml;r die Region ist das Gro&szlig;event eine besondere Ehre, denn im Gadertal ist die Steirische Harmonika tief verwurzelt und wird von vielen jungen Talenten mit gro&szlig;er Hingabe gespielt. <BR /><BR />Vier Tage lang steht St. Vigil ganz im Zeichen der Musik, der Tradition und der grenz&uuml;berschreitenden Begegnung.<BR /><BR />F&uuml;r Kurzentschlossene und Einheimische ist ein Besuch besonders attraktiv, da die Abendveranstaltungen und Konzerte bei freiem Eintritt zug&auml;nglich sind.<h3>
Das WM-Programm im &Uuml;berblick</h3><b>Donnerstag, 4. Juni:</b> Der Startschuss f&auml;llt um 20:00 Uhr im Musikpavillon mit einer feierlichen Er&ouml;ffnungsveranstaltung. Beim &bdquo;S&uuml;dtiroler Abend&ldquo; treten bekannte Gruppen, Solisten und das Harmonika-Orchester &bdquo;Dolomites&ldquo; unter der Leitung von Eduard Huber auf.<BR /><BR /><b>Freitag, 5. Juni:</b> Von 9 bis 18 Uhr wird es in der Veranstaltungshalle f&uuml;r die Junioren und Erwachsenen bei den WM-Wettbewerben ernst. Am Abend (ab 20 Uhr) sorgt Radio VM1 im Pavillon f&uuml;r Stimmung. Mit dabei sind das bekannte Klemen Ro&scaron;er Trio aus Slowenien und die Musikkapelle Catarina Lanz.<BR /><BR /><b>Samstag, 6. Juni:</b> Neben den &ouml;sterreichischen Staatsmeisterschaften in der Mittelschule wartet ab 14 Uhr eine kulinarische Verkostung von S&uuml;dtiroler Speck, K&auml;se und Sch&uuml;ttelbrot im Pavillon. Der H&ouml;hepunkt folgt um 19 Uhr mit dem gro&szlig;en Preistr&auml;gerkonzert samt Preisverleihung und Lotterie-Verlosung.<BR /><BR /><b>Sonntag, 7. Juni:</b> Die WM klingt feierlich aus. Um 10 Uhr findet eine heilige Messe in der Pfarrkirche statt, gefolgt von der traditionellen Fronleichnamsprozession mit der Dorfgemeinschaft.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 11:22:33 +0200</pubDate>
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    <media:title>Erstmals findet die Harmonika-WM in Ladinien statt.</media:title>
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   <title>Eva Klotz wird 75 – Ein Leben für Heimat und Selbstbestimmung</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/eva-klotz-feiert-ihren-75-geburtstag</link>
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   <description>Eva Klotz feiert am heutigen Donnerstag ihren 75. Geburtstag. Seit Jahrzehnten steht ihr Name wie kein anderer für den Einsatz für Heimat und Selbstbestimmung. Die Süd-Tiroler Freiheit überraschte ihre Mitbegründerin mit einer Feier in St. Pauls. Zahlreiche Weggefährten blickten auf die gemeinsame Zeit zurück.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Eva Klotz ist am 4. Juni 1951 in Walten im Passeiertal geboren. Sie ist das erste von sechs Kindern der Lehrerin Rosa P&ouml;ll und des Schmiedes und S&uuml;dtirol-Aktivisten Georg Klotz. Nach der Mittelschule besuchte Eva Klotz die Lehrerbildungsanstalt in Meran und legte dort 1969 die Matura ab. <BR /><BR />Anschlie&szlig;end studierte sie in Innsbruck Geschichte, Volkskunde und Philosophie. 1974 promovierte Eva Klotz zur Doktorin der Philosophie. Bis 1983 &uuml;bte sie den Lehrberuf an Oberschulen in Brixen und Bozen aus.<BR /><BR />1983 zog Eva Klotz erstmals in den S&uuml;dtiroler Landtag ein. 31 Jahre lang geh&ouml;rte sie dem Hohen Haus an. In dieser Zeit absolvierte sie 1.366 Landtagssitzungen. Wenige andere Politikerinnen pr&auml;gten die Landespolitik wie sie. In zahllosen Rundfunk- und Fernsehauftritten trat sie unbeirrt f&uuml;r das Selbstbestimmungsrecht der S&uuml;dtiroler Bev&ouml;lkerung ein. Auch international war sie pr&auml;sent. Sie wirkte an Kongressen mit, war Wahlbeobachterin und nahm an Treffen zahlreicher Freiheitsbewegungen teil. Bis heute gilt Eva Klotz europaweit als Ansprechpartnerin f&uuml;r Parteien und Bewegungen, die sich f&uuml;r Freiheit und Selbstbestimmung der V&ouml;lker einsetzen.<BR /><BR />Die S&uuml;d-Tiroler Freiheit w&uuml;nscht ihrer Mitbegr&uuml;nderin Eva Klotz in einer Aussendung Gesundheit, Kraft und Gl&uuml;ck f&uuml;r ihren weiteren Lebensweg. Ihren Kampf f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit S&uuml;dtirols von Italien will die Bewegung beharrlich fortf&uuml;hren. ]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:47:52 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 15:00:02 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Eva Klotz wurde von ihrer Partei, der Süd-Tiroler Freiheit, gebührend gefeiert. © STF</media:title>
    <media:credit role="author">STF</media:credit>
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   <title>Medizinisch assistierter Suizid auch in Südtirol</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/medizinisch-assistierter-suizid-nun-auch-in-suedtirol-vorerst</link>
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   <description>Sieben Jahre nachdem das Verfassungsgericht  irreversibel kranken Menschen  im Terminalstadium das Recht zuerkannt hat, selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden,  wird es auch in Südtirol die Möglichkeit zum medizinisch assistierten Suizid geben. Die  rechtliche Grundlage des Verfahrens legt Landesrat Hubert Messner mit einem neuen Artikel  zum Sammelgesetz fest, das der Landtag im Juni behandelt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (bv)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Messners Zusatzartikel  sorgte am gestrigen Mittwoch in der 4. Gesetzgebungskommission f&uuml;r  Unmut. Dabei ging es nicht um den Inhalt. &bdquo;Doch dass  der Antrag  uns erst am Freitag um 16.30 Uhr zugestellt wurde, geht gar nicht. Zudem verdient ein gesellschaftlich so relevantes Thema ein eigenes  Gesetz&ldquo;, sagt Dr. Franz Ploner. Er und Sandro Repetto hatten zum Thema eigene Entw&uuml;rfe eingereicht, die vor einem Jahr aber mit dem Verweis abgelehnt wurden, man warte auf Rom und das Urteil Toskana.<h3>
Rechtssicherheit f&uuml;r Mitarbeiter im Gesundheitswesen</h3>  In der Tat hatte das Verfassungsgericht  vor sieben Jahren Straffreiheit f&uuml;r medizinischen Beistand zum Suizid f&uuml;r ganz bestimmte Personen  vorgesehen. &bdquo;Diese m&uuml;ssen an einer irreversiblen Krankheit leiden, gro&szlig;en Leiden  und lebensverl&auml;ngernden Ma&szlig;nahmen ausgesetzt, jedoch  imstande sein, frei zu entscheiden&ldquo;, so Messner. Da der Staat  s&auml;umig war,  ein Gesetz zu erlassen, wurden Regionen selbst t&auml;tig. Gehalten hat das Gesetz Toskana, weshalb jetzt auch S&uuml;dtirol aktiv wird. &bdquo;Um Betroffenen eine Antwort zu geben und Rechtssicherheit f&uuml;r Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu schaffen&ldquo;, so Messner.<BR /><BR />Konkret richtet der Sanit&auml;tsbetrieb eine st&auml;ndige Kommission ein, die Antr&auml;ge pr&uuml;ft. Mitglieder sind ein Palliativarzt, ein An&auml;sthesist, ein Rechtsmediziner, ein Psychiater, ein Psychologe, ein Pharmakologe und ein Krankenpfleger. Erg&auml;nzt wird die Kommission durch den Facharzt f&uuml;r die Erkrankung des  Patienten, der assistierten Suizid beantragt. Vorgesehen ist zudem ein Gutachten der Ethikkommission.<h3>
Einsatz des Arztes freiwillig</h3>Nur wenn alle Gutachten positiv sind, kann dem Antrag stattgegeben werden. Der Patient erh&auml;lt ein Medikament, das zu seinem Tod f&uuml;hrt. &bdquo;Einnehmen muss es der Patient aber selbst&ldquo;, betont Messner. Der Sanit&auml;tsbetrieb muss das Recht garantieren,  wie bei Abtreibungen ist der Einsatz des Arztes aber freiwillig.<BR /><BR />Das  Landesgesetz  gilt nur, bis Rom  t&auml;tig wird. Danach sind  die  staatlichen Verfahren zu &uuml;bernehmen. F&uuml;r dieses Vorgehen gab es gestern in der Kommission die drei Stimmen der Mehrheit  sowie jene des Gr&uuml;nen Zeno Oberkofler.  &bdquo;Ein eigenes Gesetz w&auml;re zwar besser gewesen, aber inhaltlich  geht etwas weiter&ldquo;, sagt Oberkofler. ]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 06:55:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Bei der Thematik assistierter Suizid für Menschen, die im Sterben liegen, wird jetzt auch Südtirol autonom gesetzgeberisch aktiv © pexels.com</media:title>
    <media:credit role="author">pexels.com</media:credit>
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   <title>Nachhilfe gesucht? Capito Club macht’s einfach.</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/pr/panorama/panorama/nachhilfe-gesucht-capito-club-machts-einfach</link>
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   <description>Die letzte Schularbeit war eher mittel? Die Prüfung kommt näher? Und zuhause hat niemand mehr Lust, den Matheordner aufzuklappen?</description>
   <author>redaktion@stol.it (fa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Genau daf&uuml;r gibt es den Capito Club: eine neue Nachhilfe-Vermittlung f&uuml;r S&uuml;dtirol. Sch&uuml;ler und Studierende aus der Umgebung helfen Kindern und Jugendlichen in Mathematik, Italienisch, Deutsch, Englisch, Physik, Chemie, Biologie und weiteren F&auml;chern.<BR /><BR />Der gro&szlig;e Vorteil: Die Tutoren sind nah am echten Schulalltag. Viele haben dieselben Pr&uuml;fungen selbst erst vor kurzer Zeit geschrieben und erkl&auml;ren den Stoff so, dass man ihn auch wirklich versteht. Nicht wie im Lehrbuch. Sondern so, wie man es gerne schon im Unterricht geh&ouml;rt h&auml;tte.<BR /><BR />Nachhilfe anfragen:  <a href="https://api.whatsapp.com/send/?phone=393245855470&amp;text=Hallo+Capito+Club%2C+ich+suche+Nachhilfe+f%C3%BCr+mein+Kind.&amp;type=phone_number&amp;app_absent=0" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">direkt per WhatsApp schreiben</a><BR /><BR /><b>Warum Capito Club f&uuml;r Eltern einfacher ist</b><BR /><BR />Statt lange herumzufragen, schreiben Eltern kurz, welches Fach gerade Probleme macht und wie dringend es ist. Capito Club sucht einen passenden Tutor und organisiert den ersten Kennenlerntermin.<BR /><BR />Die Nachhilfe l&auml;uft in der Regel online. Das spart Wege, ist leichter planbar und funktioniert auch dann, wenn gerade keine passende Person im eigenen Ort verf&uuml;gbar ist. Pr&auml;senz ist auf Anfrage m&ouml;glich, wenn es organisatorisch passt.<BR /><BR />Kennenlerntermine werden schnell vergeben, oft sogar innerhalb weniger Stunden. Auch die weitere Kommunikation l&auml;uft &uuml;ber Capito Club. Eltern haben also einen klaren Ansprechpartner, wenn Fragen auftauchen.<BR /><BR />Gebucht wird in Paketen ab 5 Stunden. Wenn der Tutor fachlich oder menschlich nicht passt, sucht Capito Club einen anderen. Alternativ bleibt es bei der Kennenlernstunde, der Rest wird zur&uuml;ckerstattet.<BR /><BR /><b>F&uuml;r Pr&uuml;fungen, Nachpr&uuml;fungen und den Start ins neue Schuljahr</b><BR /><BR />Gerade jetzt ist ein guter Moment: f&uuml;r die letzten Pr&uuml;fungen, f&uuml;r Nachpr&uuml;fungen oder um vor dem n&auml;chsten Schuljahr Ordnung in ein schwieriges Fach zu bringen.<BR /><BR />Mehr Infos unter  <a href="https://www.capitoclub.com/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">capitoclub.com</a> oder direkt per WhatsApp:  <a href="https://api.whatsapp.com/send/?phone=393245855470&amp;text&amp;type=phone_number&amp;app_absent=0" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">+39 324 585 5470</a>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 00:01:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Nachhilfe in Südtirol. Von denen, die wissen, wo’s hakt. © Capito Club</media:title>
    <media:credit role="author">Capito Club</media:credit>
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   <title>Wein, Genuss und ein grün leuchtender Weingarten</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/pr/panorama/panorama/wein-genuss-und-ein-gruen-leuchtender-weingarten</link>
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   <description>Die EPPAN WEIN Mitglieder präsentieren sich am Freitag, 5. Juni am Rathausplatz von St. Michael | Eppan mit Blick auf den grün beleuchteten Weingarten unter der Gleifkirche.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am Freitag, den 5. Juni, verwandelt sich der Rathausplatz in St. Michael | Eppan ab 19.30 Uhr in eine B&uuml;hne f&uuml;r Wein, Genuss und besondere Atmosph&auml;re: Die Mitglieder von EPPAN WEIN laden zur Verkostung ihrer Kellersch&auml;tze ein. Jeder Produzent pr&auml;sentiert pers&ouml;nlich eine Auswahl seiner Etiketten und gew&auml;hrt Einblick in die Vielfalt und Qualit&auml;t der Eppaner Weine.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319913_image" /></div>
<BR /><BR />Die Premiere der EPPAN WEIN Verkostung auf dem Rathausplatz steht dabei ganz im Zeichen des Jahresmottos &bdquo;Kostbarkeiten des Weingartens&ldquo;. Sobald die Dunkelheit einsetzt, wird der Weingarten unter der Gleifkirche in sattem Gr&uuml;n beleuchtet. Die eindrucksvolle Lichtinstallation symbolisiert den Weg des Weines &ndash; vom Weingarten &uuml;ber den Keller bis ins Glas. Die Farbe Gr&uuml;n steht zugleich f&uuml;r die Wei&szlig;weine, die circa zwei Drittel der Weinproduktion in Eppan ausmachen. Die Beleuchtung wird nachhaltig mit Strom aus einer Photovoltaikanlage betrieben, der Energieverbrauch betr&auml;gt lediglich etwa 15 kW. Damit setzt die rund vierst&uuml;ndige Aktion nicht nur ein stimmungsvolles, sondern auch ein umweltfreundliches Zeichen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319916_image" /></div>
<BR /><BR />Die Bedeutung der Weinwirtschaft f&uuml;r Eppan wird vom 5. bis 7. Juni auch im Rahmen der Wirtschaftsschau &bdquo;Eppan Produktiv&ldquo; sichtbar. Gemeinsam mit dem Tourismusverein, dem HGV, dem HGJ und dem HDS pr&auml;sentiert sich EPPAN WEIN auf einem Gemeinschaftsstand. An allen drei Veranstaltungstagen sind Besucher eingeladen, jeweils von 11 bis 13 Uhr sowie von 16 bis 18 Uhr an Verkostungen teilzunehmen. Erg&auml;nzend dazu bietet ein Audioguide spannende Einblicke in den Weinbau und die Weinwirtschaft und eine Duftstation l&auml;dt zum Entdecken der Aromen ein.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319919_image" /></div>
<BR /><BR />Eppan ist mit rund 1000 ha die gr&ouml;&szlig;te Weinbaugemeinde S&uuml;dtirols. An 300 Sonnentagen reifen an die 20 verschiedene Rebsorten. <BR /><BR /> <a href="https://www.eppan.com/de/events/feiern-in-eppan/alle-events-in-eppan/highlight-events/eppan-wein/ein-weingarten-erstrahlt-in-gruen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr Informationen</a><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319922_image" /></div>
]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 00:01:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Ein Weingarten erstrahlt in Grün © Eppan Wein - Johannes Fein</media:title>
    <media:credit role="author">Eppan Wein - Johannes Fein</media:credit>
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  </item>
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   <title>Wie ein Südtiroler Extremsport-Film weltweit abräumt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/wie-ein-suedtiroler-extremsport-film-weltweit-abraeumt</link>
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   <description>Der Südtiroler Dokumentarfilm „High Above – Highlining on Tribulaun“ hat beim Gully International Film Festival in Indien den Preis für den besten Dokumentarfilm (Best Documentary Film) als auch für die beste Produktion (Best Producer) erhalten. Mit seinen internationalen Festivalerfolgen zählt  die Produktion inzwischen zu den erfolgreichsten alpinen Dokumentarfilmprojekten aus Südtirol. Verantwortlich für das Projekt ist der Südtiroler Filmemacher aus Sterzing Tobias Marcotto</description>
   <author>redaktion@stol.it (ive)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Produziert wurde der Film von der S&uuml;dtiroler Produktionsfirma SickLevel Prodocution, die sich auf innovative Projekte im Bereich Outdoor- und Extremsport spezialisiert hat. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319856_image" /></div>
<BR /><BR />Die zentralen Protagonisten des Films sind Mark Michael Mair aus Wiesen, Robert Pelz aus Innsbruck, Johannes Ellemunt aus Stange, Markus Thaler aus dem Sarntal und Tobias Gerhardt aus dem Schwarzwald, die das Highlining  am Tribulaun mit eindrucksvoller Intensit&auml;t und pers&ouml;nlichem Einsatz erlebbar machten. Beim Highlining  balancieren Sportler auf einem zwischen Berggipfeln  gespanntem Gurtband.<BR /><BR /> Marcotto nahm beim Gully International Film Festival in Indien die Auszeichnungen entgegen. Das Festival fand im Bundesstaat Bihar in den St&auml;dten Nawada und Patna statt und verzeichnete in diesem Jahr &uuml;ber 550 Einreichungen aus &uuml;ber 36 L&auml;ndern &ndash; ein Beleg f&uuml;r die besondere Bedeutung des Preises. <BR /><BR />Bemerkenswert ist auch der Ver&ouml;ffentlichungsweg des Films. Die Dokumentation &bdquo;High Above &ndash; Highlining on Tribulaun&ldquo; wurde auf diversen internationalen Streaming-Plattformen wie Tubi, Apple TV und weiteren Anbietern ver&ouml;ffentlicht. Dort erreichte der Film ein breites internationales Publikum, bevor er als offizielle Auswahl bei mehreren Filmfestivals gezeigt wurde. <h3>
Semi-Finalist beim World Film Festival in Cannes</h3>Zus&auml;tzliche Anerkennung erhielt die Produktion als Semi-Finalist beim World Film Festival in Cannes, wodurch die internationale Aufmerksamkeit f&uuml;r das Projekt weiter zunahm.  Bei der bevorstehenden Teilnahme am International Festival of Outdoor Films (IFOF), das als weltweit gr&ouml;&szlig;tes reisendes Wettbewerbsfestival f&uuml;r Outdoor-, Abenteuer- und Extremsportfilme gilt, wird &bdquo;High Above&ldquo; als offizielle Auswahl pr&auml;sentiert.<BR /><BR />Auch beim Tamizhagam International Film Festival wurde die Produktion in mehreren Kategorien ausgezeichnet. Der Film erhielt den Preis als &bdquo;Best International Feature Film&ldquo;, &bdquo;Best Documentary Feature Film&ldquo; und f&uuml;r die &bdquo;Best Director&ldquo;-Leistung. <h3>
Eines der erfolgreichsten alpinen Dokumentarfilmprojekte aus S&uuml;dtirol</h3>Der Dokumentarfilm widmet sich der faszinierenden Welt des Highlinings und wurde vor der imposanten Kulisse des Tribulaun-Massivs gedreht. Im Mittelpunkt stehen die genannten Athleten, die sich in schwindelerregender H&ouml;he der au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Herausforderung stellen. Der Film zeigt eindrucksvoll das Zusammenspiel von k&ouml;rperlicher Pr&auml;zision, mentaler St&auml;rke und der alpinen Umgebung. <BR /><BR />Mit seinen internationalen Festivalerfolgen z&auml;hlt &bdquo;High Above &ndash; Highlining on Tribulaun&ldquo; inzwischen zu den erfolgreichsten alpinen Dokumentarfilmprojekten aus S&uuml;dtirol.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 16:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 03 Jun 2026 16:50:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Highline Slackline Pflerscher Tribulaun Dokumentation, August 2024, &quot;High Above - Highlining on Tribulaun&quot; © Argento Artistry / www.santifaller-photography.com</media:title>
    <media:credit role="author">www.santifaller-photography.com</media:credit>
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   <title>Der Panorama-Sessellift in Obereggen ist ab Samstag geöffnet!</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/pr/panorama/panorama/der-panorama-sessellift-in-obereggen-ist-ab-samstag-geoeffnet</link>
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   <description>Ab Samstag, dem 6. Juni, öffnet der Panorama-Sessellift Obereggen-Oberholz täglich von 8:30 bis 18:00 Uhr und ermöglicht einen bequemen Aufstieg ins Erlebnisreich Latemar Dolomites.  Ab dem 13. Juni fährt auch die Kabinenbahn Obereggen-Ochsenweide täglich. Der Latemar, Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten, bietet eine beeindruckende Kulisse für zahlreiche Sommeraktivitäten: von Themenwegen und Wanderungen bis hin zu sportlichen Biketouren und einem Achtsamkeitspfad – hier findet jeder Bergliebhaber sein Abenteuer.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[F&uuml;r Familien gibt es spannende Abenteuer-<b>H&ouml;rspielwanderungen</b>, bei denen Kinder zwischen 6 und 14 Jahren R&auml;tsel und Aufgaben zu Dolomitensagen, der Sturmnacht Vaia und Wilderer-Geschichten l&ouml;sen k&ouml;nnen. Weitere Infos gibt es auf  <a href="https://obereggen.com/Latemar.Adventure" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Latemar Adventure</a>.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317195_image" /></div>
<BR /><BR />Die <b>Bergh&uuml;tte Oberholz</b> auf 2.096 Metern H&ouml;he ist ein weiteres Highlight. Die Bergh&uuml;tte kombiniert moderne Architektur mit nachhaltiger Bauweise und bietet regionale K&uuml;che. Jeden <b>Donnerstag und Samstag</b> wird von 8:30 bis 10:00 Uhr ein besonderes Fr&uuml;hst&uuml;ck serviert (Anmeldung erforderlich). Weitere Infos auf  <a href="https://oberholz.com/de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">oberholz.com</a>.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317198_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Panoramasessellift Obereggen-Oberholz (1.550m &ndash; 2.096m)</b><BR />06.06. - 04.10.2026, 08.30 - 18.00 Uhr<BR /><BR /><b>Kabinenbahn Obereggen-Ochsenweide (1.540 m - 1.830 m)</b><BR />13.06. - 04.10.2026, 08.30 - 18.00 Uhr<BR /><BR /><b>FAMILY TICKET: &euro; 52,00</b><BR />2 Erwachsene und 2 Kinder im Alter von 9 bis 16 Jahren<BR /><BR /><b>Erwachsene:</b> &euro; 16,50 Einzelfahrt, &euro; 22,00 hin und zur&uuml;ck<BR /><b>Jugendliche:</b> &euro; 14,00 Einzelfahrt, &euro; 18,00 hin und zur&uuml;ck<BR />Radtransport mit der Kabinenbahn Ochsenweide: &euro; 6,00<BR /><BR /><b>Kinder unter 8 Jahren fahren auf allen Aufstiegsanlagen kostenlos.<BR />Erm&auml;&szlig;igungen f&uuml;r Jugendliche unter 16 Jahren.</b><BR />Kinder: geboren nach dem 01.01.2018 / Jugendliche: geboren nach dem 01.01.2008<BR /><BR /><b>Info Bergbahnen Obereggen<BR />Tel. +39 0471 618 200</b><BR /> <a href="https://obereggen.com/de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.obereggen.com</a><BR /><BR /><embed id="dtext86-74944211_gallery" /><BR /><BR /><b>Highlights im Sommer 2026</b><BR /><BR /><b>Gef&uuml;hrte Meditation im Mindful.Latemar jeden Dienstag:</b><BR />...  <a href="https://eggental.com/de/event/mindfullatemar-geh-deinen-weg-entschleunige-atme-finde-deine-mitte_11944" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier geht es zur Vormerkung</a><BR /><BR /><b>Gef&uuml;hrte Gipfelwanderung zur Latermarh&uuml;tte jeden Donnerstag:</b><BR />&ndash;  <a href="https://eggental.com/de/event/gipfelwanderung-zur-latemarhtte_11602" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Anmeldung Eggental Tourismus</a><BR /><BR /><b>Fr&uuml;hst&uuml;ck auf 2.096 m jeden Donnerstag und jeden Samstag:</b><BR />&minus;  <a href="https://oberholz.com/de/event/fruehstueck-auf-der-berghuette-oberholz-auf-2096-m/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Anmeldung Bergh&uuml;tte Oberholz</a></TD><TD><BR /><BR /><b>Rosadira Bike Days vom 10. bis 14. Juni:</b><BR /> <a href="https://eggental.com/de/event/rosadira-bike-days_34384" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Informationen Eggental Tourismus</a></TD><TD></TD><TD></TD><TD><BR /><BR /><b>Eggentaler Schupfenfest am 2. August:</b><BR /> <a href="https://obereggen.com/de/bergbahnen/sommer/erlebnisse_events" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Kabinenbahn und Sessellift &euro; 5,00 f&uuml;r Hin- und R&uuml;ckfahrt</a><BR /><BR /><b>Wild und Wald Genusswochen vom 19. September bis 4. Oktober:</b><BR /> <a href="https://eggental.com/de/genuss_erlebnisse/kulinarik-und-kultur/wild-und-wald" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Informationen Eggental Tourismus</a><BR /><BR /><BR />
<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/I62fsQH6Wzw?si=uZ0gJcSZznKaGBuP" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 03 Jun 2026 00:01:09 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Spektakuläre Aussichten und atemberaubende Fernblicke zu zahlreichen Gipfeln machen die Panoramaplattform Latemar.360° einzigartig. © Alex Filz</media:title>
    <media:credit role="author">Alex Filz</media:credit>
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  </item>
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   <title>Rückvergütung POS-Transaktionsspesen für Kleinbeträge</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/pr/panorama/panorama/rueckverguetung-pos-transaktionsspesen-fuer-kleinbetraege</link>
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   <description>Gute Nachrichten für Betriebe! Die Südtiroler Raiffeisenkassen setzen auch 2026 ihre erfolgreiche Aktion zur Förderung elektronischer Zahlungen fort.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Firmenkundinnen und Firmenkunden mit einem POS-Ger&auml;t von Raiffeisen werden <b>Transaktionsspesen f&uuml;r Kartenzahlungen bei Kleinbetr&auml;gen r&uuml;ckerstattet:</b><BR /><BR />&bull;</TD><TD>G&uuml;ltig f&uuml;r Zahlungen <b>bis einschlie&szlig;lich 10 Euro</b> mit PagoBancomat, VISA und Mastercard, die &uuml;ber NEXI abgewickelt werden<BR />&bull;</TD><TD>Zeitraum: 01.01.2026 bis 31.12.2026<BR />&bull;</TD><TD>R&uuml;ckerstattung nach jedem Trimester<BR />&bull;</TD><TD>Keine Umsatzbegrenzung &ndash; unabh&auml;ngig von der Betriebsgr&ouml;&szlig;e<BR /><BR /><b>Vorteile f&uuml;r dein Unternehmen:</b><BR />- Bequeme Zahlungsabwicklung ohne Bargeldaufwand<BR />- Weniger Risiko von Falschgeld <BR />- Geringere Kosten f&uuml;r Bargeldeinlagen<BR /><BR />F&uuml;r weitere Informationen wende dich an deine Beraterin bzw. deinen Berater.<BR /><BR /><i>Der Verkaufsf&ouml;rderung dienende Werbeanzeige. Die Vertragsbedingungen entnehmen Sie den Informationsbl&auml;ttern in Ihrer Raiffeisenkasse und auf  <a href="https://www.raiffeisen.it/de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.raiffeisen.it</a> im Abschnitt Transparenz.</i>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 03 Jun 2026 00:01:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Elektronisch kassieren und sparen: Die POS-Aktion der Südtiroler Raiffeisenkassen geht 2026 weiter. © Armin Huber</media:title>
    <media:credit role="author">Armin Huber</media:credit>
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  </item>
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   <title>US-Schauspieler Richard Gere bezeichnet Donald Trump als „Irren“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/us-schauspieler-richard-gere-bezeichnet-donald-trump-als-irren</link>
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   <description>Der Hollywoodstar Richard Gere hat US-Präsident Donald Trump als „Irren“ bezeichnet. „Wir leben im dunkelsten Moment, den ich auf diesem Planeten je erlebt habe“, sagte der 76-Jährige am Dienstag bei einer Preisverleihung in Oslo. „Am ersten Tag hat dieser Typ fast alles demontiert, was an der US-Regierung und am US-Volk gut war“, erklärte Gere vor Hunderten Zuhörern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa/afp)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Wahl Trumps sei nur m&ouml;glich gewesen, &bdquo;weil wir eingeschlafen sind. Es war uns egal&ldquo;, kritisierte er. Unter Verweis auf einen k&uuml;rzlichen Besuch in der KZ-Gedenkst&auml;tte Dachau rief Gere zur Wachsamkeit auf: &bdquo;Wir m&uuml;ssen die Anzeichen erkennen, diese Diktatur der Monster, wie schnell sie entsteht. Wir m&uuml;ssen wachsam sein.&ldquo;<BR /><BR />Der Schauspieler, der mit seinen Rollen in &bdquo;Pretty Woman&ldquo; und &bdquo;American Gigolo&ldquo; weltber&uuml;hmt wurde, &auml;u&szlig;erte sich bei der Verleihung des Vaclav-Havel-Preises f&uuml;r kreativen Dissens. W&auml;hrend des Oslo Freedom Forums gab Gere die Auszeichnungen f&uuml;r den inhaftierten chinesischen K&uuml;nstler Gao Zhen und den Dissidenten Sai aus Myanmar bekannt.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 21:43:36 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 02 Jun 2026 21:44:10 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>US-Schauspieler Richard Gere © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CINDY ORD</media:title>
    <media:credit role="author">CINDY ORD</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Soldatenfriedhof in Vahrn wird verschenkt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/soldatenfriedhof-in-vahrn-wird-verschenkt</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/soldatenfriedhof-in-vahrn-wird-verschenkt</guid>
   <description>Viele kennen den österreichisch-deutschen Soldatenfriedhof in Vahrn nördlich des Brixner Krankenhauses  von den jährlichen Gedenkfeiern für die im Krieg Gefallenen im November. Wenigen bekannt ist, dass die Friedhofsfläche dem Öffentlichen Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste ÖBPB „Zum Heiligen Geist“ gehört. Dieser hat sich nun dazu entschlossen, den Friedhof den Gemeinden Vahrn und Brixen zu schenken.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ive)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Es ist wohl nicht allt&auml;glich, dass ein gesamter Friedhof verschenkt wird. Im konkreten Fall sind die Gemeinden Brixen und Vahrn die Beschenkten.  Der Gemeinderat Vahrn hat am Donnerstag die Annahme der Schenkung genehmigt. Im Vorfeld hatte B&uuml;rgermeister Andreas Schatzer erkl&auml;rt, dass die Gemeinde j&auml;hrlich vom Verteidigungsministerium  knapp 5.000 Euro f&uuml;r die Pflege des Friedhofs erh&auml;lt. Diese werden dem B&uuml;rgerkomitee zur Erhaltung des &ouml;sterreichisch-deutschen Soldatenfriedhofs Brixen/Vahrn weitergegeben, der diese Aufgabe ehrenamtlich erf&uuml;llt.<BR /><BR /> Urspr&uuml;nglich wollte der &Ouml;BPB den Friedhof der Gemeinde Brixen  schenken. Da er aber auf Vahrner Gemeindegebiet liegt, &auml;u&szlig;erte Vahrn sein Missfallen. In der Folge wurde laut Schatzer vereinbart, dass der Friedhof je zur H&auml;lfte den Gemeinden Brixen und Vahrn geschenkt wird, Vahrn erh&auml;lt zudem die Zufahrt. &bdquo;Damit werden k&uuml;nftig auch die Spesen geteilt&ldquo;, k&uuml;ndigte Schatzer an. Und diese wird es auch geben: &bdquo;Das Dach der Kapelle w&auml;re zu sanieren&ldquo;.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 15:40:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 02 Jun 2026 15:40:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Auf dem österreichisch-deutschen Soldatenfriedhof in Vahrn nördlich des Brixner Krankenhauses  ruhen insgesamt 1.455 Gefallene: Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee aus dem Ersten Weltkrieg, russische Soldaten  und Soldaten der deutschen Wehrmacht aus dem Zweiten Weltkrieg. © mpi</media:title>
    <media:credit role="author">mpi</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Südtirols Paralympics-Held Nils Larch: „Täglich an die Grenzen gehen“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/suedtirols-paralympics-held-nils-larch-taeglich-an-die-grenzen-gehen</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/suedtirols-paralympics-held-nils-larch-taeglich-an-die-grenzen-gehen</guid>
   <description>Nach den Paralympics in Sotschi (Russland) 2014, in Pyeongchang (Südkorea) 2018 und in Peking 2022 standen in diesem Jahr die Heimspiele für „South Tyrol Eagles“-Urgestein Nils Larch aus Sterzing und sein Team im Sledge Hockey in Milano-Cortina auf dem Programm.  Mit uns spricht er im exklusiven Interview offen wie nie über das „Abenteuer Paralympics“, das bittere Nachwuchsproblem im Schlittenhockey und warum Aufgeben für ihn trotz Schienen und Rollstuhl nie eine Option war.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>von Alexandra Geyr</b><BR /><BR />Der 28-J&auml;hrige  wurde mit Spina bifida (offener R&uuml;cken) geboren &ndash; einer angeborenen Neuralrohrfehlbildung, bei der sich Wirbels&auml;ule und R&uuml;ckenmark zwischen dem 22. und 28. Schwangerschaftstag nicht vollst&auml;ndig schlie&szlig;en. Auch Nils&rsquo; Alltag war davon gepr&auml;gt: Im Kindergarten sowie in der Volks- und Mittelschule trug er Schienen bis zur H&uuml;fte und ging mit Kr&uuml;cken. Sp&auml;ter nutzte er Beinschienen bis zum Knie sowie zeitweise einen Rollstuhl. Mit der Zeit stellte er jedoch fest, dass er im Rollstuhl deutlich flexibler und schneller war &ndash; seither ist dieser sein haupts&auml;chliches Fortbewegungsmittel. Therapien geh&ouml;ren bis heute zu seinem Alltag, wenn auch nicht mehr so intensiv wie fr&uuml;her.<BR /><BR />Sledge Hockey (Schlittenhockey) wurde vor rund 30 Jahren in Schweden erstmals gespielt und ist eine dem Eishockey &auml;hnliche Behindertensportart. Seit 1994 ist es paralympische Disziplin und verlangt von den Spielern H&ouml;chstleistungen ab. 2002 wurde die Sektion Sledge Hockey in S&uuml;dtirol gegr&uuml;ndet, und bereits ein Jahr sp&auml;ter nahmen die &bdquo;South Tyrol Eagles&ldquo; erstmals an den Staatsmeisterschaften teil.<BR /><BR />Bis 2021 gewannen sie insgesamt 13 Meistertitel, sind damit Rekordmeister und stellen einen Gro&szlig;teil der italienischen Nationalmannschaft. Die Paralympics gelten als das wichtigste sportliche Gro&szlig;ereignis f&uuml;r Menschen mit k&ouml;rperlicher Beeintr&auml;chtigung. Die Regeln entsprechen weitgehend jenen des klassischen Eishockeys &ndash; mit dem Unterschied, dass aus Sicherheitsgr&uuml;nden stets mit Vollvisier gespielt wird.<BR /><BR />Wir haben uns  mit Nils Larch &uuml;ber seine Erfahrungen bei den Paralympics sowie &uuml;ber seine Zukunftspl&auml;ne unterhalten.<BR /><BR /><BR /><b>Was waren f&uuml;r dich die sch&ouml;nsten Winterspiele?</b><BR />Nils Larch: &bdquo;Alle Spiele waren f&uuml;r mich etwas Besonderes, aber meine erste Teilnahme 2014 war ganz besonders &ndash; ich war noch keine 17 Jahre alt. Und heuer nat&uuml;rlich, weil es quasi daheim war. Peking war extrem wegen Corona: Zuerst waren wir in Quarant&auml;ne, mussten uns jeden Tag zweimal testen lassen und spielten vor leeren R&auml;ngen. Dieses Mal hingegen, waren sowohl das Er&ouml;ffnungs- als auch das Finalspiel komplett ausverkauft, mit rund 12.000 Zuschauern im Stadion, und auch bei den anderen Spielen waren es immer mindestens 7.000 &ndash; das war schon etwas ganz Besonderes.&ldquo;<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317174_image" /></div>
<BR /><BR />Besonders gefreut hat ihn die Unterst&uuml;tzung aus der Heimat: &bdquo;Eine riesige Freude war es, als 20 Arbeitskollegen und zehn Freunde aus Sterzing zu einem Spiel gekommen sind und f&uuml;r Stimmung gesorgt haben. Auch meine Eltern waren bei jedem Spiel dabei, und mein Bruder mit seiner Familie hat mich ebenfalls angefeuert &ndash; das war bei den vorherigen Spielen nicht m&ouml;glich.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317177_image" /></div>
<BR /><BR />Ein kleiner Wermutstropfen blieb dennoch: &bdquo;Schade war, dass die Wettk&auml;mpfe &uuml;ber ganz Norditalien verteilt waren. So waren wir meist unter uns Hockeyspielern und Short-Trackern &ndash; abgesehen von den Zuschauern war es fast wie bei einer Weltmeisterschaft.&ldquo;<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317180_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Konntet ihr euer Ziel erreichen?</b><BR />Nils Larch: &bdquo;Leider nein. Nach dem vierten Platz hatten wir uns diesmal eine Medaille vorgenommen. Allerdings waren wir in einer sehr starken Gruppe mit den USA, China und Deutschland. Die USA sind derzeit die Nummer eins der Welt, und gro&szlig;e Turniere werden meist zwischen den USA und Kanada entschieden. China wurde eigens f&uuml;r die Spiele in Peking aufgebaut und z&auml;hlt seither &ndash; gemeinsam mit Tschechien &ndash; zu den Mitfavoriten. Diese Teams sind Vollprofis, verf&uuml;gen &uuml;ber gro&szlig;e Budgets und k&ouml;nnen aus Hunderten von Spielern ausw&auml;hlen.&ldquo;<BR /><BR />Die Unterschiede sind deutlich sp&uuml;rbar: &bdquo;Die US-Mannschaft besteht gr&ouml;&szlig;tenteils aus Kriegsveteranen &ndash; beeindruckende Athleten mit enormer Disziplin. Teams wie die Slowakei, Deutschland und wir Italiener hingegen sind Amateure und arbeiten nebenbei, um uns den Sport leisten zu k&ouml;nnen. Wir h&auml;tten unseren 4. Platz vom letzten von Peking sehr gerne verbessert, aber es sollte der 5. Platz werden von acht Teams.&ldquo;<BR /><BR /><b>Werdet ihr nicht st&auml;rker unterst&uuml;tzt?</b><BR />Nils Larch: &bdquo;Leider nicht in dem Ausma&szlig;, wie es n&ouml;tig w&auml;re. Wir bekommen einmalig einen Schlitten und einen Satz Schl&auml;ger, den Rest m&uuml;ssen wir selbst finanzieren. Nur vor Gro&szlig;ereignissen wird das Budget etwas erh&ouml;ht. Trotzdem hatten wir vor den Spielen die M&ouml;glichkeit, einmal in den USA und Kanada zu spielen &ndash; das war ein unglaubliches Erlebnis.&ldquo;<BR />Neben den sportlichen Herausforderungen hebt Nils vor allem den Teamgeist hervor. Der Wettbewerb auf h&ouml;chstem Niveau motiviere ihn und seine Mitspieler, t&auml;glich an ihre Grenzen zu gehen.<BR /><BR /><b>Wie bist du zum Sledge Hockey gekommen?</b><BR />Nils Larch: Schon als Kind war ich oft in der Eishalle in Sterzing, da mein Vater und mein Bruder Hockey spielten. Vor etwa 17 Jahren sah ich dort erstmals Jungs im Rollstuhl und entdeckte auch einen Schlitten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317183_image" /></div>
<BR /><BR />Ich wurde neugierig, schaute beim Training zu und wurde gefragt, ob ich es selbst ausprobieren m&ouml;chte &ndash; das habe ich noch am selben Abend getan. Seit 2009 bin ich bei den South Tyrol Eagles.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317186_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Wie steht es um den Sport in Italien?</b><BR />Nils Larch: Leider nicht gut. Uns gehen die Spieler aus, und Nachwuchs zu finden ist schwierig. Die Teams aus Turin und Varese wurden bereits zusammengelegt, und inzwischen gibt es nur noch zwei Mannschaften. Teilweise m&uuml;ssen wir sogar eigene Spieler an den Gegner ausleihen, damit &uuml;berhaupt gespielt werden kann. Einige Spieler h&ouml;ren zudem auf, weil sie bereits auf die 50 zugehen. Umso wichtiger sei es, den Sport bekannter zu machen. Wir versuchen, Aufmerksamkeit zu schaffen &ndash; etwa bei Spielen der Ice Hockey League in Bozen, wo wir in den Pausen auf dem Eis waren und Werbung f&uuml;r unseren Sport gemacht haben&ldquo;. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317189_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Wo siehst Du Dich in f&uuml;nf Jahren?</b><BR />Nils Larch: &bdquo;In f&uuml;nf Jahren sehe ich mich vor allem gesund, mit dem klaren Ziel, bei den n&auml;chsten Paralympics erneut an den Start zu gehen. Gleichzeitig m&ouml;chte ich mein Leben weiterhin selbstst&auml;ndig gestalten, meiner Arbeit als Buchhalter bei der Firma Bayernland mit Freude nachgehen &ndash; und bei allem Ehrgeiz das Leben auch ein St&uuml;ck weit genie&szlig;en. Aufgeben kommt f&uuml;r mich ohnehin nicht in Frage.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 07:49:22 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 02 Jun 2026 07:50:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Nils Larch nahm bei den Paralympics  im Sledge Hockey in Milano-Cortina teil. © Marco Dughatti Photo</media:title>
    <media:credit role="author">Marco Dughatti Photo</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Jagdverhalten beim Hund – und warum man es nicht einfach abtrainieren kann</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/jagdverhalten-beim-hund-und-warum-man-es-nicht-einfach-abtrainieren-kann</link>
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   <description>Das Jagdverhalten gehört zu den natürlichsten Verhaltensweisen des Hundes. Trotzdem sorgt es im Alltag oft für große Probleme und Unsicherheit.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Warum man Jagdverhalten nicht einfach so abtrainieren kann, erkl&auml;rt die diplomierte Hundetrainerin Lisa Holzner.<BR /><BR /><b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />Der Hund fixiert pl&ouml;tzlich ein Reh, springt hinter einem Hasen her oder reagiert extrem auf Bewegungsreize wie Katzen, Jogger oder Fahrr&auml;der. Viele Menschen w&uuml;nschen sich dann vor allem eines: dass der Hund &bdquo;damit aufh&ouml;rt&ldquo;. Doch das funktioniert so leider nicht.<BR /><BR /><BR /><b>Was versteht man unter Jagdverhalten?</b><BR />Lisa Holzner: Jagdverhalten besteht nicht nur darin, Wild hinterherzurennen. Es ist vielmehr eine Abfolge verschiedener Verhaltensweisen, die genetisch tief im Hund verankert sind. Dazu geh&ouml;ren:<BR /><BR />suchen und wittern,<BR />beobachten und fixieren,<BR />anschleichen und hetzen,<BR />packen, t&ouml;ten und fressen.<BR /><BR />Je nach Hund und Veranlagung sind unterschiedliche Teile dieser Verhaltenskette st&auml;rker ausgepr&auml;gt. Manche Hunde reagieren extrem auf Bewegung, andere arbeiten intensiv mit der Nase oder beobachten ihre Umgebung dauerhaft sehr aufmerksam.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318047_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Warum betrifft das Jagdverhalten so viele Hunde?</b><BR />Holzner: Das ist kein &bdquo;Fehler&ldquo; des Hundes, sondern biologisch sinnvoll und &uuml;ber viele Generationen hinweg erhalten geblieben. Hunde stammen urspr&uuml;nglich von J&auml;gern ab &ndash; und auch heute werden viele Rassen gezielt f&uuml;r bestimmte Aufgaben rund um die Jagd gez&uuml;chtet. <BR /><BR />Besonders H&uuml;tehunde, Jagdhunde, Terrier und nordische Rassen zeigen oft ein stark ausgepr&auml;gtes Jagdverhalten. Aber grunds&auml;tzlich kann es bei nahezu jedem Hund auftreten. Hinzu kommt: Bewegung wirkt auf viele Hunde extrem reizvoll. Fl&uuml;chtende Tiere aktivieren automatisch bestimmte Abl&auml;ufe im Gehirn. Der Hund reagiert dabei h&auml;ufig nicht &bdquo;ungehorsam&ldquo;, sondern folgt einem tief verankerten Instinkt. <BR /><BR /><b>Kann Jagen nicht einfach &bdquo;abtrainiert&ldquo; werden?</b><BR />Holzner: Das ist ein h&auml;ufiger Irrglaube. Jagen zu verbieten funktioniert in den meisten F&auml;llen nicht dauerhaft, denn es ist selbstbelohnend. Bereits das Hetzen oder Verfolgen l&ouml;st im K&ouml;rper des Hundes starke emotionale und hormonelle Prozesse aus. Stresshormone und Botenstoffe sorgen daf&uuml;r, dass sich das Verhalten f&uuml;r den Hund lohnend anf&uuml;hlt &ndash; selbst dann, wenn gar kein Erfolg am Ende steht.<BR /><BR />Es reicht nicht, den Hund einfach zu schimpfen oder zu bestrafen. Zum einen ist der Hund w&auml;hrend des Jagdverhaltens h&auml;ufig emotional so hochgefahren, dass Strafen kaum sinnvoll verarbeitet werden k&ouml;nnen. Zum anderen bleibt das eigentliche Bed&uuml;rfnis bestehen. Oft entstehen dadurch noch mehr Stress, Unsicherheit, Frust und schlechtere Orientierung am Menschen.<BR /><BR />Manche Hunde lernen durch Strafen zus&auml;tzlich, das Verhalten heimlicher oder schneller zu zeigen. Daher sollte das Ziel sein, das Jagen kontrollierbar und lenkbar zu gestalten.<BR /><BR /><b>Und wie kann das klappen?</b><BR />Holzner: Gerade zu Beginn des Trainings ist gutes Management extrem wichtig. Hilfsmittel wie eine Schleppleine, ein gut sitzendes Brustgeschirr und ein sicher aufgebauter R&uuml;ckruf helfen dabei, das Training &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich zu machen.<BR /><BR />Die Schleppleine ist dabei oft eines der wichtigsten Werkzeuge. Sie erm&ouml;glicht Sicherheit, ohne den Hund dauerhaft stark einzuschr&auml;nken. Gleichzeitig kann die Orientierung am Menschen trainiert werden, ohne dass der Hund st&auml;ndig Erfolg mit unerw&uuml;nschtem Jagdverhalten hat.<BR /><BR /> Ein sicher aufgebauter R&uuml;ckruf sollte nicht erst dann eingesetzt werden, wenn der Hund bereits mitten im Hetzen ist. Das Training beginnt in einfachen Situationen und muss schrittweise aufgebaut werden.<BR /><BR />Es ist hilfreich, dem Hund kontrollierte Alternativen anzubieten, bei denen wichtige Bed&uuml;rfnisse ausgelebt werden k&ouml;nnen.<BR /><BR /><BR /><b>Wie kann diese alternative Besch&auml;ftigung aussehen?</b><BR />Holzner: Besonders sinnvoll sind Suchspiele, F&auml;hrtenarbeit, Futterbeuteltraining, Mantrailing und Nasenarbeit allgemein.<BR /><BR />Diese Aktivit&auml;ten erm&ouml;glichen dem Hund, seine F&auml;higkeiten gezielt einzusetzen und dabei gleichzeitig kontrollierbar zu bleiben. Vor allem Nasenarbeit wirkt auf viele Hunde sehr auslastend und beruhigend. Der Hund darf arbeiten, Entscheidungen treffen und seine nat&uuml;rlichen F&auml;higkeiten einsetzen &ndash; allerdings in einem sicheren und gelenkten Rahmen.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 05:55:52 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 02 Jun 2026 05:56:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Hunde wie dieser Deutsche Wachtelhund wurden zum Jagen gezüchtet.</media:title>
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   <title>Sarner  dominieren größtes Reitspektakel – Preisgeld für Anna Seebachers Familie</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/sarner-dominieren-groesstes-reitspektakel-preisgeld-fuer-anna-seebachers-familie</link>
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   <description>Südtirols größtes Reitspektakel ist für dieses Jahr Geschichte: Die Mannschaft „Sarntal Nordheim“ mit Martin Thurner, Devid Aichner, Peter Gross und Hannes Jaider sicherte sich am Sonntag den Sieg beim traditionsreichen Oswald-von-Wolkenstein-Ritt im Schlerngebiet. Tausende begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die spannenden Turnierspiele in Waidbruck, Kastelruth, Seis, Völs und Prösels und fieberten bis zum Schluss mit.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fm)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Das Sarner Quartett k&uuml;ndigte auch an, dass gesamte Preisgeld der Familie der t&ouml;dlich verungl&uuml;ckten Sarnerin Anna Seebacher Breitenberger zu spenden. Ihr Witwer und die beiden Kinder wohnen in Ulten. <BR /><BR />Auch der zweite Platz ging ins Tal n&ouml;rdlich von Bozen: Die Mannschaft &bdquo;Sarntal Sarner Scharte&ldquo; mit Michael Seebacher, Sarah H&ouml;ller, Daniel Holzmann und Siegfried Nussbauer durfte &uuml;ber Rang zwei jubeln. Das Podest komplettierte die Mannschaft &bdquo;Ritten&ldquo; mit Claudia Putzer, Oliver Nocker, Hansj&ouml;rg Tauferer und Paul Tauferer auf dem dritten Platz.<BR /><BR />Auf Rang vier landete &bdquo;M&ouml;lten Verschneid&ldquo;, w&auml;hrend sich &bdquo;Kastelruth Grondlboden Magofa&ldquo;  den f&uuml;nften Platz sicherte.<BR /><BR />Seit mehr als 40 Jahren begeistert der anspruchsvolle Oswald-von-Wolkenstein-Ritt Teilnehmer und Publikum gleicherma&szlig;en. Damit das traditionsreiche Reitereignis Jahr f&uuml;r Jahr erfolgreich &uuml;ber die B&uuml;hne gehen kann, bereiten sich die Reiterinnen und Reiter gemeinsam mit ihren Pferden &uuml;ber Monate hinweg intensiv auf den Wettkampf vor. Die Verantwortlichen sind sich einig: Die Erfolgsgeschichte des Oswald-von-Wolkenstein-Ritts soll auch in Zukunft weitergeschrieben werden.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 18:58:39 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 18:58:44 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Siegerquartett aus dem Sarntal. © benmai</media:title>
    <media:credit role="author">benmai</media:credit>
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   <title>„Ulten hilft zom“ für  Anna Seebachers Familie</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/ulten-hilft-zom-fuer-anna-seebachers-familie</link>
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   <description>„Ulten hilft zom“:  Dieses  Motto haben engagierte Ultner gewählt, um mit dem Rückhalt  des Bäuerlichen  Notstandsfonds (BNF) „Menschen helfen“  am Dienstag neben der Umlaufbahn in Kuppelwies ein großes Benefiz-Open-Air zu organisieren: Der Reinerlös kommt der Familie der jüngst in Ulten tödlich verunglückten Anna Seebacher Breitenberger zugute – ihrem Mann und den beiden minderjährigen Kindern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fm)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Vereine, Verb&auml;nde, Privatpersonen und die Gemeinde stehen hinter der Veranstaltung. Tr&auml;ger der Benefizaktion ist der Ultner Fischerverein unter Pr&auml;sident Max Gruber. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr. Eintritt: 15 Euro (unter 16 Jahren kostenlos).]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 18:19:40 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 18:19:54 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Anna Seebacher Breitenberger ist am Muttertag tödlich verunglückt. © privat</media:title>
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   <title>Steffi Langebner: Mit einem harten Schädel durch die Berge</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/steffi-langebner-mit-einem-harten-schaedel-durch-die-berge</link>
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   <description>Stundenlange Rennen durch die Berge, steile Anstiege, technische Downhills und Distanzen, bei denen viele längst ans Aufgeben denken – genau diese Extreme sucht Stephanie „Steffi“ Langebner aus Tisens. Die 34-Jährige liebt die Herausforderung des Trailrunnings. „Mir sind lange Distanzen viel lieber – 30 Kilometer und mehr. Auf längeren Strecken bin ich auch stärker“, sagt sie.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fm)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ihr bisher l&auml;ngstes Rennen f&uuml;hrte sie &uuml;ber 80 Kilometer quer durch anspruchsvolles Gel&auml;nde.<BR /><BR /><b>von Florian Mair</b><BR /><BR />Zum Trailrunning fand sie nach einer zweij&auml;hrigen sportlichen Pause: Mit ihrem Vater Hermann war sie in der Corona-Zeit viel in den Bergen unterwegs. Die Begeisterung f&uuml;r die heimische Bergwelt kehrte zur&uuml;ck, sp&auml;ter kamen auch Gletschertouren mit Kollegen dazu. Weil sie aber unter H&ouml;henangst leidet, wechselte Steffi Langebner zum schnellen Gehen und dann auf Vorschlag eines Kollegen zum Laufen. &bdquo;Und wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann ziehe ich es durch&ldquo;, erz&auml;hlt sie. <BR /><BR />&bdquo;Von einem Tag auf den anderen habe ich angefangen zu trainieren.&ldquo;  Und bereits im April 2022 absolvierte sie mit dem &Ouml;tzi-Trailrun (14 Kilometer) ihr erstes Rennen. Seither entwickelt sich die 34-J&auml;hrige Schritt f&uuml;r Schritt weiter. Zwei Mal startete sie bereits bei Rennen auf Elba und bew&auml;ltigte dort jeweils 65 Kilometer sowie 3.000 H&ouml;henmeter. <BR /><BR />&bdquo;Ein Rennen konnte ich dort sogar gewinnen, das Starterfeld war jedoch &uuml;berschaubar&ldquo;, sagt sie. Besonders stolz ist die Tisnerin auf ihren Zieleinlauf beim Lavaredo-Ultratrail: 80 Kilometer und 4.600 H&ouml;henmeter in 13 Stunden. &bdquo;Ich bin den Lauf gem&uuml;tlich angegangen, weil ich nicht wusste, ob ich ihn &uuml;berhaupt schaffen w&uuml;rde&ldquo;, erz&auml;hlt sie. Am Ende wurde sie drittbeste Italienerin und belegte unter mehreren hundert Teilnehmerinnen Rang 28.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318068_image" /></div>
<BR /><BR />Trainiert wird das ganze Jahr &ndash; neben ihrem Beruf als &bdquo;Marktlerin&ldquo;. Bis Februar trainierte sie allein, inzwischen wird sie von einem Trainer fachkundig begleitet. Deshalb geh&ouml;ren mittlerweile auch Radeinheiten zum Programm, um die Knie zu schonen. &bdquo;Fr&uuml;her habe ich zu viel trainiert, heute sind es vier bis f&uuml;nf Einheiten pro Woche&ldquo;, erkl&auml;rt Langebner. Viele ihrer Trainingskilometer sammelt sie rund um Tisens und in Richtung Etschtal. Im Sommer verbindet sie das Training gerne mit Bergtouren. <BR /><BR />Wo muss sie beim Laufen noch ansetzen? &bdquo;Bergauf habe ich noch Potenzial, bergab ist meine St&auml;rke&ldquo;, sagt sie. Trailrunning sei vor allem eine Frage des Kopfes. Den K&ouml;rper ans Limit zu bringen, ohne zu &uuml;bertreiben &ndash; genau das mache den Reiz aus. &bdquo;Ich habe einen harten Sch&auml;del&ldquo;, sagt Langebner lachend. Aufgeben komme f&uuml;r sie kaum infrage: Erst ein Rennen habe sie abbrechen m&uuml;ssen.<BR /><BR />Besonders sch&auml;tzt sie die Gemeinschaft im Trailrunning. Sie konnte schon viele Freunde gewinnen, mit denen sie trainiert und Zeit verbringt. &bdquo;Bei Wettk&auml;mpfen werde ich sogar von einem kleinen Betreuerteam unterst&uuml;tzt, das mich mit dem N&ouml;tigsten versorgt&ldquo;, sagt sie dankbar. Und wenn sie von ihrer Freundin und Trainingspartnerin Tanja Plaikner spricht, kommt sie ins Schw&auml;rmen. &bdquo;Sie ist f&uuml;r mich ein Vorbild&ldquo;, betont Steffi Langebner.<BR /><BR />Ihr gro&szlig;es Ziel in diesem Jahr ist es, beim Wildstrubel-UTMB in der Schweiz (74 Kilometer und 4.600 H&ouml;henmeter) ins Ziel zu kommen. Und langfristig will sie einmal den Lavaredo-Ultratrail &uuml;ber 120 Kilometer  bew&auml;ltigen. Beeindruckend f&auml;llt Steffi Langebners R&uuml;ckblick aus: An 271 Tagen war sie 2024 laufend unterwegs, legte dabei 4.577 Kilometer zur&uuml;ck und sammelte 167.717 H&ouml;henmeter.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 15:57:16 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 15:58:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Steffi Langebner (rechts) und ihre Freundin und Trainingspartnerin Tanja Plaikner haben mit „Pro:Cursu“ sogar einen gemeinsamen Sponsor.</media:title>
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   <title>Dorotheum: Des Kaisers „Påtsch“  und Sisis Fächer unter dem Hammer</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/dorotheum-des-kaisers-patsch-und-sisis-faecher-unter-dem-hammer</link>
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   <description>Einmal jährlich erklingt im Dorotheum Wien die Auktionsglocke für eine ganz besondere Versteigerung, für die  „Kaiserhaus und Historika“. Dann werden Alltagsgegenstände, Erinnerungsstücke  und Gemälde aus dem österreichischen Kaiserhaus sowie anderen europäischen Herrscherhäusern  versteigert.  Heuer ist es am  9. Juni soweit.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ag./s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Unter anderem kommen ein (!) Hausschuh von Franz Joseph I.,  die buchst&auml;blich letzte Weste von Kaiser Maximilian I. von Mexiko und Sisis Reitf&auml;cher unter den Hammer. <BR /><BR />Fans von Kaiser Franz Joseph I. d&uuml;rfen sich auf  pers&ouml;nliche Erinnerungsst&uuml;cke des Monarchen freuen. Angeboten werden unter anderem ein Spazierstock aus Kindertagen, ein Taschentuch, ein Zigarrenspitz und  eine Kinderzeichnung. Ebenfalls dabei:  ein Ziegenleder-Hausschuh, den  der Monarch  &ndash; nat&uuml;rlich als Paar &ndash; um 1914 in privater Umgebung getragen hat. Der bequeme Hausschuhe aus weichem Ziegenleder mit  lila Seidenfutter besitzt eine  gesiegelte Herkunftsbest&auml;tigung des Leibkammerdieners Eugen Ketterl, der  1916 best&auml;tigte, dass  &bdquo;diese Hausschuhe ausschlie&szlig;lich von Weil. Sr. k. u. k. Apostol. Majest&auml;t Franz Josef I. getragen wurden.&ldquo; Der Sch&auml;tzwert des kaiserlichen &bdquo;P&aring;tschn&ldquo; liegt zwischen   2.000 und 4.000 Euro. <h3>
Fans greifen teils tief in die Tasche</h3>Sie staunen &uuml;ber den stattlichen Preis? Habsburg-Verehrer  greifen mitunter  tief in die Tasche, wenn es um Erinnerungsst&uuml;cke  aus dem  Kaiserhaus geht. So wurde  eine Feldmarschall-Uniform von Franz Joseph I. vor einigen Jahren  f&uuml;r stolze 110.500 Euro versteigert. Gegenst&auml;nde wie seine pers&ouml;nliche Melone, sein Zwicker oder sein Schreibzeug wurden in der Vergangenheit teils f&uuml;r Summen zwischen 9.600 und 25.300 Euro ersteigert. Der nun angebote Hausschuh wurde &ndash; vermutlich mit seinem &bdquo;Zwilling&ldquo; &ndash;  f&uuml;r 11.250 Euro ersteigert. <BR /><BR />Der eigentliche Schwerpunkt der Auktion liegt aber auf Kaiserin Elisabeth von &Ouml;sterreich, deren Pers&ouml;nlichkeit und Mythos bis heute faszinieren. Zahlreiche Objekte spiegeln den Sch&ouml;nheitskult wider, den &bdquo;Sisi&ldquo; mit eiserner Disziplin pflegte und der zu einem wesentlichen Teil ihrer Legende wurde. Ihr Haar, ihre strengen Sch&ouml;nheitsrituale und ihre obsessive K&ouml;rperpflege wurden europaweit bewundert und imitiert.<BR /><BR />Ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Objekt ist  ein Toilettk&auml;stchen (Bild unten), das der jungen Kaiserin 1854 anl&auml;sslich ihrer Hochzeit  von der B&uuml;rgerschaft der Stadt Karlsbad gewidmet wurde. Das aufwendig gearbeitete M&ouml;belst&uuml;ck ist reich mit Karlsbader Sprudelstein besetzt &ndash; einer seltenen mineralischen Kalkablagerung aus den ber&uuml;hmten Thermalquellen der b&ouml;hmischen Kurstadt. Das K&auml;stchen wurde bereits 1932 in M&uuml;nchen bei der Versteigerung des Nachlasses der Tochter des Kaiserpaares, <b>Prinzessin Gisela von Bayern</b>, angeboten. <BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317612_image" /></div>
<BR /><BR />Unter den Hammer kommen auch ein pers&ouml;nlicher Reitf&auml;cher Sisis  aus den Jahren um 1870/80, von dem sich ein identisches Exemplar im Wiener M&ouml;belmuseum befindet, sowie ein prachtvoller Spitzenf&auml;cher mit Perlmutt- und Beingestell und graviertem Monogramm &bdquo;E&ldquo; und &ouml;sterreichischer Kaiserkrone. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317615_image" /></div>
<BR /><BR />F&auml;cher geh&ouml;rten zu den unverzichtbaren Begleitern h&ouml;fischer Damen und dienten nicht nur der Etikette. Elisabeth, die stark unter dem &Auml;lterwerden litt, trug vor allem in sp&auml;teren Jahren h&auml;ufig F&auml;cher, um ihr Gesicht zu verdecken. Ein goldenes Armband und eine goldene Brosche, Geschenke Elisabeths an ihre Enkelin <b>Erzherzogin Elisabeth</b> (&bdquo;Erzsi&ldquo; genannt), werden ebenfalls versteigert.<h3>
Brisantes St&uuml;ck</h3>Besondere historische Brisanz besitzt die  Weste <b>Kaiser Maximilians I.</b> von Mexiko. Der Bruder von  Kaiser Franz Joseph trug diese Seidenbrokat-Weste mit floralen Motiven in der Nacht vor seiner Hinrichtung am 19. Juni 1867 in Quer&eacute;taro. Das Kleidungsst&uuml;ck stammt aus der Sammlung Buckley-Smith (USA). <b>Aloise Steiner Buckley</b>, die die Herkunft handschriftlich best&auml;tigte, war die Gemahlin des amerikanischen Anwalts und &Ouml;lunternehmers <b>William F. Buckley Sr.</b> (1881-1958), der w&auml;hrend der Milit&auml;rdiktatur von <b>Victoriano Huerta</b> gro&szlig;en Einfluss in der mexikanischen Politik erlangt hatte.<BR /><BR />Nicht zuletzt sind Objekte mit Bezug zu <b>Prinz Eugen von Savoyen</b> zu haben. Von ihm gelangt zum Beispiel ein seltenes Banketttafeltuch mit acht passenden Servietten zur Versteigerung. Der prachtvolle Leinendamast zeigt eingewebte Darstellungen des Prinzen mit seinem Hund Eugenius sowie der Belagerung von Lille 1708 w&auml;hrend des Spanischen Erbfolgekriegs.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 13:57:40 +0200</pubDate>
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    <media:title>Auch der Hausschuh von Kaiser Franz Josef ist zu haben. © APA/Dorotheum / Dorotheum</media:title>
    <media:credit role="author">Dorotheum</media:credit>
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   <title>Wolkensteinritt: Vier Geschwister haben die Standarte fest im Blick</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/oswald-von-wolkenstein-ritt-vier-geschwister-haben-die-standarte-fest-im-blick</link>
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   <description>Ausnahmezustand unterm Schlern: Ross und Reiter messen sich an diesem Wochenende in puncto Geschicklichkeit und Teamgeist, Tausende Zuschauer lassen sich von der Atmosphäre elektrisieren, ein Festumzug und mittelalterliches Flair runden das Spektakel ab.</description>
   <author>redaktion@stol.it (az)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Unter den Teilnehmern findet sich mit Martin, Marion, Johannes und Patrizia Gasslitter auch ein reines Geschwister-Quartett. Sie zeigen auf, was den Reiz des Ritts ausmacht. <BR /><BR />Anspannung und Vorfreude pr&auml;gen die Tage von Martin Gasslitter (31) vor dem gro&szlig;en Showdown. Er ist der erfahrenste Reiter des Viererteams &bdquo;Kastelruth K&ouml;nigswarte&ldquo;, einer ganz und gar besonderen Formation. Zusammen mit Marion (27) sowie den Zwillingen Johannes und Patrizia (beide 24) bildet der 31-J&auml;hrige ein Quartett aus Geschwistern. <BR />Bereits achtmal haben die Gasslitter-Geschwister zusammen den Oswald-von-Wolkenstein-Ritt bestritten.<BR /><BR />&bdquo;Es ist ein Mannschaftssport, Fluch und Segen liegen knapp beieinander, alle acht K&ouml;pfe m&uuml;ssen in die gleiche Richtung ziehen&ldquo;, benennt Martin einen ma&szlig;geblichen Faktor. Vier R&ouml;sser und vier Reiter ergeben acht K&ouml;pfe, wobei &bdquo;die R&ouml;sser leichter zu steuern sind als die Reiter&ldquo;. <BR />Etwas vom Schwierigsten sei die auf mehreren Ebenen ablaufende Kommunikation, manchmal verstehe man sich wie blind, andere Male dagegen m&uuml;sse man sich recht z&uuml;nftig die Meinung geigen. Unter Geschwistern laufe eben alles nochmals ein wenig anders ab &ndash; vertrauter und eingespielter, zugleich auch intensiver, leidenschaftlicher. <BR /><BR /><b>Nervenaufreibend, emotional und erf&uuml;llend</b><BR /><BR />Die besondere, vertrauensvolle Verbindung zwischen Ross und Reiter bildet die Basis, dazu kommen Geschick, Courage sowie die F&auml;higkeit, sich aufeinander gut abstimmen zu k&ouml;nnen. &bdquo;Beim Slalom in Pr&ouml;sels bin ich der letzte Reiter meines Teams, je nach Situation muss ich entweder auf Sicherheit gehen oder angreifen&ldquo;, erkl&auml;rt Martin, der heuer bereits zum 15. Mal am Ritt teilnimmt. <BR /><BR />Bei jeder der vier Teilpr&uuml;fungen m&uuml;sse der Fokus neu gesch&auml;rft, das Nervenkost&uuml;m neu aufgebaut werden. Und ohne das notwendige Gl&uuml;ck braucht man sich erst gar keine Illusionen auf eine vordere Platzierung machen. Nervenaufreibend sei das alles, gibt Martin Gasslitter zu bedenken, anstrengend und emotional. &bdquo;Wenn am Ende alles gelaufen und einigerma&szlig;en gut funktioniert hat, dann f&auml;llt die Anspannung ab und man ist innerlich erf&uuml;llt&ldquo;, f&uuml;gt er hinzu. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319004_image" /></div>
<BR /><BR />Der Ritt geht einem nahe, da seine Bedeutung weit &uuml;ber den reinen Wettkampfgedanken hinausgeht. Wohl kaum sonstwo in S&uuml;dtirol haben Pferde einen &auml;hnlich hohen Stellenwert wie auf dem Schlernplateau, mit ihnen stehen und fallen Ansehen und Anerkennung. Wer am Ritt vor den imposanten Zuschauerkulissen brillieren konnte, wer hinter den Erwartungen zur&uuml;ckgeblieben ist und welche Missgeschicke sich zugetragen haben &ndash; unterm Schlern sind das willkommene Gespr&auml;chsthemen noch f&uuml;r Wochen und Monate. <BR /><BR />Nicht untersch&auml;tzt werden sollte auch die Historie, sei es die pers&ouml;nliche wie auch jene der Veranstaltung. &bdquo;Mein Vater Georg hat nur eine einzige Ausgabe vers&auml;umt, auch zwei von meinen Onkeln haben nur zweimal gefehlt&ldquo;, z&auml;hlt Martin auf. In der Tat geh&ouml;rt die Gasslitter-Dynastie vom Oberlanzinhof in Telfen zum festen Inventar des Ritts. Mehr noch, seit den Anf&auml;ngen der Veranstaltung geh&ouml;rt sie zu den treibenden Kr&auml;ften. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319007_image" /></div>
<BR /><BR />Begonnen hatte es einst mit den f&uuml;nf Br&uuml;dern Konrad, Georg, Toni, Reinhold und Andreas. Bei der allerersten Ausgabe im Jahr 1983 belegte das damalige Gasslitter-Gespann den vorletzten Platz, in ihrer jugendlichen Unbeschwertheit hatten sich die Br&uuml;der keine Gedanken &uuml;ber die Bewerbe gemacht. Allerdings war damit der Ehrgeiz geweckt. Im Jahr darauf holten sie sich den Sieg, in den Folgejahren war mit ihnen stets zu rechnen. <BR /><BR /><b>Familientradition und Rittgeschichte</b><BR /><BR />Somit hat Georg mittlerweile 42 Teilnahmen zu Buche stehen, w&auml;hrend Reinhold, Konrad und Andreas sich an der Marke von 40 Teilnahmen bewegen. Damit nicht genug, denn auch ihre Schwestern Isolde und Irmgard beteiligten sich in fr&uuml;heren Jahren am Ritt. Die Kinder bekamen die Pferdeleidenschaft in die Wiege gelegt, nach und nach traten sie in die Fu&szlig;stapfen ihrer Eltern. Doch noch will keiner von ihnen die Reiterstiefel an den Nagel h&auml;ngen &ndash; dazu ist die Verbundenheit mit der Gro&szlig;familie und mit der Gro&szlig;veranstaltung viel zu gro&szlig;. <BR /><BR />Wie schon in den Jahren zuvor, wird auch die diesj&auml;hrige 43. Ausgabe Tausende Zuschauer zu den Bewerben und Festlichkeiten locken. Das OK-Team rund um den Pr&auml;sidenten Klaus Marmsoler sowie die Beteiligten verweisen stets gerne auf das bew&auml;hrte Zusammenspiel zwischen Beh&ouml;rden, Beteiligten und wohl mehr als  500 freiwillige Helfer. Was sich zu einem der gr&ouml;&szlig;ten historischen Reitspektakel in ganz Europa gemausert hat, geht auf eine Idee des V&ouml;lser Unikums Hanspeter Demetz zur&uuml;ck. <BR /><BR /><b>Die Idee eines V&ouml;lser Unikums</b><BR /><BR />Wie aus den Ritt-Annalen hervorgeht, wollte er die mittelalterliche Geschichte des Schlerngebietes mit der Figur des ziemlich in Vergessenheit geratenen Minnes&auml;ngers Oswald von Wolkenstein wiederbeleben, dazu die Ansitze und historischen St&auml;tten aufwerten. Mit Verena Pramstrahler, der Wirtshaus-Tochter des V&ouml;lser Turmwirts, und dem Freizeitreiter Heinz &bdquo;Bummi&ldquo; Tschugguel hatte er in den fr&uuml;hen 1980er-Jahren die richtigen Mitstreiter f&uuml;r die Umsetzung seines Vorhabens gefunden. <BR /><BR />Die Anf&auml;nge waren abenteuerlich, der Ablauf musste erst langsam perfektioniert werden, manche Bewerbe wie etwa das Armbrustschie&szlig;en oder das Schinderstechen erwiesen sich als zu gef&auml;hrlich und wurden durch andere Disziplinen ersetzt. Doch die Idee des historischen Reitspektakels entpuppte sich als Volltreffer &ndash; das Konzept erwies sich als schl&uuml;ssig, die Voraussetzungen am Schlerngebiet mit den malerischen Schaupl&auml;tzen und den vielen Pferdehaltern sind optimal. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319010_image" /></div>
<BR />&bdquo;An diesen drei Tagen steht bei uns alles Kopf, so gut wie jeder hier fiebert mit&ldquo;, sagt Martin Gasslitter, der seinen ersten Ritt als kleines Baby in einem Tragetuch miterlebte. Wenn er auf vergangene Teilnahmen zur&uuml;ckblickt, wei&szlig; er von Erfolgen und Missgeschicken gleicherma&szlig;en zu berichten. Man d&uuml;rfe sich seiner Sache nie sicher sein, alles M&ouml;gliche k&ouml;nne passieren. <BR /><BR />Doch wenn er nun mit seinen Geschwistern &ndash; so wie all die anderen Viererteams &ndash; am Sonntagmorgen von der Trostburg nach Kastelruth zum Kalvarienberg reitet und sich in Erwartung der Ereignisse die Spannung aufbaut, dann gilt der Fokus einzig dem Augenblick. Und sollte diesmal alles zusammenspielen, dann winkt am Ende die begehrte Standarte f&uuml;r &bdquo;Kastelruth K&ouml;nigswarte&ldquo;.<BR /><BR /><b>Info:</b><BR />Die Bewerbe am Sonntag umfassen vier verschiedene Teilpr&uuml;fungen. Los geht es um 9.30 Uhr mit dem Ringstechen am Kofel in Kastelruth, es folgt der Bewerb mit Labyrinth am Matzlb&ouml;dele in Seis (11 Uhr), danach wird der V&ouml;lser Weiher zum Schauplatz des Hindernisgalopps (12.40 Uhr). Mit dem Tor-Ritt bei Schloss Pr&ouml;sels (14.20 Uhr) werden die Spiele abgeschlossen. Anschlie&szlig;end folgt die Siegerehrung.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 13:10:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 14:31:27 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Hoch zu Ross genießen die vier Gasslitter-Geschwister (v.l.) Martin, Marion, Johannes und Patrizia eine Ehrenrunde. Zusammen bilden sie das Quartett „Kastelruth Königswarte“. Heuer bestreiten sie in dieser Formation zum neunten Mal den Ritt.</media:title>
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  </item>
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   <title>Schauspielerin Katja Lechthaler: „Freizeit ist Zeit ohne Termine“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/schauspielerin-katja-lechthaler-freizeit-ist-zeit-ohne-termine</link>
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   <description>Die beruflichen Verpflichtungen sind organisiert und terminlich durchgetaktet, das brauche sie in ihrer freien Zeit nicht, sagt die Schauspielerin Katja Lechthaler. Die Wahlsüdtirolerin pendelt oft zwischen Bozen und München, nicht nur, weil sie dort viel arbeitet, sondern sie besucht Freunde, Schwester Claudia und Eltern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Als Selbstst&auml;ndige wird so manches Wochenende durchgearbeitet, &bdquo;aber umgekehrt haben wir den Luxus, dass wir uns auch einfach mal frei nehmen k&ouml;nnen, wenn alle anderen arbeiten, einfach weil die Sonne scheint &ndash; ins Ahoi an der Talfer-Wassermauer essen gehen und eine Runde Minigolf spielen, am Vormittag einen Sprung an den Montiggler See oder mit dem Rad los und einfach ein bisschen treiben lassen.&ldquo;<BR /><BR /><b>Von Stephan Niederegger</b><BR /><BR />Mitte April hat die 55-J&auml;hrige die Einf&uuml;hrungsveranstaltung zum heurigen Filmfestival Bozen moderiert, spielte eine verbrecherische Arch&auml;ologin im neuen Kinofilm &bdquo;Die drei ??? &ndash; Toteninsel&ldquo; und eine verd&auml;chtige Apothekerin in der Folge &bdquo;Laib und Leben&ldquo; der neuen Staffel der Krimiserie &bdquo;Kommissar Rex&ldquo;.<BR /><BR /> Im Februar drehte sie eine Tatort-Folge (Arbeitstitel: &bdquo;Der sichere Tod&ldquo;) mit dem neuen bayerischen Ermittlerduo Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) und Nikola Buvak (Carlo Ljubek). Dies war eine besonders spannende Geschichte, da die Dreharbeiten w&auml;hrend der echten M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz im Februar im Bayerischen Hof in M&uuml;nchen stattgefunden haben. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317915_image" /></div>
<BR />Wenn Katja Lechthaler nicht an einem Filmset ist, dann unterrichtet sie mit ihrem Mann Carlo Magaletti an der gemeinsam gegr&uuml;ndeten &bdquo;SchauspielAkademie&ldquo; in Bozen. Dort k&ouml;nnen Jugendliche und Erwachsene lernen, wie man vor der Filmkamera schauspielert. Nachdem S&uuml;dtirol ein beliebter Drehort f&uuml;r viele Film- und Fernsehproduktionen ist, sei die Nachfrage entsprechend gro&szlig;, wei&szlig; die 55-J&auml;hrige und erz&auml;hlt von einer neuen Folge des &bdquo;Bozen-Krimis&ldquo;, in der drei ihrer Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler mitspielen.<BR /><BR />Aber auch als Kommunikationstrainerin &ndash; ihrem dritten beruflichen Standbein &ndash; ist sie viel unterwegs. Mit der von ihr und ihrem Mann entwickelten Methode &bdquo;myCharisma&ldquo; bringt sie unter anderem F&uuml;hrungskr&auml;ften, Teams und Lehrern bei, wie sie glaubw&uuml;rdig und authentisch auftreten und wirkungsvoll kommunizieren. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317918_image" /></div>
<BR />Wenn sie f&uuml;r mehrere Tage zu Seminaren unterwegs ist, plant sie immer einen freien Tag dazwischen ein. Das sei f&uuml;r sie &bdquo;die ganz gro&szlig;e Qualit&auml;t&ldquo;, wenn sie alleine ist und nur ihrem eigenen Rhythmus folgt. Sie l&auml;sst sich durch die Stadt treiben, schlendert ziellos durch die Gassen, findet etwas S&uuml;&szlig;es im B&auml;ckerladen an der Ecke oder ein Fitnessstudio zum Schwitzen, wie letztens in der Gro&szlig;stadt Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt oder in der Lutherstadt Wittenberg an der Elbe.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74965803_listbox" /><BR /><BR />Vor rund 13 Jahren ist Katja Lechthaler mit Carlo nach Bozen gezogen, in das Haus ihrer Tante, wo sie mit ihren Geschwistern als Kind oft zu Besuch war. Ihre Eltern Marianne und Klaus sind in den 1960er-Jahren aus Arbeitsgr&uuml;nden nach M&uuml;nchen ausgewandert, der enge Kontakt zu der gro&szlig;en S&uuml;dtiroler Verwandtschaft ist aber geblieben. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317921_image" /></div>
<BR />Heute pendelt die Wahls&uuml;dtirolerin oft zwischen Bozen und M&uuml;nchen, nicht nur, weil sie dort viel arbeitet, sondern sie besucht Freunde, Schwester Claudia und Eltern. Sie liebt es, mit ihrer Mama gemeinsam ein Buch zu lesen, denn &bdquo;der Austausch mit ihr ist ganz toll.&ldquo; Gegenseitig lesen die Frauen sich Abschnitte vor und besprechen anschlie&szlig;end das Geh&ouml;rte und Gelesene. Zurzeit liegt die &bdquo;Gewaltfreie Kommunikation&ldquo; von Marshall B. Rosenberg auf dem gemeinsamen B&uuml;cherschrank.<BR /><BR />Mehrmals im Jahr ist die zw&ouml;lfj&auml;hrige Nichte Laura aus M&uuml;nchen zu Besuch. Das sind dann arbeitsfreie Tage, die nur Laura geh&ouml;ren, freut sich Tante Katja. Beim &bdquo;Pantoffelkino&ldquo; mit Carlo und Laura werden die Filme entsprechend analysiert und die Schauspieler, der Regisseur, die Kost&uuml;me, die Kameraf&uuml;hrung und die Botschaft des Films ergiebig diskutiert. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317924_image" /></div>
<BR />Oder die Drei spielen eine Partie Schach &ndash; ein Spiel, das sie erst vor Kurzem f&uuml;r sich entdeckt hat. Mann und Nichte spielen es schon l&auml;nger, aber sie wollte mit einsteigen. Immer wieder probiert die umtriebige Schauspielerin, Theaterp&auml;dagogin und Kommunikationstrainerin etwas Neues aus, einfach um sich selber besser kennenzulernen und eigene Grenzen auszuloten &ndash; und vielleicht manchmal auch zu &uuml;berschreiten.<BR /><BR /> So war es auch beim Tennis, das sie in ihrer Jugend als passionierte Handballerin nat&uuml;rlich keinesfalls spielen &bdquo;durfte&ldquo; &ndash; &bdquo;aber mit 47 habe ich es dann einfach mal probiert und f&uuml;r ein paar Jahre sogar Unterricht genommen.&ldquo;<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317927_image" /></div>
<BR />Das cineastische Ehepaar hat ein gro&szlig;es Reiseziel. Irgendwann wollen sie Japan bereisen, auf den Spuren des Regisseurs und Filmproduzenten Hayao Miyazaki: &bdquo;Seine Zeichentrickfilme sind so sch&ouml;n, man f&uuml;hlt sich zur&uuml;ckversetzt in die Kindheit&ldquo;, schw&auml;rmt Katja Lechthaler mit leuchtenden Augen, lehnt sich in ihren Sessel zur&uuml;ck und erz&auml;hlt von verschiedenen M&auml;dchen- und Frauencharakteren, mit denen Miyazaki tiefgr&uuml;ndige Themen und Motive verarbeitet. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317930_image" /></div>
<BR /><embed id="dtext86-74965616_listbox" />]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 11:52:36 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 11:53:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Seit 13 Jahren lebt die Münchner Schauspielerin Katja Lechthaler mit ihrem Mann in Bozen.</media:title>
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   <title>Im Namen des Vaters</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/im-namen-des-vaters</link>
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   <description>Wenn man ihr an einem sonnigen Nachmittag im Mai im Garten des Grieserhofs in Bozen gegenübersitzt, ist die Ähnlichkeit zu ihrem Vater unverkennbar – die leicht abfallenden Augenwinkel, das spitze Gesicht und ein beinahe spitzbübisches Lächeln. Dasselbe, das Franz Thaler auf dem Einband seines Buches „Unvergessen“ zeigt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Zeit seines Lebens war mein Vater ein geselliger, aufgeschlossener Mensch, der Ziehharmonika spielte, gerne mit Leuten beisammensa&szlig; und Neuigkeiten immer offen gegen&uuml;berstand.&ldquo; Brigitte Thaler Rass, Jahrgang 1957, ist die &auml;lteste der vier T&ouml;chter von  Franz Thaler. <BR /><BR />Weil er vor dem Befehl zum Einr&uuml;cken in die Hitlerarmee floh, wurde der Sarner Federkiesticker  zuerst verraten, dann gefangengenommen und schlie&szlig;lich zu zehn Jahren Konzentrationslager verurteilt. Franz Thaler hat Dachau &uuml;berlebt und 40 Jahre nach der Befreiung seine schreckliche Erfahrung in einem Buch niedergeschrieben. <BR /><BR />Das Portr&auml;t von Brigitte Thaler Rass und ihre Erinnerungen an den Vater Franz lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der &bdquo;S&uuml;dtiroler Frau&ldquo;.<BR /><BR /><i>Weitere Themen im Heft: Ein Interview mit Franz von Walther, der 1946 und 1857 beide Kundgebungen auf Schloss Sigmundskron erlebt hat. Pro &amp; Contra zum geplanten Bildungssammelgesetz. In ihrer Rubrik &bdquo;Gr&uuml;n &amp; Kraft&ldquo; schreibt Hildegard Kreiter &uuml;ber die Kraft des Haselstrauchs. Anna Scarafoni (Fratelli d&rsquo;Italia) beantwortet den Fragebogen der &bdquo;S&uuml;dtiroler Frau&ldquo;.</i>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 06:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 06:50:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Als Zweitzeugin will Brigitte Thaler Rass die Erinnerung an ihren Vater, den Dachau-Überlebenden Franz Thaler, wach halten.</media:title>
   </media:content>
  </item>
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   <title>Priester, Orgelvirtuose, Busfahrer und Biker: Das ist Pfarrer Mario Pinggera</title>
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   <description>Im Herzen ist er Vinschger, aber beruflich hat es Mario Pinggera in die Schweiz verschlagen: Er ist Pfarrer im Kanton Zürich und als Prediger im Fernsehen bekannt. Damit nicht genug: Pinggera ist preisgekrönter Organist, er steuert Busse, Lkw und sein Motorrad. Im „Sonn(der)tag“ erzählt der Geistliche, wie ein schwerer Unfall seine Berufung weckte und warum in Sulden die Entscheidung fiel, sich nicht in Südtirol zum Priester weihen zu lassen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ler)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Mario Pinggera ist immer f&uuml;r eine &Uuml;berraschung gut. Zum Podcast kam er mit seiner BMW-Maschine und im Biker-Outfit. Gleich darauf l&auml;sst er im Studio unter anderem mit ungew&ouml;hnlichen &Uuml;berlegungen zur Zukunft der Kirche aufhorchen. <BR /><BR />Hier geht es zum Podcast mit einem ganz besonderen Priester:<BR /><BR />
<div class="embed-box"><iframe src="https://player.pdcstrcdn.de/?p=a07d8b2d-498e-4d45-9685-c63dc3f6aa0a&e=0e97186e-f30c-4d43-abf1-9d2e1b588947&v=1779957854632" width="100%" height="310px" style="border:0;overflow:hidden"></iframe></div>
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   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 06:00:47 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 06:01:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Er lässt sich von Kirchenbänken nicht einengen: Mario Pinggera, im Herzen ein Vinschger, ist Pfarrer im Schweizer Kanton Zürich. © privat</media:title>
    <media:credit role="author">privat</media:credit>
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   <title>Zwischen Zucht und Weltkrieg: Die Geschichte der Lipizzaner</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/zwischen-zucht-und-weltkrieg-die-geschichte-der-lipizzaner</link>
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   <description>Die Geschichte der Lipizzaner liest sich wie ein historischer Thriller: Sie überlebten den Untergang von Imperien, kriegerische Evakuierungen und das Chaos nach  1945.  Hier die spannende Saga  der  Pferde, die weit mehr als nur die  „Ballerinas“ der Spanischen Hofreitschule in Wien sind.</description>
   <author>redaktion@stol.it (sh)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Alles begann am 19. Mai 1580 in der  Ein&ouml;de des Karsts. An diesem Tag erwarb Erzherzog Karl II. von Inner&ouml;sterreich  vom Bischof von Triest das Dorf Lipica  samt dazugeh&ouml;rigem Land im heutigen Slowenien. Der Habsburger Hof in Wien ben&ouml;tigte f&uuml;r Repr&auml;sentation, Parade und die damals aufbl&uuml;hende Kunst der klassischen Reitkunst ein ganz bestimmtes Pferd: elegant, athletisch, charakterstark und unersch&uuml;tterlich im Gem&uuml;t.<BR /><BR />Die Wahl des Ortes war kein Zufall. Die karge, steinige Landschaft des Karsts  an der slowenisch-italienischen Grenze verlangte den Tieren alles ab:  Scharfkantige Felsen formten harte, splitterfreie Hufe; die weiten Strecken auf der Suche nach Kr&auml;utern und kalkhaltigem Wasser st&auml;hlten Sehnen, Muskeln und Lungen. Es entstand ein extrem sp&auml;treifes, aber langlebiges, robustes und hochintelligentes Pferd: der Lipizzaner.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318029_image" /></div>
<BR /><BR />Die genetische Basis bildeten die einheimischen, ausdauernden Karstpferde. Um ihnen barocken Prunk und Elastizit&auml;t zu verleihen, importierten die Habsburger &uuml;ber Jahrhunderte die wertvollsten Rassen der damaligen Welt. Allen voran spanische Pferde, die als K&ouml;nige der  Reitkunst galten. Es folgten schwere neapolitanische Prunkpferde sowie  temperamentvolle arabische Vollbl&uuml;ter.<h3>
Acht klassische Hengstlinien</h3>Aus diesem Schmelztiegel kristallisierten sich im 18. und 19. Jahrhundert jene acht klassischen Hengstlinien heraus, auf die sich heute jeder reinrassige Lipizzaner weltweit l&uuml;ckenlos zur&uuml;ckf&uuml;hren lassen muss. Da ist die d&auml;nische Linie Pluto, die barocken Prunk einbrachte, und die neapolitanische Linie Conversano, die das italienische Erbe bewahrte.<BR /><BR /> Die Linie Maestoso brachte Masse und Kraft, w&auml;hrend die Linie Favory f&uuml;r die typische Rammsnase (eine nach au&szlig;en gew&ouml;lbte Form des Nasenr&uuml;ckens) bekannt wurde. Dynamik kam &uuml;ber Neapolitano in die Zucht, w&auml;hrend der Araberhengst Siglavy Edelmut und Trockenheit beisteuerte. Vervollst&auml;ndigt wird das Fundament der heutigen Lipizzaner durch die wendige ungarische Linie Incitato und die ausdauernde kroatische Linie Tulipan.<BR /><BR />Obwohl Lipizzaner heute im kollektiven Ged&auml;chtnis als schneewei&szlig;e Pferde verankert sind, war das nicht immer so. Bis ins 18. Jahrhundert hinein sch&auml;tzte der Wiener Hof die Farbenvielfalt: Schecken, Rappen, Braune, Falben und F&uuml;chse zogen die kaiserlichen Karossen. Erst ein gezielter Modewechsel hin zum Schimmel &ndash; als Symbol f&uuml;r Reinheit und g&ouml;ttliches K&ouml;nigtum &ndash; dr&auml;ngte die anderen Farben zur&uuml;ck. <BR /><BR />Die wei&szlig;e Farbe ist zudem das Ergebnis eines faszinierenden Reifeprozesses. Lipizzaner werden tiefschwarz, braun oder mausgrau geboren. Erst im Alter zwischen sechs und zehn Jahren verlieren sie durch einen genetischen Prozess, die Ausschimmelung, Pigment f&uuml;r Pigment, bis sie ihr strahlendes Wei&szlig; erreichen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318032_image" /></div>
<BR />Diese physische Reife harmoniert perfekt mit ihrer geistigen Entwicklung. Erst im Alter von vier Jahren beginnt die Ausbildung an der Spanischen Hofreitschule in Wien. Die Hengste lernen &uuml;ber Jahre die Bewegungsabl&auml;ufe der &bdquo;Hohen Schule&ldquo; &ndash; von der Piaffe auf der Stelle &uuml;ber die Passage bis hin zu den spektakul&auml;ren Schulen &uuml;ber der Erde: Levade, Courbette und Capriole. <BR /><BR />Die geografische Lage von Lipica an der gr&uuml;nen Grenze zur italienischen Region Friaul-Julisch Venetien, nur wenige Kilometer von Triest entfernt,   machte das Gest&uuml;t im Laufe der Jahrhunderte zur Zielscheibe kriegerischer Wirren. Mehrfach mussten die Pferde evakuiert werden. 1796 floh die gesamte Herde vor den Truppen Napoleons quer &uuml;ber den Balkan nach Ungarn. Kaum zur&uuml;ckgekehrt, erzwangen die Franzosen 1805 und 1809 erneute, monatelange Evakuierungsm&auml;rsche. Hunderte Tiere starben an Ersch&ouml;pfung. <BR /><BR />1915, im Ersten Weltkrieg, besiegelte der Kriegseintritt Italiens das endg&uuml;ltige Ende des kaiserlichen Stammgest&uuml;ts Lipica. Die Herde wurde zerrissen: Ein Teil kam nach Laxenburg bei Wien, der andere ins steirische Kladrub.<h3>
Das &bdquo;Wunder&ldquo; von Hostau</h3>Die dramatischste Stunde der Lipizzaner schlug allerdings im Fr&uuml;hjahr 1945. Die Nationalsozialisten hatten die Best&auml;nde aus ganz Europa im b&ouml;hmischen Hostau (heute Tschechien) zusammengezogen. Als das Ende des Dritten Reiches nahte, drohte die Katastrophe: Die sowjetische Rote Armee r&uuml;ckte unaufhaltsam n&auml;her. Ausgehungerte Truppen und die Zivilbev&ouml;lkerung h&auml;tten die unsch&auml;tzbar wertvollen Zuchttiere im Chaos der Nachkriegstage als Fleischlieferanten geschlachtet.<BR /><BR />Die Rettung der Pferde glich einem  filmreifen Husarenst&uuml;ck und wurde  als &bdquo;Operation Cowboy&ldquo; bekannt. Der deutsche Gest&uuml;tsleiter in Hostau,  Oberstleutnant Hubert Rudofsky, und der deutsche Tierarzt Wolfgang Kroll setzten dabei ihr Leben aufs Spiel. <BR /><BR />Um die Pferde zu retten,  nahmen sie heimlich Kontakt zu den vorr&uuml;ckenden Amerikanern auf. Sie trafen auf den US-Oberst Charles H. Reed, einen passionierten Pferdeliebhaber. Reed &uuml;berzeugte den legend&auml;ren US-General George S. Patton &ndash; selbst ein ehemaliger olympischer Reiter &ndash;, eine geheime Rettungsaktion hinter den feindlichen Linien zu autorisieren.<h3>
Amerikaner retten die edlen Pferde</h3>Am 28. April 1945 stie&szlig; eine hochmotorisierte amerikanische Einheit nach Hostau vor. Innerhalb weniger Stunden riegelten sie das Gebiet ab. In den Folgetagen wurden Hunderte Lipizzaner &ndash; darunter hochtr&auml;chtige Stuten und die wertvollsten Stammhengste &ndash; teils auf Lkw verladen, teils in n&auml;chtlichen M&auml;rschen getrieben und sicher hinter die amerikanischen Linien nach Bayern eskortiert. Patton rettete damit eine Pferderasse und ein jahrhundertealtes Weltkulturerbe vor der endg&uuml;ltigen Ausl&ouml;schung. <BR /><BR />Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs ordnete sich die Lipizzaner-Welt neu. &Ouml;sterreich erhielt von den Amerikanern den L&ouml;wenanteil der Herde zur&uuml;ck. Insgesamt 215 Pferde kehrten zur&uuml;ck, um das &ouml;sterreichische Bundesgest&uuml;t Piber wiederzubeleben und die Spanische Hofreitschule abzusichern. Zudem erhielt &Ouml;sterreich die kaiserlichen Zweitschriften der Zuchtb&uuml;cher. In Piber wachsen bis heute die Hengste auf, bevor die besten von ihnen nach Wien an die Spanische Hofreitschule berufen werden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318035_image" /></div>
<BR /><BR />Da zwischen den beiden Weltkriegen das Stammgest&uuml;t Lipica zu Italien geh&ouml;rt hatte, &uuml;bergab die US-Armee die originale, historische Stammb&uuml;cher sowie 80 Lipizzaner direkt an die Italiener, die damit eine eigene Zucht in Monterotondo bei Rom aufbauten. <BR /><BR />Heute sichert das staatliche Forschungsinstitut CREA im benachbarten Montelibretti das &Uuml;berleben dieser majest&auml;tischen Tiere. Das Besondere: Die Pferde leben in genetischer Isolation. So bleiben die  klassischen Hengstlinien und Stutenfamilien v&ouml;llig unverf&auml;lscht und rein erhalten.<BR /><BR />Das eigentliche Heimatgest&uuml;t Lipica fiel nach dem Weltkrieg an das sozialistische Jugoslawien und stand ohne Pferde und ohne Zuchtb&uuml;cher da. Nach extrem z&auml;hen Verhandlungen gaben die Alliierten den Slowenen lediglich elf Pferde zur&uuml;ck: einen einzigen Hengst, drei Zuchtstuten und sieben Jungpferde. <BR /><BR />Der folgende Wiederaufbau war  ein biologischer Kraftakt. Um Inzucht zu verhindern, holte Lipica Zuchttiere aus anderen jugoslawischen Gest&uuml;ten wie Dakovo (heute Kroatien) und Vucijak (heute Bosnien). Schritt f&uuml;r Schritt wurden die klassischen Blutlinien rekonstruiert.<BR /><BR /> Gleichzeitig setzte das Gest&uuml;t auf strenge Leistungspr&uuml;fungen im Fahr- und Dressursport, um die Qualit&auml;t der Rasse zu sichern. Ab den 1960er-Jahren f&ouml;rderte Staatschef Tito den Tourismus vor Ort. Lipica &ouml;ffnete sich f&uuml;r internationale G&auml;ste, baute Hotels und eine eigene Reitschule auf. Nunmehr bewohnen  &uuml;ber 350 Lipizzaner durch die Karstlandschaft. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318038_image" /></div>
<BR /><BR />In den sp&auml;ten 1990er-Jahren &ndash; nach der Unabh&auml;ngigkeit Sloweniens &ndash; preschte Slowenien  vor und lie&szlig; den Namen &bdquo;Lipizzaner&ldquo; bei der Welthandelsorganisation (WTO) als gesch&uuml;tzte Ursprungsbezeichnung eintragen. In Wien schrillten die Alarmsirenen: &Ouml;sterreich sah die Existenz seiner traditionsreichen Hofreitschule bedroht. Es folgten Jahre des z&auml;hen juristischen Tauziehens.<h3>
Wien und Lipica reichen sich die H&auml;nde</h3>Erst 2019 reichten sich Wien und Lipica die H&auml;nde. Das Happy End folgte im Dezember 2022: Die UNESCO nahm die &bdquo;Tradition der Lipizzanerzucht&ldquo; offiziell in die Repr&auml;sentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf. Eingereicht wurde der Antrag als multinationales Projekt von acht L&auml;ndern &ndash;  Slowenien und &Ouml;sterreich,  Bosnien-Herzegowina, Italien, Kroatien, die Slowakei, Rum&auml;nien und Ungarn.<h3>
Erster Tag der Lipizzaner in Slowenien</h3>Heuer hat Slowenien erstmals der &bdquo;Tag des Lipizzaners&ldquo; gefeiert.  Mit dem Ehrentag soll an die Gr&uuml;ndung des Gest&uuml;ts von Lipica (Lipizza) am 19. Mai 1580 erinnert werden.  F&uuml;r Slowenien seien die Lipizzaner &bdquo;viel mehr als nur eine Pferderasse&ldquo;, betonte die slowenische Landwirtschaftsministerin Mateja Calu&scaron;ic. &bdquo;Sie sind ein Symbol des Nationalstolzes, der kulturellen Identit&auml;t und des Kulturerbes, zutiefst verwurzelt im slowenischen historischen Bewusstsein und der kollektiven Erinnerung.&ldquo; Eine Darstellung von jungen Lipizzanern findet sich auch auf der slowenischen 20-Eurocent-M&uuml;nze.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sun, 31 May 2026 05:53:21 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 31 May 2026 05:54:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Gestüt Lipica in Slowenien ist das älteste Lipizzanergestüt der Welt und gilt als die historische Wiege dieser berühmten Pferderasse. © AFP / JURE MAKOVEC</media:title>
    <media:credit role="author">JURE MAKOVEC</media:credit>
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   <title>Ubald Prucker – quirlig und nimmermüde</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/ubald-prucker-quirlig-und-nimmermuede</link>
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   <description>Man kann Ubald Prucker getrost als Gründervater des Biathlons in Italien – und in Südtirol! – bezeichnen. Am Donnerstag feierte der  Ulricher  seinen 80. Geburtstag. Acht Jahrzehnte, während der  er stets aktiv war, hundertprozentig auf das fokussiert, was er gerade tat. Ruhestand kennt – oder besser: kann – er nicht.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Selbst beim Erz&auml;hlen &uuml;ber sein Leben ist der Prucker  stets in Bewegung,   redet  und gestikuliert leidenschaftlich. Das war schon als  Bub so. Er  hatte fu&szlig;ballerisches Talent und schaffte es  bis nach Turin, wo er Innenverteidiger war in einer der Nachwuchsmannschaften von Juventus.<BR /><BR />&bdquo;Mein erster Italienisch-Aufsatz   wurde mit einer glatten Null bewertet&ldquo;, schmunzelt er  heute noch. Aber Ubald  hielt durch, biss sich durch und kehrte   nach drei Jahren in seine ladinische Heimat zur&uuml;ck, wo er zun&auml;chst als Skil&auml;ufer agierte. <BR /><BR />Ein heftiger Zusammenprall auf Ronc bescherte  ihm  vier Monate Gips &ndash; im Fu&szlig; versp&uuml;rt er heute  noch Schmerzen &ndash;  und f&uuml;r seine Eltern war  das Kapitel Sport damit abgeschrieben, denn auch seine  Schwester Ulrike hatte sich  bei einem Unfall am Aprica-Pass schwer verletzt.<BR /><BR />Da trat Onkel Alfred Prucker, auf den Plan &ndash;  selbst  Sportler und Olympionike. Er &uuml;berzeugte seinen Neffen, zum  Nordischen Skisport zu wechseln. So begann Ubald  &ndash;  zusammen mit seinem  j&uuml;ngeren Bruder Tillmann &ndash;  sich mit Langlauf und Skisprung abzugeben. Auch Jahrgangskollege Ulrich Kostner war mit von der Partie. Nach dem dritten Platz in der Staffel  bei den Staatsmeisterschaften in Ploden/Sappada war der Weg vorgezeichnet. <BR /><BR />Ubald kam zu den Carabinieri,  und ergatterte bei insgesamt 850 Bewerbern  einen Platz in der  h&ouml;heren Sportschule in Rom. Dort zeigte er sich &uuml;beraus aktiv, interessiert, kontaktierte Trainer aus Norwegen und lieferte als Abschlussarbeit sogar einen kleinen Film ab, der auch beim Olympiasieger von 1968, dem legend&auml;ren Franco Nones, Beachtung fand.<BR /><BR />1971 kontaktierte ihn Battista Mismetti, der den damals als Milit&auml;rdisziplin eingestuften Biathlonsport weiter entwickeln wollte. Eine Zeit arbeitete Prucker in einer Gruppe dann auch f&uuml;r den Nordischen   Skisport.  &bdquo;Aber das funktionierte nicht recht gut, weil  unterschiedliche Auffassungen vorherrschten und alle immer  Recht haben w<BR />ollten&ldquo;, erz&auml;hlt Ubald Prucker.<BR /><BR />1974 trennte man also Biathlon vom &uuml;brigen Nordischen Skisport, und zu der Zeit lernte Ubald Prucker   Paul Zingerle kennen. Dieser hatte die damals verr&uuml;ckt scheinende Idee, Biathlon nach Antholz zu holen. &bdquo;Wir haben zuerst   auf dem zugefrorenen Antholzer See geschossen,  erst sp&auml;ter  fanden wir einen neuen Standort f&uuml;r den Schie&szlig;stand. Entscheidend war, dass  Biathlon  von Gro&szlig;- auf Kleinkaliber umstellte,  obschon die Sowjetunion und Gro&szlig;britannien &ndash; zwei Milit&auml;rm&auml;chte &ndash; total dagegen waren. Von da an ging es aufw&auml;rts&ldquo;, blickt Ubald Prucker auf gut 50 Jahre Erfahrung zur&uuml;ck.<BR /><BR />Vom Schmied in M&uuml;hlbach lie&szlig; man sich Zielscheiben-Anlagen anfertigen, rasant  wuchs die junge Sportart in Antholz und in Ridnaun, und sp&auml;testens als 1988 erste Olympiamedaillen nach S&uuml;dtirol  kamen, war der Durchbruch geschafft.<BR /><BR />&Uuml;ber die vielen Jahre als Sportchef des italienischen Teams  erz&auml;hlt der heute 80j&auml;hrige  nicht viel, aber es waren Zeiten mit Erfolgen, mit WM-Titeln und zahlreichen Medaillen, die Ubald Prucker stets als mitfiebernder Betreuer  am Streckenrand erleben und auch genie&szlig;en konnte. Es war die Zeit der &bdquo;Antholzer Buam&ldquo;, die Zeit des Aufbaus eines Frauenteams (mit Nathalie Santer, Sigrid Pallhuber und Monika Schwingshackl), die 1996 &ndash; zumindest im italienischen  Verband &ndash; ein abruptes Ende nahm.<BR /><BR />Fortan wurde Ubald Prucker von der Internationalen Biathlon Union (IBU) &ndash; deren Vizepr&auml;sident er auch war &ndash; als Biathlon-Botschafter  in die Welt hinausgeschickt. Die Liste der L&auml;nder, in denen der Gr&ouml;dner Tausendsassa t&auml;tig war, ist ellenlang &ndash; zuerst in der  Schweiz, Frankreich, Andorra und Spanien, sp&auml;ter in Chile und Argentinien,   acht Jahre (!) in Neuseeland, Australien, Japan, S&uuml;dkorea und China, wobei er an den zwei letzten Stationen wesentlich an der Gestaltung der Olympiastrecken und Olympiaschie&szlig;st&auml;nde mitgewirkt hat.<BR /><BR />&bdquo;Ich habe seit 50 Jahren diszipliniert Tagebuch gef&uuml;hrt und errechnet, dass ich im Schnitt gerade einmal 76 Tage pro Jahr zu Hause in Gr&ouml;den war. Einmal waren es gar nur 46 Tage, die ich in St. Ulrich mit meiner Frau Loredana und den S&ouml;hnen Gunnar und Einar verbringen konnte&ldquo;, erkl&auml;rt Prucker.<BR /><BR />Bei  den Olympischen Winterspiele 2006 in Turin war er Standort-Manager  der Biathlon-Wettbewerbe in San Sicario. Und nat&uuml;rlich war er auch da mit Leidenschaft und Herzblut  dabei. Nach der Sommer-Universiade 2025 war Schluss. &bdquo;Das war der letzte Koffer, den ich gepackt habe&ldquo;, versprach er seiner Frau. Er m&ouml;chte jetzt den  Ruhestand genie&szlig;en. Aber in Bewegung  bleibt er, ob beim Skifahren oder beim Wandern (&bdquo;nur dort, wo ich keine Leute treffe&ldquo;).<BR /><BR />Mit sehr vielen Menschen in allen Ecken der Welt,  besonders in Italien, S&uuml;dtirol und Gr&ouml;den, ist Ubald Prucker ein St&uuml;ck des Lebensweges gemeinsam gegangen. All diese Begleiter  w&uuml;nschen dem Jubilar weiter viel Freude am Sport und an den vielen  kleinen Dingen, die das Leben so lebenswert machen.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 30 May 2026 15:55:23 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 30 May 2026 15:56:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Immer in Bewegung: Jubilar Ubald Prucker.</media:title>
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   <title>Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch: So schützen Sie sich</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/geschlechtskrankheiten-auf-dem-vormarsch-so-schuetzen-sie-sich</link>
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   <description>Neuesten Daten zufolge ist europaweit ein starker Anstieg der Fallzahlen von sexuell übertragbaren bakteriellen Krankheiten zu verzeichnen. Auch in Südtirol treten Geschlechtskrankheiten wie Gonorrhoe, Chlamydien und Syphilis wieder häufiger auf, bezeugen Dr. Armin Pycha und Dr. Elke Maria Erne.</description>
   <author>redaktion@stol.it (az)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die beiden Mediziner benennen Ursachen und verweisen auf die Notwendigkeit von Sensibilisierung und Aufkl&auml;rung. <BR /><BR />Gesprochen wird &uuml;ber Chlamydien, Syphilis oder Gonorrhoe, umgangssprachlich als Tripper bekannt, selten genug, weil sie den Intimbereich betreffen. Angesichts der neuesten Fallzahlen der EU-Gesundheitsbeh&ouml;rde ECDC werden diese Geschlechtskrankheiten jedoch unweigerlich zum Thema: Mit mehr als 100.000 registrierten F&auml;llen wird bei Gonorrhoe ein Zuwachs von &uuml;ber 300 Prozent seit 2015 verzeichnet, die Anzahl von Syphilis hat sich indessen im selben Zeitraum auf &uuml;ber 45.000 F&auml;lle mehr als verdoppelt. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318200_image" /></div>
<h3>
&bdquo;Geschlechtskrankheiten sind auf dem Vormarsch, S&uuml;dtirol macht hier keine Ausnahme&ldquo;</h3>Der Trend ist ebenso eindeutig wie besorgniserregend. <BR />&bdquo;Geschlechtskrankheiten sind auf dem Vormarsch, S&uuml;dtirol macht hier keine Ausnahme&ldquo;, best&auml;tigt Dr. Elke Maria Erne, Primaria der Abteilung Infektionskrankheiten am Bozner Krankenhaus. Dies l&auml;sst sich an vorbeugenden Tests festmachen, etwa zur Vorbeugung von HIV-Infektionen. Die Ursachen? Dr. Erne vermutet eine gr&ouml;&szlig;ere Sorglosigkeit beim Geschlechtsverkehr in der Post-Corona-Phase, eine erh&ouml;hte Testbereitschaft sowie mangelnde Aufkl&auml;rung: &bdquo;Die jungen Menschen sind nicht mehr so gut informiert wie zu fr&uuml;heren Zeiten.&ldquo; <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318203_image" /></div>
<BR /><BR />&Auml;hnliches beobachtet Urologe Dr. Armin Pycha. Er gibt zu bedenken, dass die Isolation von jungen Menschen w&auml;hrend der Corona-Pandemie wohl zu einer Gegenreaktion gef&uuml;hrt haben d&uuml;rfte, zudem zeige sich eine &bdquo;Kondomm&uuml;digkeit&ldquo;. Dabei sei das Kondom  die wirksamste Methode, um sich vor sexuell &uuml;bertragbaren Krankheiten zu sch&uuml;tzen. Zugleich r&auml;umt er ein: &bdquo;Sex ist oftmals eine spontane Angelegenheit, strategisches Denken ist damit kaum vereinbar.&ldquo; Umso wichtiger seien Aufkl&auml;rung und Sensibilisierung. Als weiteren Punkt erachtet Dr. Pycha die HIV-Infektionen, die &bdquo;ihren ganz gro&szlig;en Schrecken verloren haben, weil aus der einst t&ouml;dlichen eine chronische Krankheit geworden ist&ldquo;. <h3>
Ansteigende HIV-Infektionen bereiten gro&szlig;e Sorgen</h3>Hierbei erg&auml;nzt Dr. Erne: &bdquo;HIV-Infektionen nehmen konstant zu, gerade diese schwerwiegende Krankheit bereitet uns &Auml;rzten gro&szlig;e Sorgen, die Kampagnen scheinen leider kaum etwas zu bewirken.&ldquo; Im Gegensatz zu den eingangs erw&auml;hnten bakteriellen und parasit&auml;ren Geschlechtskrankheiten, die sich mit Antibiotika und Medikamenten kurieren lassen, sind die Virusinfektionen wie eben HIV in der Regel nicht heilbar, aber dank moderner Medizin gut behandelbar. Europaweit ist gem&auml;&szlig; ECDC auch Syphilis auf dem Vormarsch, auch bei Frauen im geb&auml;rf&auml;higen Alter. Oftmals wird dann die Krankheit von der Mutter auf das Kind &uuml;bertragen. <h3>
Die positive Nachricht aus dem Krankenhaus Brixen</h3>Dr. Sonia Prader, Primaria der Abteilung Gyn&auml;kologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Brixen, kann diesen Trend nicht best&auml;tigen: &bdquo;Bei uns werden etwa 400 Frauen pro Woche untersucht, hier gibt es &uuml;berhaupt keine Auff&auml;lligkeiten.&ldquo;  In dieser Sache scheint S&uuml;dtirol tats&auml;chlich eine Ausnahme zu bilden.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 30 May 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Auch in Südtirol sind Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch. © dpa-tmn / Andrea Warnecke</media:title>
    <media:credit role="author">Andrea Warnecke</media:credit>
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   <title>Von Trafoi zu den Heiligen Drei Brunnen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/von-trafoi-zu-den-heiligen-drei-brunnen</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/panorama/von-trafoi-zu-den-heiligen-drei-brunnen</guid>
   <description>Nachdem die Eisheiligen in höheren Lagen zumindest vorübergehend den Winter zurückgebracht haben, unternehmen wir diesmal die gemütliche Kurzwanderung zur Marienwallfahrt der Heiligen Drei Brunnen im oberen Vinschgau.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Hier die Tour im &Uuml;berblick und interessante Informationen &uuml;ber lokale Besonderheiten und Geschichte. <BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Der Ausgangspunkt unserer Wanderung, n&auml;mlich der Streuweiler Trafoi, liegt an der von Prad zum Stilfser Joch f&uuml;hrenden Stra&szlig;e an dem von Wiesen gepr&auml;gten Sonnenhang, dem s&uuml;dseitig aufragenden Ortlermassiv und seinen Trabanten gerade gegen&uuml;ber. Von da zieht sich das innerste Trafoital noch ein St&uuml;ck hinein bis zum Fu&szlig; der Madatschspitze, unserem Wanderziel.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318017_image" /></div>
<BR /><BR />Anfangs durch Wiesen und dann durch Wald geht es weitgehend eben in das besagte innerste Trafoital, dessen Gesamtbild von dunkelgr&uuml;nen Nadelb&auml;umen und Latschen, bl&uuml;henden Grasinseln, hellen Ger&ouml;llstr&ouml;men, rauschenden Wildb&auml;chen, felsigen Bergflanken und glei&szlig;enden Gletschern bestimmt wird. <BR /><BR />Und dort befindet sich, jenseits des breiten, ger&ouml;llreichen Bachbetts am Fu&szlig; des Ortlers und am Rand einer kleinen Rasenfl&auml;che, die innen besonders sch&ouml;ne barocke Marienkirche zu den Heiligen Drei Brunnen zusammen mit einer Loretokapelle und dem kleinen h&ouml;lzernen Brunnenhaus, alles zusammen eine einsame, aber &uuml;beraus idyllisch gelegene, weitum bekannte Wallfahrtsst&auml;tte. <BR /><BR /> Es wird vermutet, dass es hier schon sehr fr&uuml;h ein Quellheiligtum gegeben habe, das mit jenen nahen Waldquellen zusammenh&auml;ngt, von denen das nach dem Volksglauben heilkr&auml;ftige Wasser vom Wald her drei kleinen Brunnen im genannten &bdquo;Brunnenhaus&ldquo; zugef&uuml;hrt wird. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318020_image" /></div>
<embed id="dtext86-74964716_listbox" /><BR /><BR />Die Ursprungslegenden bringen das Heiligtum aber auch mit dem frommen M&ouml;nch Johannes de Grava aus M&uuml;stair sowie mit jenen Riesenquellen in Verbindung, die hoch &uuml;ber dem Talschluss urpl&ouml;tzlich aus der gro&szlig;en Felsflanke der Madatschspitze hervorbrechen. <BR /><BR />Bereits im 13. Jahrhundert soll hier die Einsiedelei des besagten M&ouml;nchs bestanden haben, 1526 ist ein Kreuzgang zu den drei Brunnen urkundlich belegt, um 1645 erfolgte der Bau der Loretokapelle und um 1702 wird schlie&szlig;lich die heutige, innen &uuml;beraus sehenswerte Marienkirche erbaut.<h3>
Die Tour im &Uuml;berblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1318023_image" /></div>
<BR /><b>Wegverlauf:</b> Von Trafoi (1.530 m) der Beschilderung &bdquo;Drei Brunnen&ldquo; folgend kurz der Stra&szlig;e nach hinein zur Rechtskehre (Hotel Sch&ouml;ne Aussicht),  zum Nationalparkhaus und zur Kirche von Trafoi (1.543 m). Von dort ein gutes St&uuml;ck auf breitem Weg durch Wiesen hinein zu einer kleinen H&auml;usergruppe und kurz auf schmaler Stra&szlig;e weiter teils eben, teils leicht ansteigend talein zu Wegweisern; nun links ab, auf dem Annaweg (Markierung 6) durch Wald unterhalb der Stra&szlig;e weiter, zuletzt wieder auf der Stra&szlig;e hinein zur Br&uuml;cke und &uuml;ber sie  zur Wallfahrtsst&auml;tte (1.605 m; ab Trafoi knapp 1 Std.). &ndash; R&uuml;ckkehr nach Trafoi &uuml;ber den beschriebenen Weg (Varianten entnehme man der Karte).<BR /><BR /><b>H&ouml;henunterschied:</b> ca. 80 m <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Leicht und problemlos.<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 Std.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 52 (Vinschgau) &ndash; <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 08 (Ortlergebiet)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr &uuml;ber unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie  weitere  seiner Wandertipps.</a>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 30 May 2026 07:49:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 30 May 2026 07:49:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Wallfahrtskirche zu den Heiligen Drei Brunnen bei Trafoi. © Hanspaul Menara / Hanspaul Menara</media:title>
    <media:credit role="author">Hanspaul Menara</media:credit>
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   <title>Das Spiel deines Lebens: jetzt Video hochladen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/das-spiel-deines-lebens-jetzt-video-hochladen</link>
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   <description>Am Samstag hat der FC Bayern München den zweiten Titel geholt: nachdem er bereits die Meisterschaft gewonnen hatte, hat er mit dem Sieg gegen Stuttgart auch den DFB-Pokal gewonnen. Nun haben einige Südtiroler noch die Möglichkeit sich fürs Amateurteam zu bewerben, welches gegen die Bayern spielen wird.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Anmeldefrist l&auml;uft am 31. Mai ab. Innerhalb weniger Tage gilt es also sich auf der Paulaner-Internetseite zu registrieren und ein pers&ouml;nliches Video hochzuladen, wo sich der Spieler vorstellt, kurz  mit dem Ball jongliert und idealweise noch irgendwo ein Paulaner-Produkt zu sehen ist. <BR /><BR />Zehn Videos werden ausgew&auml;hlt und einer online-Wahl gestellt. Der Autor des Videos, welches in diesem Online-Voting am meisten likes erzielt, ist automatisch f&uuml;rs Casting qualifiziert. Zus&auml;tzlich w&auml;hlt eine Jury noch weitere vier Teilnehmer aus. <BR /><BR />Diese f&uuml;nf Teilnehmer fahren nach Deutschland zum Spiel der Amateure gegen den FC Bayern M&uuml;nchen, wobei dort noch eine Jury eine Auswahl trifft, denn alle werden das Spiel hautnah miterleben, aber nur zwei von diesen f&uuml;nf im Team. Die Kosten f&uuml;r die Fahrt und die &Uuml;bernachtung &uuml;bernimmt der Veranstalter. <BR /><BR /><b>Die genauen Spielregeln und die Registrierung ist auf der Internetseite m&ouml;glich</b>:  <a href="https://www.paulaner-matchofyourlife.it/de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.paulaner-matchofyourlife.it</a>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Sat, 30 May 2026 07:08:38 +0200</pubDate>
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    <media:title>Einige Südtiroler haben noch die Möglichkeit sich fürs Amateurteam zu bewerben, welches gegen die Bayern spielen wird.</media:title>
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   <title>„Wir leiden an 365 Tagen“:  Sterzings Bürgermeister zur Brennerblockade</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/wir-leiden-an-365-tagen-sterzings-buergermeister-zur-brennerblockade</link>
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   <description>Endstation Sterzing heißt es am Samstag für alle Autofahrer, die Richtung Brenner wollen.  Deshalb rüsten sich auch die Gemeinden südlich des Brenners  für die Autobahnblockade im nördlichen Wipptal. Wie bereitet sich die Gemeinde konkret auf die angekündigte Sperre der Brennerautobahn am 30. Mai vor?</description>
   <author>redaktion@stol.it (ive)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Interview berichtet B&uuml;rgermeister Peter Volgger &uuml;ber die Vorbereitungen und seine  pers&ouml;nliche Meinung zur Protestkundgebung.<BR /><BR />Die Stadt  Sterzing will verhindern, dass Staus umfahren werden, und sperrt deshalb vorsorglich einige solcher Ausweichstra&szlig;en und bei starker &Uuml;berlastung  auch das Sterzinger Stadtzentrum f&uuml;r den Durchzugsverkehr. <BR /><BR /><b>Wie bereitet sich die Gemeinde konkret auf die angek&uuml;ndigte Sperre der Brennerautobahn am 30. Mai vor?<BR /></b>Peter Volgger: Wir wollen nicht, dass Staus umfahren werden. Deshalb werden die Gemeindestra&szlig;e nach Steckholz  und jene nach Thuins f&uuml;r den Durchzugsverkehr gesperrt sein. Die Kontrollen &uuml;bernehmen die Stadtpolizei bzw. die Feuerwehr Thuins. Die Feuerwehr Sterzing steht in Bereitschaft, um die inner&ouml;rtlichen Stra&szlig;en bei Bedarf &ndash; sprich bei eine Verkehrs&uuml;berlastung &ndash;  aus Sicherheitsgr&uuml;nden  vor&uuml;bergehend f&uuml;r den Durchzugsverkehr zu sperren.  <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318278_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Wie stehen Sie pers&ouml;nlich zur Demonstration? Unterst&uuml;tzen Sie die Anliegen Ihrer Kollegen aus dem n&ouml;rdlichen Wipptal?</b><BR />Volgger: Das Wipptal geht von Ellb&ouml;gen bis Franzensfeste &ndash; wir haben alle dieselben Probleme. Wenn wir nun h&ouml;ren, dass im vergangenen Jahr fast elf Millionen Autos und rund 2,5 Millionen Lastwagen die Brennerautobahn A13 im n&ouml;rdlichen Wipptal befahren haben, dann bedeutet das, dass ebenso viele auf der A22 durchs s&uuml;dliche Wipptal gefahren sind. Der Unterschied  sind die unterschiedlichen Gesetze. Meine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r meine Nordtiroler Kollegen habe ich dadurch zum Ausdruck gebracht, dass ich am Dienstag an der Pressekonferenz der B&uuml;rgermeister teilgenommen habe. Sie haben einen Forderungskatalog an Landeshauptmann Mattle &uuml;berreicht, der voll dahinter steht. <BR /><BR /><b>Halten Sie eine Autobahnblockade grunds&auml;tzlich f&uuml;r ein geeignetes Mittel des Protests?</b><BR />Volgger: Wir Anrainergemeinden leiden an 365 Tagen im Jahr unter dem Verkehr. Da wird es nicht zu viel sein, wenn einmal f&uuml;r acht Stunden darauf aufmerksam gemacht wird.  Das sind nicht einmal 0,1 Prozent der Fahrtzeit eines ganzen Jahres. Au&szlig;erdem: Auch bei einem Unfall kann  die Autobahn f&uuml;r eine l&auml;ngere Zeit gesperrt werden, und zwar  unvorhergesehen. F&uuml;r die Sperre am Samstag sind alle gewappnet, wir wissen, was bevorsteht, und alle Reisenden sind informiert. <BR /><BR /><b>Hat die Gemeinde Vorkehrungen getroffen, falls ungew&ouml;hnlich viele Reisende in Sterzing stranden sollten?</b><BR />Volgger: Nein, denn in Sterzing sind am Samstag alle Gesch&auml;fte und Gastronomiebetriebe ge&ouml;ffnet, sodass die Versorgung der Reisenden kein Problem darstellt. F&uuml;r die eventuelle Versorgung von Autofahrern, die auf der Autobahn blockiert sein k&ouml;nnten, ist die Provinz zust&auml;ndig.<BR /><BR /><b>Werden Sie selbst an der Kundgebung  teilnehmen, oder die in Sterzing gestoppten Reisenden mit einem Fest empfangen?</b><BR />Volgger: Weder noch. Ich h&auml;tte nicht geglaubt, dass meine scherzhaft gemeinte Aussage, dass wir Sterzinger ein Fest veranstalten, so ernst genommen wird. Ich bin am Samstag im Urlaub am Meer  und werde mir alles aus der Ferne anschauen.]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 17:35:01 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Bürgermeister des nördlichen Wipptals rund um Florian Riedl (Vierter von links) und Karl Mühlsteiger (Vierter von rechts) haben Landeshauptmann Anton Mattle (Mitte) ein Positionspapier mit den gemeinsamen Transit-Forderungen übergeben. Mit dabei: Sterzings Bürgermeister Peter Volgger (Dritter von rechts). © Land Tirol/Fitsch</media:title>
    <media:credit role="author">Land Tirol/Fitsch</media:credit>
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  </item>
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   <title>Acht Stunden Stillstand: Das sagen die Bürger zur Brennerblockade</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/acht-stunden-stillstand-das-sagen-die-buerger-zur-brennerblockade</link>
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   <description>Am morgigen Samstag, den 30. Mai  kommt     es  bekanntlich wegen einer Demonstration gegen die Transitbelastung zu einer mehrstündigen Vollsperrung des gesamten Brennerkorridors.   S+ hat sich bei Bürgern im Wipptal umgehört, wie sie zur Blockade   stehen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gya)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Viele B&uuml;rger zeigen Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Aktion.  &bdquo;Irgendwann muss ein Zeichen gesetzt werden&ldquo;, meint ein Sterzinger, der anonym bleiben m&ouml;chte. Einige B&uuml;rger  sehen laut Stra&szlig;enumfrage in der Blockade die M&ouml;glichkeit, auf die Probleme des Transitverkehrs aufmerksam zu machen und politischen Druck aufzubauen. Andere hingegen &auml;u&szlig;ern Kritik. <BR /><BR />So wie <b>Florian Lanthaler</b> aus Telfes. Lanthaler zeigt wenig Verst&auml;ndnis f&uuml;r die angek&uuml;ndigten Sperren: &bdquo;Hier handelt es sich um die wichtigste Transitverbindung von Nord nach S&uuml;d. Es werden nicht nur die Autobahn und die Bundesstra&szlig;e gesperrt, sondern gleich eine ganze Grenze &ndash; und das f&uuml;r acht Stunden. Bereits in Sterzing werden die Autofahrer von der Autobahn abgeleitet, was eine ganze Stadt vor enorme Herausforderungen stellen wird&ldquo;, sagt Lanthaler. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318221_image" /></div>
<BR /><b>Maria Schifferle</b> aus Sterzing lebt mit ihrer Familie in M&uuml;nchen, ist allerdings sehr oft in der Heimat auf Besuch. Ihre Wohnung befindet sich an der Brennerstaatsstra&szlig;e. Verkehr und  Abgase st&ouml;ren sie  immer mehr, weshalb sie die Blockade bef&uuml;rwortet. &bdquo;Effektiver w&auml;re es, den Verkehr f&uuml;r eine ganze Woche oder regelm&auml;&szlig;ig an einzelnen Wochenenden pro Monat st&auml;rker einzuschr&auml;nken oder zu blockieren. Dadurch k&ouml;nnte auch der Druck auf die Politik und die EU steigen, den Ausbau der Zulaufstrecken zum BBT in Deutschland schneller voranzutreiben. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318224_image" /></div>
<BR /><BR />Ein weiterer wichtiger Ansatz w&auml;re, nicht nur den G&uuml;terverkehr verst&auml;rkt auf die Schiene zu verlagern, sondern langfristig auch den touristischen Durchreiseverkehr  besser einzubinden. Viele Reisende nutzen die Brennerroute lediglich als Transit in Richtung S&uuml;den. Hier k&ouml;nnten attraktive Bahnangebote und kombinierte Verkehrsl&ouml;sungen helfen, das Verkehrsaufkommen auf der Brennerautobahn sp&uuml;rbar zu reduzieren&ldquo;, ist sie &uuml;berzeugt.<BR /><BR /><b>G&uuml;nter Haller</b>  aus Ridnaun, Obmann der GRW Wipptal/Eisacktal, hat Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Anliegen der Anrainer entlang der Brennerroute. Es brauche jedoch L&ouml;sungen, die abgestimmt und grenz&uuml;berschreitend getragen werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318227_image" /></div>
<BR />&bdquo;Umso mehr verwundert es mich, dass die  Blockade angeblich bereits vor eineinhalb Jahren vorbereitet wurde, w&auml;hrend bei gemeinsamen Sitzungen vor rund einem Jahr aber dar&uuml;ber kein Wort verloren wurde. Anstatt auf Zusammenarbeit zu setzen, entsteht der Eindruck, dass hier einseitig vorgegangen wurde. Ich hoffe daher, dass es sich um eine einmalige Aktion handelt. Nach der Blockade werden Auswirkungen und entstandene Sch&auml;den sicher genau analysiert.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 13:01:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Der Verkehr rollt rund um die Uhr entlang der Brennerroute – doch an diesem Samstag soll er für acht Stunden dem Protest gegen die Transitbelastung weichen. © APA / EXPA/JOHANN GRODER</media:title>
    <media:credit role="author">EXPA/JOHANN GRODER</media:credit>
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   <title>VIDEO | Latscher Hit-Produzent und sein „magischer Sommer“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/panorama/backstage/latscher-hit-produzent-und-sein-magischer-sommer</link>
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   <description>Bei KoBe weiß man nie, was als Nächstes kommt. Der Vinschger Produzent bewegt sich zwar klar in der elektronischen Musik, innerhalb dieses Rahmens aber ziemlich frei. Mal clubbig, mal mit Partyschlager-Schlagseite – und jetzt: Italo-Dance.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[KoBe hei&szlig;t eigentlich Nik Weiss und kommt aus Latsch. Seine gr&ouml;&szlig;ten Erfolge feierte er gemeinsam mit dem deutschen Produzenten Philipp Faber und dem Projekt Uplink. Ihre vor rund zehn Jahren ver&ouml;ffentlichte Single &bdquo;To Myself&ldquo; z&auml;hlt allein auf YouTube bis heute rund 16 Millionen Aufrufe. Damit d&uuml;rfte der Song ziemlich weit vorne liegen, wenn es um gestreamte Musik &bdquo;Made in S&uuml;dtirol&ldquo; geht.<BR /><BR />Es folgten unter anderem Gastauftritte bei mehreren Deutschland-Terminen des norwegischen Superstars Alan Walker, bekannt durch den Welthit &bdquo;Faded&ldquo;, sowie eine Song-Pr&auml;senz in der Netflix-Serie &bdquo;Lucifer&ldquo;. <BR /><BR />In den vergangenen Jahren haben Weiss und Faber ihren Fokus allerdings st&auml;rker auf die jeweiligen Soloprojekte gelegt. &bdquo;Es war eine Entscheidung von uns beiden, wieder mehr Zeit in diese Projekte zu investieren&ldquo;, sagt Weiss.<h3>
&bdquo;Das Herumexperimentieren ist mein Sauerstoff&ldquo;</h3>Sein eigenes Projekt hei&szlig;t KoBe. F&uuml;r ihn ist es vor allem eines: eine Spielwiese. &bdquo;Ich liebe es, mit Sounds und Genres herumzuexperimentieren. Das ist f&uuml;r mich der Sauerstoff und das Um und Auf f&uuml;r Weiterentwicklung. M&uuml;sste ich mich darauf beschr&auml;nken, immer dasselbe zu machen, w&uuml;rde mir die Lust am Produzieren schnell vergehen&ldquo;, erz&auml;hlt er im Gespr&auml;ch mit &bdquo;Backstage&ldquo;.<BR /><BR />Diese Lust am Ausprobieren h&ouml;rt man. KoBe bleibt der elektronischen Musik treu, aber er l&auml;sst sich nicht gerne festnageln. Ab 2024 &ouml;ffnete er sich mit Singles wie &bdquo;S&uuml;dtiroler Bua&ldquo; und &bdquo;Ein alter J&auml;ger&ldquo; auch st&auml;rker in Richtung Partyschlager &ndash; wobei dieser l&auml;ngst n&auml;her am Dancefloor liegt als am klassischen Schlager. Mallorca l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en, nur eben mit S&uuml;dtirol-Bezug. <h3>
Zur&uuml;ck zu den Italo-Dance-Wurzeln</h3>Mit &bdquo;Un'estate magica&ldquo; schl&auml;gt KoBe nun wieder eine andere Richtung ein. Oder besser gesagt: Er kehrt dorthin zur&uuml;ck, wo f&uuml;r ihn vieles begonnen hat. &bdquo;F&uuml;r mich ist es wie eine R&uuml;ckkehr zu meinen Wurzeln. Ich bin mit Italo-Dance aufgewachsen und wollte immer schon eine Nummer in diesem Stil produzieren. Nur hatte ich mich nie getraut &ndash; bis jetzt.&ldquo;<BR /><BR />F&uuml;r viele d&uuml;rfte &bdquo;Un'estate magica&ldquo; ein kleines Nostalgie-Fenster &ouml;ffnen. Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre lief dieser Sound nahezu &uuml;berall in S&uuml;dtirol &ndash; in Clubs, Discos, auf Festen und im Radio. Gigi D'Agostino, Gabry Ponte, Eiffel 65 und viele andere lieferten den Soundtrack f&uuml;r eine Generation.<BR /><BR />KoBe greift dieses Gef&uuml;hl auf, ohne den Song k&uuml;nstlich auf alt zu trimmen. Die Zutaten sind vertraut: ein treibender Offbeat-Bass, Vocals zum Mitsingen und s&auml;gende Synths.  &bdquo;Es muss einfach Bang machen&ldquo;, sagt Weiss.<h3>
Freitag ist &bdquo;Backstage&ldquo;-Tag</h3><i>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von &bdquo;Backstage&ldquo; die beste Musik &bdquo;Made in S&uuml;dtirol&ldquo; vor - im &bdquo;Dolomiten Magazin&ldquo;, auf &bdquo;STOL&ldquo; und im Rahmen des &bdquo;Hitcountdowns&ldquo; auf &bdquo;S&uuml;dtirol 1&ldquo;. &bdquo;Backstage&ldquo; bietet heimischen K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstlern die gr&ouml;&szlig;te mediale B&uuml;hne des Landes.</i>]]></content:encoded>
   <category>Panorama</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 05:31:12 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 05:32:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Nik Weiss alias KoBe. © bea</media:title>
    <media:credit role="author">bea</media:credit>
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